Bewegung als Weg zum Erfolg (Abnehmen #1)


Der Brooks Levitate wurde mir von Brooks Running unvergütet zur Verfügung gestellt* / Transparenz


Hallo ihr Lieben,
Seit dem letzten Jahr habe ich einige kleine Wohlfühlpfunde zugelegt und möchte sie nun gerne verlieren. Da sich viele dafür interessieren, nehme ich euch gerne mit auf meinem Weg.

Facts: Ich bin 1.74m groß und wiege aktuell um die 73kg. Ich höre oft "Wow, dieses Gewicht sieht man euch nicht an". Ja - ich sehe und spüre es leider (ua beim Sport) ziemlich und möchte gerne wieder auf mein absolutes Traumgewicht (65kg) zurück. Natürlich ist die Waage nur eine Zahl und wenn ich mit 67kg zufrieden bin, werde ich natürlich nicht auf Teufel komm raus noch 2kg abnehmen. Ich habe hier: "Es ist dein Körper. Tu, was du möchtest."bereits mehr zu meinen Gründen, warum ich abnehmen möchte, geschrieben. 

Und wie mache ich das nun jetzt?

1. Mehr und länger laufen
Ich laufe zwar eigentlich immer ca 4x die Woche, bin jedoch ein Fan der kurzen Strecken, sodass ich gerne zwischen 6 und 8km laufe und ungern länger. Für jeden Lauf über 12km hasse ich meinen Trainer richtig, weiß aber, dass es sein muss. Ich habe jetzt schon gemerkt, wie mehr ich verbrannt habe, einfach nur weil ich sehr viel länger gelaufen bin. (10/12/12/16k die Woche).

Brooks hat mir den neuen Levitate zugeschickt, den ich testen durfte (*unvergütetes PR Sample). Ich muss gestehen, dass ich Brooks Laufschuhe erst einmal hatte (zu meinen Anfängen: Adrenaline) und sie mir nach und nach viel zu schwer wurden. Deswegen bin ich eher auf andere Marken umgestiegen. Mein Papa hat aber immer Brooks getragen, sodass mir die Marke nach wie vor ein Begriff ist. Der Brooks Levitate ist das neue Aushängeschild von Brooks und verspricht, "der Schuh mit der höchsten Energierückführung für Läufer zu sein, die auf der Suche nach einem aktiven und energiegeladenen Laufgefühl sind"
Ich finde den Levitate super für lange Strecken, da er zwar superleicht ist aber auch zu den am besten gedämpften Schuhen auf dem Markt gehört, was seinen relativ hohen Preis (170€) rechtfertigt. Vergleichbare Schuhe anderer Marken bewegen sich auch in diesem Preissegment bzw. liegen noch um einiges höher (180-200€). Die Optik finde ich sehr gut gelungen, vor allem, das ich Brooks bisher immer als recht klobig im Gedächtnis hatte. Mir persönlich ist der Schuh zu weich, aber ich als Vorfußläuferin liebe auch wenig gedämpfte Schuhe. Bei langen Läufen tue ich meinem Körper mit dem besser gedämpften Levitate dennoch einen Gefallen, zudem habe ich nicht das Gefühl, einen Klotz am Fuß zu tragen, da er eben so schön leicht ist. 


Wem dieser kleine Test gefallen hat, findet hier: Meine liebsten Laufschuhe mehr von meinen liebsten Laufschuhen im Test.

Da ich mich im Laufen verbessern möchte und mit meinen kleinen kurzen Läufen nicht wirklich voran komme, tun die größeren Wochenumfänge also nicht nur meinem Aussehen, sondern auch meiner Leistung gut.

Gerade weil ich die meiste Zeit meines Alltags sitzend verbringe und lerne, ist es für mich umso wichtiger, mich beim Sport zu bewegen. Das gleicht zwar den täglichen Bewegungsmangel nicht komplett aus, ist aber besser als nichts.

2. Nicht daran denken: Nur weil du Sport gemacht hast, darfst du jetzt alles in Massen essen.
Einen Fehler, den ich lange Zeit gemacht habe. Ich habe zwar immer recht viel Sport gemacht (6-8 Einheiten die Woche) aber mir dann auch nur Essen gegönnt, auf das ich Bock hatte - denn: ich habe ja soviel verbrannt. So kam es, dass Fertiggerichte und Süßigkeiten meine neuen besten Freunde wurden. Geht schnell, ich hab ja keine Zeit und muss am Schreibtisch essen und ich hab mich ja eh soviel bewegt. Die Pfunde wurden aber nicht weniger sondern mehr. Seitdem konzentriere ich mich darauf, lieber weniger zu essen und dafür nahrhaftere Lebensmittel. Um einen kleinen Überblick zu behalten, tracke ich aktuell mein Essen mit einer App (Ich nutze aktuell Lifesum, kann aber auch MyFitnessPal empfehlen). Ich schätze meine Portionen aber, anstatt sie abzuwiegen. Durch meine Ess-Vergangenheit stresst mich das Abwiegen einerseits sehr, da man sich immer auf Zahlen fokussiert und sich plötzlich wegen 10g mehr oder weniger verrückt macht, außerdem habe ich noch ein recht gutes Gefühl für eine Portionsgröße. Sobald ich merken würde, dass ich mich mit dem Kalorientracken stresse, würde ich dies wieder sein lassen, da es in meinen Augen oft der erste Schritt in Richtung Essstörung ist.


3. Nicht auf die Waage fixieren
Aus den selben Gründen wie oben fixiere ich mich auch nicht auf die Waage. Ich weiß, dass mein Gewicht Schwankungen unterliegt. Dennoch versuche ich mich alle ein bis zwei Wochen zu wiegen um zu sehen, ob ich auf dem richtigen Weg bin um wieder durchtrainiert und fit zu werden. Auch hier gilt: Sobald ich merke, dass ich ein ungesundes Verhältnis zu den Zahlen auf der Waage entwickele, lasse ich es wieder sein.

Nutrition is not low fat. It's not low calorie. It's not being hungry and feeling deprived. It's nourishing your body with real, whole foods so that you are consistently satisfied and energised to live life to the fullest.