Eine Woche in meinem Leben


Da viele fragen, was ich da eigentlich gerade so mache, dachte ich, ich nehme euch mal eine ganz normale Woche lang in meinem Leben mit. Achtung, es wird langweilig. Nein, quatsch. Ich sehe den Sinn hinter dem, was ich gerade mache und ja, ich lerne sogar gerne. Ich hasse nur das Gefühl, nicht alles so zu schaffen, wie ich es mir vorgenommen habe und kämpfe aktuell mehr denn je mit Versagensängsten. Gleichzeitig versuche ich auch, allem und jedem gerecht zu werden und vergesse darüber hinaus oft, dass viele meiner Ziele unrealistisch hoch sind und ich ihnen gar nicht genügen kann. Aber: Genug Gejammer - lets start.


Montags - Freitags: Montags bis freitags stehe ich (wie jeden Tag) meistens um 7 Uhr auf. Wenn ich besonders viel zu tun habe oder irgendetwas liegen geblieben ist, klingelt der Wecker auch mal um 6 oder 6.30. Auch wenn ich früher ein Frühaufsteher war, hat sich das geändert. Ich bin - wenn ich mal wach bin - zwar produktiv und aufmerksam, aber der Weg dahin.. - lieber würde ich im Bett liegen bleiben und weiterschlafen. Der Weg aus dem Bett ist jedes Mal sehr steinig, haha. Danach mache ich mir einen Kaffee, checke kurz WhatsApp + Instagram und setze mich vor den PC. Dort checke ich meine Mails und beginne dann mit dem lernen (meistens 7.30). Um diese Uhrzeit frühstücke ich noch nicht, weil ich einfach noch keinen Hunger habe. Früher habe ich immer direkt nach dem Aufstehen gefrühstückt, das habe ich mir nun aber abgewöhnt. Stattdessen warte ich mit dem Frühstück bis ich wirklich Hunger verspüre (meistens so 9.30) und lerne bis dahin mit Kaffee und Tee am Schreibtisch. Mittags muss ich oft ins Repetitorium ab 13.30, sodass ich mir vorher noch etwas zu essen mache, welches ich - anders als mein Frühstück- nicht am Schreibtisch zu mir nehme, sondern am Küchentisch, während ich Nachrichten, Satiresendungen oder auch Youtube Videos schaue.  Danach fahre ich 3x die Woche bis spätabends ins Rep. Abends geht es dann oft direkt zum Sport oder ich muss Training geben, sodass ich meistens zwischendurch entweder irgendetwas snacke oder mir (im besten Falle) etwas zum Mitnehmen gemacht habe, was ich dann lunche. Einige meiner Mealprep - Ideen findet ihr bereits in diesem Post. Anders als letztes Jahr, wo ich oft zweimal am Tag trainieren konnte, finde ich diese Zeit aktuell leider nicht, womit sich auch die ganze Triathlongeschichte als schwierig erweist. Wenn ich mir mal die Zeit nehme um morgens zu laufen und abends zu schwimmen, gehe ich oft morgens ab 9.00 / 10.00 vor dem Rep laufen, sodass ich weniger lerne aber fitter im Unterricht bin.  The struggle is real.

Abends gebe ich entweder Training oder trainiere selbst. Abende, die ich einfach nur ab 20.00 entspannt zuhause verbringe, sind leider viel zu selten. Oft komme ich erst gegen 22.00 nachhause, habe oft noch nicht wirklich zu Abend gegessen, esse etwas und falle dann ins Bett. 

Samstag - Sonntag:
Samstag stehen grundsätzlich 5 Stunden Probeklausur an, weshalb ich jeden Samstag früh aufstehe und in die Uni rausche. Danach ist an Lernen nicht mehr zu denken, deswegen chille ich samstags nur, mache etwas mit Freunden oder mache Sport. Ich gehe abends jedoch so gut wie nie weg #thegrandmalife.
Sonntags ist Familien- und Freundetag angesagt. Es werden alle Sache im Haushalt erledigt, die liegen geblieben sind. Ich gehe oft Sonntag morgens schwimmen (Was ist dieses Ausschlafen?), schaue Heute - Show, putze oder unternehme etwas mit meinem Freund. 


Trainingsplan
Aktuell trainiere ich wieder 4x laufen die Woche und versuche, 3x zu schwimmen. Zeit für Stabi- oder Krafttraining bleibt mir selten, außer ich schaffe es ins Kraft- und Koordinationstraining meines Vereins zu gehen. 

Lernen
Ich wollte meine aktive Lernzeit mal wieder tracken, schätze sie jedoch auf 40-45 Stunden die Woche. Ich versuche, einen Tag die Woche nicht zu lernen :)

Freizeitaktivitäten

Ich versuche, sooft wie möglich, meine Freunde zu sehen - meistens klappt das jedoch nur im Training. Die Zeit verfliegt einfach zu schnell.

Arbeit

Aktuell besteht meine Arbeit nur noch aus Schwimmtraining geben. Die Zeiten, in denen ich 10-15 Stunden die Woche gearbeitet habe, sind schon lange vorbei. Ich vermisse das Arbeiten, das etwas mehr "Selbstständig- und Unabhängigkeit", aber in dieser aktiven Lernphase geht es einfach nicht anders.


Outfit:
Kleid: H&M
Schuhe: Adidas Stan Smith
Jeansjacke: Gina Tricot
- alles selbstgekauft, keine Kooperation - 


Fotos: 
Erie Ehrenberg (Facebook / Instagram)





1 Kommentar :

  1. Wow das klingt alles sehr vorbildlich diszipliniert. Da bin ich echt froh, dass meine Unizeit zu Ende ist. Obwohl auch der "normale" Arbeitsalltag ganz schön schaffen kann.
    Liebe Grüße ♡Kristina
    TheKontemporary

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