Wie ich es schaffte, mich selbst zu akzeptieren

Selbstbewusstsein. Ein Wort, was mir als Kind / Referate / rot werden & schlechte mündliche Noten weil ich nicht reden wollte. Heute gebe ich Schwimmtraining in meinem Verein, halte Vorträge und habe schon einmal an einem Moot Court teilgenommen (wer es sehen will: hier). Und ich präsentiere mich täglich mit meinem Blog und Instagram in der Öffentlichkeit. Während in der Schule meine mündlichen Noten miserabel waren - einfach weil ich mich nicht getraut habe, etwas zu sagen und dann als "Streberin" dar zu stehen - beteilige ich mich heute gerne und es ist mir herzlich egal, was andere von meinen Antworten halten. Oder meiner Aussprache. Denn ich habe als Kind an einem kleinen "Sprachfehler" gelitten, war jahrelang bei der Logopädin und wurde deswegen oft gehänselt und fertig gemacht.


Warum und wie sich das Ganze verändert hat? Durch jahrelanges Training - mit Coaches, mit mir selbst und einer kompletten Veränderung meines Mindsets. 

Ich schreibe bewusst nicht: "Wie ich es schaffte, mich selbst zu lieben", denn ich finde, das Thema Selbstliebe hat durch die komplette Social-Media-Überflutung leider einen negativen Beigeschmack bekommen. Mir scheint nicht jeden Tag "die Sonne aus dem Ar***" und es gibt Tage, da würde ich mich im Bett lieber umdrehen und liegen bleiben als mich der Welt zu stellen.
Und ich bin mir sicher: Diese Tage kennt jeder. Aber sich selbst zu akzeptieren? Das klappt mittlerweile ganz gut.



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Ich war es einfach irgendwann leid, mich selbst so fertig zu machen und mich selbst nicht zu mögen. Anstatt ständig zu versuchen, mich anzupassen , so zu sein, wie die anderen, um akzeptiert und gemocht zu werden, habe ich einen Schalter in meinem Kopf umgelegt und mich gefragt: Wer will ich sein? 

Ich wollte sportlich sein. Ich wollte meine Intelligenz nutzen und gute Noten in der Schule zu haben, um mir später mein Studium und meinen Studienort aussuchen zu können. Ich wollte mich wohl in meinem Körper fühlen, mich hübsch finden, mir im Spiegel gefallen. Ich wollte die "Rettungsringe" verlieren und endlich Skinny Jeans tragen können, ohne mir vorzukommen wie eine Presswurst. Ich wollte respektiert anstatt ausgelacht zu werden.

Also fing ich an. Ich bildete mich fort.

Wie nehme ich ab? Wie fange ich mit dem Laufen an? Wie manage ich meine Zeit am besten? Ich las alle möglichen Ratgeber: Arbeit, Zeitmanagement, Gesundheit, Ernährung, Sport, Selbstbewusstsein - alles. Ich versuchte, Tipps umzusetzen und selbst herauszufinden, was mir gut tut. Ihr könnt wirklich genauso sein, wie ihr sein wollt. Es steckt harte Arbeit, Entbehrung und Schweiß dahinter. Aber es ist es wert.



Fotos : Erie Ehrenberg (Facebook / Instagram)