Fit bleiben im Herbst


Der Herbst ist da und mit ihm die ganzen Ausreden, die mein Kopf sich bildet, wenn es an der Zeit ist, Sport zu machen. Müde. Dunkel. Kalt. Nach 3 Wochen Erkältungspause bzw nur so nach Lust und Laune trainieren - und dementsprechend viel weniger und halbherziger als sonst, geht es jetzt wieder richtig los mit einem strukturierten Training. Ich möchte im Winter nicht, nur weil eine andere Jahreszeit ist, meinen Körper und meine Gesundheit vernachlässigen und Gewicht zulegen. Also lade ich euch ein, mitzumachen bei meiner "Fit bleiben / werden im Herbst" Challenge. Heute folgen einige meiner Motivationstipps, wie ich es schaffe, über eine lange Zeit sportlich am Ball zu bleiben. Meine letzte lange Sportpause ist 7 Jahre her, seitdem bin ich regelmäßig mehrmals die Woche beim Sport anzutreffen (mit der Ausnahme wenn ich krank bin, natürlich!). Wie ich es geschafft habe, mich wieder aufzuraffen und an meiner Form zu arbeiten, erfahrt ihr jetzt: 



1. Setze dir dein nächstes Ziel
Beziehungsweise erinnere dich an deine vorhandenen Ziele. Deine Ziele verschwinden nicht einfach mit dem Winteranfang, oder?
Nur weil mein letzter Halbmarathon nicht so lief, wie gewünscht und "trainiert", heißt das nicht, dass ich nicht weiterhin meine Bestzeiten unterbieten möchte. Nächstes Jahr soll die 45 auf den 10km vorne stehen und die 5 km in 21: xx möchte ich auch noch laufen. Das sind meine sportlichen Ziele.

Genauso sehr habe ich es jedes Mal genossen, wenn ich einige Wochen verstärkt auf meine Ernährung geachtet habe und dabei einige Erfolge sehen konnte. Damit geht es mir einfach sehr viel besser, als wenn ich schwach werde und eine ganze Tüte Gummibärchen, eine Tafel Schokolade (oder mehr) in mich hineinesse, ohne jeden Bissen zu genießen. Das heißt nicht, dass ich mir überhaupt nichts Süßes mehr gönne, aber ich tue es in Maßen und fokussiere mich mehr darauf, das Essen zu genießen, anstatt es einfach nur hereinzuschlingen. 

2. Erstelle dir ein Motivationsboard
Wenn ich mal keine Lust habe, Sport zu machen, scrolle ich nur meinen Instagram Feed durch, schaue meine Pinnwand bei Pinterest "Fitness" durch oder schaue auf meinen liebsten Sport- Blogs vorbei. Das wirkt sofort. Ich habe auch einige Bilder gespeichert mit leckerem, gesunden Essen, welches ich als Anregung für meine eigene Mahlzeiten nehme oder Bilder, die mich dazu animieren, meinen Zielen nachzugehen. So ein Motivationsboard ist wirklich Gold wert.






3. Motiviere dich mit Musik
Unten findest du meine Playlist "Sporty", eine Playlist, die mir immer gute Laune macht - vor allem dank der uralten Musik - von 90ern / 2000ern / Electro Swing /  Schlagern / Musicals ist einfach alles drauf, was mich sofort motiviert, loszulegen. Mit dieser Musik kann ich gar nicht anders, als mich zu bewegen. Und ja, die Playlist ist eine Mischung aus "LIT" und "peinlich". Aber ich stehe dazu. Wer auch Lust hat, auf alte, witzige Sportmusik, kann sich gerne einmal hineinklicken.




4. Plane deine Zeit
Ich plane meine Sporteinheiten am Anfang jeder Woche fest in meinem Terminkalender ein - genauso wie meine Unizeiten, meine Lernzeiten, meine Zeit mit meinem Freund, Freunden, Familie und meine Arbeit, um einen Überblick zu behalten. Dabei bin ich flexibel und verschiebe auch gerne einmal eine Sporteinheit um wichtigeren Dingen nachzugehen - aber "aufgeschoben ist nicht aufgehoben". JEDE Einheit wird erledigt - außer es kommen dringende familiäre Gründe oder eine Krankheit dazwischen. 






5. Belohne dich 
Belohne dich - ob nach jeder Sporteinheit, am Ende eines Tages, am Ende einer Woche, wenn du ein Zwischenziel erreicht hast - ganz wie du möchtest, beispielsweise

  • mit einem schönen, heißen Bad und einer Tasse Tee
  • mit einer Folge deiner Lieblingssendung
  • mit einem neuen Buch
  • mit einem gesunden Snack 
  • mit neuer Laufbekleidung
    "I don't drink. I don't smoke. I buy shoes" Diese Aussage passt zu meiner Beziehung zu Sportklamotten und Laufschuhen. Ich bekomme einfach nicht genug. Es gibt aber auch soviele schöne Dinge außerdem laufen wir in keinen Schuhen soviel wie in unseren Laufschuhen, also sollen sie unsere Schuhe bestmöglich schützen. Zudem ist der Sport eines meiner liebsten Hobbies - und wo wäre das Geld besser angelegt als in einer tollen neuen Tight? Mit schöner Laufbekleidung in der du dich wohl fühlst, wirst du automatisch dreimal so gerne rausgehen und loslaufen. Du fühlst dich im Fitnessstudio wohler und gehst lieber deinem Training nach, wenn du dich wohl in deinem Körper fühlst und wie du dich kleidest. Keiner trainiert gerne in abgetragener, abgelegter alter Baumwollkleidung. Investiere in dich und deine Leidenschaft. 


6. Erstelle dir einen "Notfallplan"
Wie bereits geschrieben, plane ich meine Sporteinheiten. Ich sehe aber auch Alternativen vor, wenn ich es doch zeitlich nicht ins Training schaffe / es draußen gewittert oder stürmt / oder ich 
einfach keine Lust und Energie habe. Kann ich nicht draußen Sport machen, so kann ich jederzeit ins Fitnessstudio und aufs Laufband gehen oder ein kleines Homeworkout zuhause machen. Oder ich verschiebe mein Training vom Morgen auf den Abend, wenn sich das Wetter beruhigt hat. Flexibel sein. Das ist meiner Meinung nach das Wichtigste, um den Spaß am Sport nicht zu verlieren und nicht verbissen zum Sklaven seines Trainingsplan zu werden.



7. Probiere etwas Neues aus
Es muss nicht immer die gleiche Sportart sein, der du seit Jahren / Monaten nachgehst. Ich hatte 4 Monate keine Lust auf Schwimmen und bin stattdessen viel gelaufen. Jetzt gerade hing mir das Laufen zum Hals raus und ich habe verstärkt Krafttraining und Yoga gemacht. Auch hier heißt es : Bleib flexibel und höre auf deinen Körper (und auf das, worauf er gerade Lust hat). Wenn du partout keine Lust auf das Laufen hast und dich alleine der Gedanke schon annervt, mache stattdessen etwas anderes. Ich gehe dann schwimmen, setze mich (selten) auf die Rolle oder mache ein Workout.

RUN OFTEN. RUN LONG. BUT NEVER OUTRUN YOUR JOY OF RUNNING.


8. Verabrede dich mit Freunden zum Sport
Einer meiner Lieblingstipps. Gemeinsam mit Freunden Sport machen. Mein Freund und ich sind letzte Woche nach einer langen und intensiven 6 - Tage Uni - Woche mit lernen, Repetitorium und zwei Klausuren freitags abends um 19.00 noch 8km gelaufen. Keiner von uns hatte besonders viel Lust und die Couch und Game of Thrones schrien schon nach uns, trotzdem hat jeder den anderen motiviert. "Wir ziehen das jetzt durch". Und schon entspannt es sich viel schöner. Ich trainiere auch gerne mit Freunden - vor allem intensive Einheiten wie Tempoläufe gehen viel schneller vorbei und man "schummelt" nicht :) Sobald ich alleine Intervalle laufe, sind die Pausen dann doch immer etwas länger, weil ich die Motivation verliere, mir jetzt meine Seele aus dem Leib zu rennen. Kaum ist jemand dabei, wird brav auf die Uhr geschaut, jede Trabpause getrabt und nicht gegangen und das Training fliegt quasi vorüber. Zudem ist es auch schön mit Freunden laufen zu gehen und komplett durchzuquatschen. Gerade wenn man wenig Zeit hat, kann man so super Sport und Sozialkontakte miteinander verbinden. 



Outfit
Shirt: Capital Sports - ähnlich hier*
Tight: Reebok - ähnlich hier*
Schuhe: Reebok - ähnlich hier*


9. Schalte deinen Kopf aus und mach es einfach
Manchmal muss man sich leider zwingen. Der Körper ist ein Gewohnheitstier und wenn man ihm beigebracht hat, dass Bewegung anstrengend und Sport ätzend ist, dann fühlt er das und "will" sich nicht bewegen. Jetzt auf seinen Körper zu hören, macht keinen Sinn. Manchmal muss ich einfach bewusst meinen Kopf ausschalten, der nur herumnörgelt und mich einfach umziehen und loslaufen. Und schon finde ich wieder den Spaß daran. Nicht zuviel nachdenken.

Das gilt natürlich nicht, wenn du xx Tage am Stück durchtrainiert hast oder du krank wirst/bist. Regeneration ist in meinen Augen genauso wichtig wie Training und ich halte mich endlich brav an Ruhetage und Nichtstun.

10. Denk an das Gefühl danach

Passend zum obrigen Punkt. Stell dir vor, wie du dich danach fühlst. Verschwitzt. Stark. Schnell. Glücklich. Frische Luft tut mir immer am besten, aber auch eine tolle Schwimmeinheit lässt mich abschalten und neue Energie tanken.


Dieser Beitrag entstand in sportlicher Zusammenarbeit mit 21 Run / Sponsored


1 Kommentar :

  1. Zum Glück bin ich einfach generell diszipliniert was den Sport angeht und gehe einfach zwei Mal die Woche. Egal welche Jahreszeit wir haben.
    Allerdings war ich jetzt krank und total genervt, dass ich nun pausieren musste. So eine Zwangspause nervt dann schon etwas; danach ist es dann doch immer etwas hart wieder einzusteigen. ;)

    http://www.blog.christinepolz.com

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