Meine 15 Tipps um "alles unter einen Hut zu bekommen"


Oft fragen mich viele, "wie ich das denn alles schaffe". Examensvorbereitung, Sport, Beziehung, Freunde, Blog und ja - wenn ich das alles so aufgelistet sehe, denke ich mir auch so: Ohje. Aber irgendwie kriege ich meistens dann doch alles irgendwie unter einen Hut. Mit etwas mehr Stress und Nerven als wenn ich einfach einige Dinge aus meinem Leben streichen würde, aber ich möchte auf nichts verzichten.

1. Früh aufstehen
Das ist wohl der wichtigste Punkt (in meinen Augen). Ich bin kein Frühaufsteher (mehr). Früher bin ich ohne Wecker oft um 6.00 aufgewacht und relativ wach geworden. Heute muss ich mich teilweise richtig aus dem Bett quälen und der Wecker klingelt, während ich noch tief schlafe, weshalb ich eher zwischen 6.30 und 7.00 aufstehe. Warum ich mir das antue? Ich bin  noch weniger ein Nachtmensch, als ein Morgenmensch (eher eine permanent erschöpfte Taube :D). Wer früh aufsteht, hat einfach mehr vom Tag. Es gibt niemanden, der dich von irgendetwas abhält, was du erledigen musst, nur weil er selbst nichts zu tun hat. Ich liebe frühe Morgen (wenn ich aus dem Bett bin) weil ich einfach diese ganzheitliche Ruhe brauche.


2. Früh ins Bett gehen - Ein Punkt an dem ich wieder sehr viel arbeiten muss. Früh ins Bett gehen. Mir geht es prima wenn ich von 22.00 / 22.30 bis 06.30 / 07.00 schlafen kann. Meistens gehe ich aber später ins Bett und ich bin jemand, der seine 8 Stunden Schlaf einfach braucht. Also versuche ich wenig Serien zu schauen (bzw nur eine Folge pro Abend) und mein Handy auszumachen und lieber noch etwas zu lesen.

3. Innere Unruhe ausschalten - Ich kann nicht lernen bzw arbeiten wenn ich pausenlos daran denke, was ich noch alles an diesem Tag / in dieser Woche etc erledigen muss. Dazu gehört nicht nur Uni-Zeug, sondern auch Dinge aus dem Haushalt, Dinge, die ich für Freunde erledigen wollte, andere organisatorische Sache und ja, auch Sport. Wenn ich weiß, dass ich eigentlich noch Sport machen "müsste", kann ich mich schlechter konzentrieren und bin total hibbelig. Deswegen schreibe ich mir To-Do-Listen und plane meinen Tag, wann ich was mache (dazu gleich mehr).

4. Kein Multitasking
Ich habe irgendwann eingesehen, dass es nicht effektiver ist, alles gleichzeitig zu machen, sondern sinnvoller, sich jeder Sache alleine zu widmen. Ich kann während dem Lernen keine Mails bearbeiten oder bloggen ;) Deswegen verwirrt es mich, wenn Leute sagen, dass bei ihnen beim Lernen nebenbei der Fernseher läuft.


5. Tag durchstrukturieren mit Uhrzeiten
Ich bin ein kleiner Uhrzeit-Fanatiker und plane meinen Tag gerne stündlich durch. Also lerne ich beispielsweise von 7.30- 11.00, gehe dann eine kleine Runde laufen und esse etwas bis 13.00 und lerne dann weiter :) Ich schreibe mir alle meine täglichen To-Dos auf eine Liste mit den Uhrzeiten, wann ich sie in etwa erledigen sollte, damit ich nichts vergesse und den Kopf frei habe zum lernen und arbeiten.






6. Keine Ablenkungen 
Ich lege mein Handy weg beim Lernen. Ich glaube bei uns allen ist es die Ablenkung No. 1 und ich wundere mich wenn Menschen, die in der Bib "ja soviel lernen" permanent am Handy sitzen. Wenn ich zuhause lerne, ist mein Handy unten in der Küche und ich oben am Schreibtisch. In meinen "Ich geh Kaffee holen" - Pausen schaue ich dann drauf, ob was Wichtiges passiert ist. Was in 80% der Fälle eh nicht der Fall ist. Ohne Handy oder andere Ablenkungen - außer Internet, Fernseher etc fällt mir nichts ein. Aber ich denke, wir wissen alle, wer oder was uns am meisten ablenkt. Wenn ich zuhause lernen muss und im ganzen Haus ist Halli-Galli, muss ich zum lernen in die Bib fahren, auch wenn ich noch so gerne mit meiner Familie zusammen wäre. Danach ist dafür auch noch genug Zeit. 



7. Study - Musik 
Früher habe ich am liebsten bei absoluter Stille gearbeitet, aktuell gerne bei klassischer Musik. Da kann ich am besten abschalten, achte eigentlich gar nicht mehr auf die Musik im Hintergrund und bin sehr konzentriert. Das muss aber jeder für sich selbst entscheiden, wie er das am besten handhabt. Für mich persönlich klappt es gut. Hier findet ihr auch meine Spotify-Playlist




8. Pausen

Ich mache regelmäßig Pausen beim Lernen, oft in Form von Laufpausen oder ich erledige in der Zeit etwas, was im Haushalt liegen geblieben ist. Ich lerne niemals 8 Stunden am Stück durch, das wäre viel ineffektiver als 4 x 2 Stunden zu arbeiten, mit kleinen Pausen zwischendurch.

9. Natürlichen Tagesrhythmus nutzen
Ich bin eher ein Morgenmensch und morgens (wenn ich es mal aus dem Bett geschafft habe, am konzentriertesten. Dafür kann ich abends und nachts überhaupt nicht lernen und ab Nachmittag setzt bei mir ein kleines Tief ein, also versuche ich, die schwersten und unangenehmsten Aufgaben morgens zu machen, wenn ich am klarsten denken kann.



10. Aufgeräumter Arbeitsplatz
Ich bin einer der chaotischten und (in dieser Hinsicht) faulsten Menschen der Welt, dementsprechend sah mein Zimmer bzw meine Wohnung oft aus, als ob eine Bombe eingeschlagen hat. Das Aufräumen "von Grund auf" wie ich es immer genannt habe, hat viel mehr Zeit gekostet als jetzt, wo ich nach jeder Work-Session einfach meine Unterlagen wieder zurückräume und meine Klamotten nicht mehr auf "den Stuhl" werfe, sondern entweder direkt in die Wäsche oder wieder aufhänge.
An einem ordentlichen und schönen Schreibtisch kann ich am besten arbeiten also habe ich gerne frische Blumen auf meinem Schreibtisch, eine Duftkerze an und Fotos von meinen liebsten Menschen an der Wand, damit man weiß, dass man sich nie alleine quält ;)


11. To Do Listen und Kalender
Von meiner Liebe zu To-Do Listen habe ich schon gesprochen. Ein weiteres Must-have ist ein Kalender. Ich weiß nicht, wie Leute ihr Leben auf die Reihe bekommen ohne diese beiden Dinge. Denn wir alle haben Unmengen zu tun oder im Kopf zu behalten. Ich schreibe wichtige Dinge oder Termine, die ich nicht vergessen möchte, oft sofort in meinem Kalender, um sie ja nicht zu vergessen (und um meinen Kopf somit für andere Dinge frei zu halten).

12. Belohnung
Ich versuche mich immer für ein Erfolgserlebnis meinerseits (und sei es noch so klein) zu belohnen. Früher waren das oft Süßigkeiten und Schokolade, heute gönne ich mir einen Tag away from the Schreibtisch, gehe in die Sauna, nehme ein Bad, gehe eine große Runde joggen oder spazieren oder werde schwach und bestelle etwas von meiner Zalando-Wunschliste. Wer gute Ideen für Belohnungen hat, gerne her damit!

13. In kleinen Schritten denken
Ich bin eigentlich der totale Verfechter von großen Zielen, merke jedoch, wie sie total demotivieren, wenn sie noch so weit entfernt sind. Deswegen denke ich oft in kleinen Schritten und Zielen und setze lieber einen Fuß vor den anderen, anstatt auf den Gipfel des Berges zu schauen. Ein Blogpost, weshalb große Ziele demotivieren (können), ist auch noch geplant.
14. Keine Zeit verlieren
In der Schulzeit habe ich oft neben dem Lernen bei Facebook oder MSN abgehangen, heute lerne ich, wenn ich lerne. Zeit für Social Media ist in den Pausen oder danach genug da. Das ständige Klicken auf Internetseiten lenkt einfach total ab. Ich versuche, keine Zeit mit sinnlosen Dingen zu verschwenden, wenn ich eh immer ein Zeitproblem habe. Sinnlose Dinge sind für mich auch falsche Freunde, Sachen, die mich runterziehen oder auf die ich einfach keinen Bock habe und die nicht erledigt werden müssen ;)

15. Sport + Anti Stress Methoden

Oft muss ich mich daran erinnern, dass Sport für mich eigentlich die beste Anti-Stress-Methode ist, da ich mich häufig dabei erwische, wie ich mir mit Sport noch mehr Stress mache :) Dabei soll es mir eigentlich Erholung und Spaß bringen. Beim laufen klappt das eigentlich immer, wenn ich losgelaufen bin und eine Runde an der frischen Luft war. Danach ist mein Kopf quasi "geresettet" und ich kann von neuem durchstarten. 


Danke an Vincent Hoyer für die tollen Fotos!




Kommentare :

  1. Tolle Bilder! Die meisten der Tipps (außer 7 und 15) nutze ich auch, sehr hilfreich :)

    AntwortenLöschen
  2. wow das sind echt tolle tipps dabei - das mit dem frühen aufstehen kann ich nur bestätigen - ich versuche auch eine stunde bevor es in die arbeit geht früher aufzustehen - da lenkt einen keiner ab u es ist so schön ruhig da kann ich noch gut am blog arbeiten :)
    auch das handy sollte man viel öfter weglegen - das lenkt einen einfach viel zu viel ab!
    glg katy

    www.lakatyfox.com

    AntwortenLöschen
  3. Ein wirklich toller Beitrag liebe Feli. :-) In fast allen genannten Punkten finde ich mich wieder.
    Ich brauche auch meine 8 Stunden Schlaf und das Handy gehört in den Flugmodus wenn ich lerne.
    Wünsche dir einen schönen Sonntag.

    Liebste Grüße
    xo Sunny | www.sunnyinga.de

    AntwortenLöschen