Warum investieren wir nicht mehr in uns?




Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung von Marketgrounds (PR Samples)

Heute hatte ich ein Gespräch mit jemanden, welches mich sehr zum Nachdenken gebracht hat - und wohl auch dazu, diesen Post so zu schreiben. Ich bin ein Mensch, dem man nun wirklich nicht nachsagen kann, faul zu sein. Egal, wieviel ich manchmal an mir selbst zweifle: Meinen Fleiß und meine Disziplin stelle ich nie in Frage. Aber manchmal meine Prioritätensetzung. Denn ich kann unglaublich viel Kraft und Zeit in Dinge stecken, die mir als wichtiger erscheinen, als andere, fundamentalere Dinge. Wie zum Beispiel meine Gesundheit. Ruhe. Entspannung. Auszeit.

Grundsätzlich weiß ich, was gut für mich ist. Ich weiß, was mir gut tut - und was mich eher daran hindert, meine Ziele zu erreichen. Das Ganze dann an mir umzusetzen? Klappt manchmal nicht ganz so gut. Denn manchmal prasselt einfach alles auf uns ein. 
Beruflicher Stress. Verantwortung. Angst. Angst davor, zu versagen, Angst davor, nicht genug zu sein und Angst davor, nicht genug zu machen. Angst vor dem Scheitern. 

Denn auch wenn Niederlagen zum leben dazugehören - damit umgehen kann ich nicht wirklich. Wenn ich einmal umfalle, bleibe ich lange liegen und vorher racker ich mich ab, damit es ja nicht soweit kommt. Denn scheitern? Das ist eine Sache, die ich so nicht kann.


Sei es damals in der Schule, im Studium, im Sport, im Bekanntenkreis, in Dingen, über die wir uns identifizieren. Ich kann das Ruder nicht aus der Hand geben. Ich kann nicht einfach sagen: Es geht mir schlecht und ich mache jetzt solange nichts und ruhe mich aus, bis es mir besser geht. 



Ich muss einfach funktionieren. 
Und vergesse mich selbst bei meinem Rennen im Hamsterrad am meisten. Und am Ende stehe ich wieder am Start und fange bei 0 an. Ich nehme mir vor, wieder mehr auf meine Gesundheit zu achten und mein Gewicht zu reduzieren - und steiger mich so rein, dass ich kaum noch weiß, was ich guten Gewissens essen kann - und möchte. Ich stecke gerade alles in mein Studium. Denn auf diese 18 Monate kommt es jetzt entscheidend an. Und arbeite mich teilweise so ab, dass ich innerlich nicht mehr abschalten kann und nachts von Streitständen und Examenssituationen träume. Ich habe trotzdem Angst davor, an Leistung einzubüßen. Auch wenn ich weiß und es mir dauernd sage, dass es nicht schlimm ist, weniger zu machen. Den Sport als Ausgleich zu sehen und die Freude an Bewegung wieder zu finden. Ich kann das Ruder nicht aus der Hand geben. Ich kann nicht nichts machen. 


Und bei dem ganzen Stress und Gehetze, dem  "Wer kann mehr aushalten?" - Wettbewerb merken wir kaum noch, dass wir gerade gegen uns arbeiten. Dass wir niemals zu Glück und Zufriedenheit gelangen, wenn wir uns permanent kleiner machen als wir sind und gegen uns arbeiten. Denn mit wenig Schlaf, Stress, müden Körpern und Kopfschmerzen vor Anspannung ist noch niemand erfolgreich  geworden. Dafür mit dem Wissen, wann eine Pause angebracht ist, wann man sich auf sich fokussieren sollte und wann man wieder durchstartet.

Für mich sind viele Faktoren entscheidend, um mich wohlzufühlen. Auf diese möchte ich wieder mehr achten, um mich gut zu fühlen und Kraft zu tanken.
  • Schlaf
    - kommt bei mir an erster Stelle, da ich ein Mensch mit einem großen Schlafbedürfnis bin. Kaum schlafe ich zu wenig, bin ich unausgeglichen, angreifbar und verletzlich. Ich brauche (grundsätzlich) meine 8 Stunden Schlaf. Es bringt mir nichts, jeden Abend erst um 12 zu schlafen und mich um 6 aus dem Bett zu quälen.
  • Ernährung
    Gerade bei Stress pendel ich zwischen: "Ich esse viel zu viel" und "Ich esse gar nichts" hin- und her. Um Fressattacken (200g Schokolade einfach so,ohne sie zu genießen kann man meiner Meinung nach sehr gut als FA beschreiben) zu vermeiden, kaufe ich keinerlei Süßigkeiten mehr ein - denn ich weiß, wenn ich sie anbreche, sind sie im Laufe des Tages aufgegessen. Stattdessen suche ich mir gesunde Alternativen, die ich stattdessen snacke um meinen Heißhunger zu unterbinden. Riegel und Smoothies - ob gekauft oder selbstgemacht - sind dabei eine gute Alternative. Jedoch schaue ich, gerade wenn ich diese Dinge schaue, vermehrt auf die Inhaltsstoffe. Denn oft kann man genauso gut eine herkömmliche Süßigkeit essen, die teilweise sogar weniger Kalorien hat und besser schmeckt, als scheinbar "gesunde" Smoothies und (Protein-) Riegel. Market Grounds hat mir Riegel und Smoothies zugeschickt, die ich uneingeschränkt weiterempfehlen kann. Es sind nur natürliche Zutaten drin, ohne unnötige Zusatzstoffe, Konservierungsmittel, Zucker oder Süßstoffe.
  • Bewegung
    Ich bewege mich gerne - auch wenn ich mich daran manchmal erinnern muss. Aber grundsätzlich mache ich es gerne. Und ich spüre, wie mich jeder Schritt an der frischen Luft wacher und energiegeladener macht und mir jede Sporteinheit gut tut - solange es nicht zuviel wird. Aber 18 Monate (quasi) täglich lernen ohne (bewegte) Pausen beim Laufen an der frischen Luft? Für mich unvorstellbar.
  • Leistung
    Ich kann nicht nichts machen. Mein Gehirn braucht Beschäftigung und die armen Seelen, die 24/7 am liebsten am Handy verbringen, stupide Bilder machen oder irgendwelchen Menschen Nachrichten schreiben, tun mir nur leid. Damit stelle ich mich nicht über sie, aber wir Menschen brauchen "Gehirnfutter". Damit wir uns nicht langweilen und wir nicht auf dumme Ideen kommen, wie man bei den Wahlergebnissen ganz gut mitbekommt. Ich brauche ein gewisses Maß an Ansporn, eine Aufgabe, die ich erfüllen möchte oder ein Ziel, an dem ich arbeite, um mich gut zu fühlen. Das kann man ganz gut damit vergleichen, dass man sich nach 6 Wochen Sommerferien wieder ziemlich auf die Schule gefreut hat.
  • Mitmenschen
    Um mich wohl zu fühlen, brauche ich Menschen um mich herum. Nicht immer und nicht jeden, aber meine 6 absoluten Lieblingsmenschen möchte ich regelmäßig sehen. Um mich mit ihnen auszutauschen, mich mit ihnen auszutauschen, ihnen Kraft zu spenden und Kraft von ihnen zu sammeln. Stattdessen brauche ich keine xbeliebigen Menschen zum Zeitvertreib. Auch Bekannte zu treffen, kann sehr schön sein - allerdings nur, wenn ich entspannt und mit mir selbst im Reinen bin. Ansonsten ist es für mich eher ein weiterer Stressfaktor, vor allem wenn es sich um negative Menschen handelt, die mir Energie wegnehmen, die ich selbst brauche.
  • Zeit alleine
    Genauso wichtig wie Zeit mit anderen Menschen zu verbringen, ist es für mich, alleine zu sein. Ich bin niemand, der 24/7 in GEsellschaft sein muss - auch wenn ich mich deswegen lange anders gefühlt habe. Denn manche Menschen brauchen scheinbar die Anwesenheit und Bestätigung durch andere Menschen um sich herum permanent. Ich brauche jedoch Allein-Zeit (wohl ein Grund weshalb Sport mir so wichtig ist) um abzuschalten, zu resetten und durchzustarten.



Riegel von Market Grounds Hamburg (The Taste of Nature & The Primal Pantry)


Lernsnack, den meine Schwester mir gemacht hat: Smoothie, Datteln + selbstgemachte Powerballs


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