Innere Unruhe - Tipps für mehr Fokus und Achtsamkeit





   
 


Some days I'm more wolf than woman. And I'm still learning how to stop apologising for my wild.

- Nikita Gill

Guten Morgen ihr Lieben,
Komischerweise war ich als Kind eher ruhig - und wirke auch heute noch ruhig, nach außen hin. In mir selbst aber sprudeln die Gedanken und ich denke pausenlos nach. Manchmal ertappe ich mich dabei, wie ich scheinbar etwas lese, während in meinem Kopf die wildesten Wortgefechte ausgetragen werden.
Dies hat mir das Lernen und Arbeiten früher sehr schwer gemacht. Es fiel mir schwer, mich auf eine Sache zu konzentrieren und meinen Kopf nur für diese eine Sache zu benutzen - den Rest also quasi "auszuschalten". Deswegen gibt es heute meine Tipps für mehr Fokus und Achtsamkeit.


I'


Heute gibt es mal wieder einen typischen "Quassel-Post" - über ein Thema, über das ich schon lange nachgedacht habe: Meine innere Unruhe.









1. To do - Listen

Es gibt nichts, was mich mehr ausmacht als meine To - Do Listen. Bei uns zuhause ist es schon ein kleiner Insider, da ich immer, wenn meine Mum mich um etwas bittet, sage: "Moment, ich schreib es mir auf." Ohne To-Do Listen funktioniert bei mir nichts und es beruhigt mich ungemein, wenn ich mich auf etwas konzentrieren soll, im Hinterkopf zu wissen, dass ich mich an nichts erinnern muss und nichts vergessen kann, weil ich alles aufgeschrieben habe, was ich zu erledigen habe. - Das gilt für Lernthemen, Organisatorisches, Trainingseinheiten, Einkaufen, Verabredungen etc.
2. Aufschreiben, was einem durch den Kopf geht

Eigentlich ein Punkt, der mit dem 1. zusammenhängt: Ich habe immer ein Notizbuch neben mir, sodass ich sofort etwas aufschreiben kann, wenn mir eine Idee einfällt - sei es unibezogen, blogbezogen, sportbezogen etc. Damit vergesse ich nichts, kann diesen Gedanken aber sofort aus meinem Kopf rausstreichen und konzentriert weiterlernen.

3. Ohropax

Ohne Ohropax geht nichts mehr. Ich brauche aktuell diese absolute Ruhe beim Lernen, sodass ich (auch wenn ich alleine zuhause bin) immer mit Ohropax lerne. Damit komme ich viel eher in einen Lernflow rein.


4. Kalender

Ebenfalls passend zu den 1. + 2. Punkten- Kalender. Damit plane ich langfristige Termine, Ziele oder Urlaube / Lernfreie Tage. ich habe seit Jahren die von Paperblanks, hatte aber letztes Jahr auch einen von Urban Outfitters

5. kein Multitasking = Prioritäten setzen
Früher wollte ich immer soviele Sachen gleichzeitig schaffen, wie möglich - nur weil ich dachte, so besonders produktiv zu sein.
Jetzt habe ich gelernt, dass ich sehr viel effektiver und konzentrierter arbeiten kann, wenn ich mich auf nur eine Sache konzentriere. Das mag für die meisten lächerlich klingen, da sie es schon immer so machen aber für alle Multitasker ist es vielleicht ein hilfreicher Punkt.
Stattdessen setze ich Prioritäten und konzentriere mich auf die Dinge, die erledigt werden müssen, um mich voran zu bringen. Sachen, die auch später noch erledigt werden können, werden auch erst später erledigt. Meine "To-Do Liste" muss nicht immer komplett leer sein, es gibt A - Ziele + C- Ziele.
6. Tag strukturieren
Einer meiner Lieblingspunkte, den ich für sehr wichtig erachte. Ich lebe nie in den Tag hinein. Ich habe wirklich immer einen Plan, was ich wann machen will, wann ich aufstehe, was erledigt werden muss, etc. Anders funktioniert mein Leben auch nicht. Ich wäre nur halb so produktiv und "erfolgreich" wenn ich so lange schlafen würde wie ich wollte, keinen Plan von meinem Tagesablauf hätte und die Zeit mit Dingen vertrödeln würde, die keine Priorität haben.


7. Kaffee + Tee + Wasser bereit stellen

Ich lerne immer mit einer ganzen "Getränke"- Armee um hydriert zu sein und mich konzentrieren zu können. Wenn kein Wasser vor mir steht, trinke ich den ganzen Tag über viel zu wenig, was bei mir direkt zu Kopfschmerzen führt.

 

8. Handy

Ich mache wichtige Sachen immer ohne Handy. Denn sobald mein Handy neben mir liegt, bin ich nur halb so konzentriert. Sei es, weil mir jemand geschrieben hat oder weil ich "nur mal kurz Instagram checke". Legt euer Handy weg! Eine Freundin und ich haben uns jetzt auch die App Fokus heruntergeladen, bei der man kleine Bäume pflanzt während man nicht am Handy ist.

9. Sport

Mir hilft Sport enorm um leistungsfähig zu bleiben und diese ganzen Aussagen a la "Du hast doch sicher keine Zeit mehr für Sport" sind Bullshit. Mein Tag hat 18 Stunden, da kann ich sicher eine halbe Stunde bis Stunde für den Sport entbehren. Gerade nach dem laufen sitze ich wieder frisch am Schreibtisch. Wenn gar nichts mehr geht, mache ich immer eine Pause und gehe kurz an die frische Luft.

10. Meditation / Short Nap

Diesen Punkt beachte ich viel zu selten, obwohl er echt gut tut. Da ich konstant wenig schlafe, habe ich manchmal richtige Durchhänger, wo ich weiß: Auch wenn ich mich jetzt nicht hinlege, viel lernen tue ich nicht. - Deswegen lege ich mich dann oft 20-30 Minuten hin. Meistens schlafe ich nicht sondern gelange in einen angenehmen meditativen Zustand.


Affiliate Links:






dd