Ein Wochenende mit Saucony: Der Halbmarathon in Köln

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Samstag, 30.09. Ein Wochenende in Köln mit Saucony steht bevor. Ich habe mich seit Wochen darauf gefreut, alles darauf ausgerichtet, geplant und fertig gemacht, sodass einem Ausflug nach Köln nichts mehr im Wege stand. Um 9.30 habe ich mich mit Caro getroffen, die ich schon von einigen sportlichen Events kannte und wir sind nach Köln in unser Hotel gefahren. Endlich im Hotel angekommen, haben wir sofort Eva getroffen, mit der ich mir bisher nur unzählige Sprachnachrichten geschickt hatte - Jura + Laufen: das verbindet. 
Caro, Eva und ich hatten noch ein bisschen Zeit und sind erst einmal Burger essen gegangen - im Burgerlich - für mich gab es einen vegetarischen Portobello - Burger, der superlecker war mit Pommes.


Danach ging es auch schon wieder ins Hotel, wo wir das restliche Saucony Blogger - Team trafen. Wir durften einem Vortrag von Andreas Niedrig, einem Weltklassetriathleten, lauschen, den man vor allem von dem Film "Lauf um dein Leben" und dem Buch "Vom Junkie zum Ironman" kennt und der einen sehr mitreißenden, spannenden und bewegenden Vortrag gehalten hat. Ich glaube, aus dem Vortrag gingen wir alle motiviert heraus und waren zutiefst berührt. 

Danach hat sich das ganze Bloggerteam miteinander bekannt gemacht (teilweise kannten wir uns schon von diversen sozialen Medien, teilweise noch nicht).
Ich habe unsere komplette Gruppe als sehr harmonisch und sympathisch empfunden. Wir durften die neue Kollektion für 2018 kennenlernen (macht auf euch richtig schicke, schöne Schuhe gefasst) und danach unsere eigenen Gymbags designen. Außerdem gab es mehr als genug zu essen, snacken und trinken, sodass der Nachmittag viel zu schnell um ging.

Ich hoffe, ich habe niemanden vergessen :) Mit dabei waren ua:





Eva, Christian und ich


Abends waren wir noch superlecker Pizza essen und haben ganz viel gequatscht. Auch wenn man sich noch gar nicht persönlich kennt, gibt es soviel zu bequatschen - Sport, Alltagsthemen, Social Media etc etc. Schön, wie Instagram verbindet.

Bilder via Caro + Ann-Kathrin 

Sonntag, 1.10 - Am nächsten Morgen sind Eva und ich um 5.45 aus dem Bett gesprungen, haben uns angezogen und uns für den Halbmarathon fertig gemacht. Zusammen mit den anderen sind wir um 7.20 zum Start getigert - es war zieeeemlich kalt, dafür hat Köln uns mit einem tollen Sonnenaufgang belohnt. Auf dem Weg haben wir noch Jana getroffen, die den HM einfach in 1.32 gerockt hat! Auch alle anderen waren super erfolgreich und haben trotz Erkältung, schweren Beinen vom Ironmantraining oder diverser Verletzungen im Vorfeld hervorragend den HM bzw Marathon gemeistert. Glückwunsch auch an Kathi, die ihren ersten HM gerockt hat und an Katha, die auch nach 40 km noch lächeln konnte und die wir bei ihrem ersten Marathon anfeuern konnten. 








Startschuss um 08.30 Uhr - wie schon letztes Jahr durfte ich aus dem 1. Block starten (habe mich natürlich ziemlich weit hinten eingereiht um nicht vieeeel zu schnell zu starten). Der 1. Kilometer war mit 4.55/km genau im Soll und die Stimmung beim Start der Wahnsinn, genauso wie letztes Jahr. Die nächsten Kilometer liefen dann anfangs ein bisschen zu schnell und ich habe mich gebremst und die 10km genau in den angepeilten 49.00 überquert. Auf der Strecke habe ich noch Philipp getroffen, der ebenfalls unter 1.45 laufen wollte (und das mit 1.42 auch super gemeistert hat). Allerdings ging es mir schon bei km 7 nicht so gut wie es mir in der 4.55/km Pace eigentlich gehen sollte - schließlich bin ich dieses Jahr schon ganz andere Zeiten auf 10km gelaufen. Mit meiner Zeit von 46.05 auf 10km und 21.50 auf 5km war ich zuversichtlich, dass die 1.45 dieses Jahr fallen werden. Pustekuchen. 
Seit 2 Wochen mache ich nach langen Läufen immer mit Schmerzen im Fuß herum - jedoch bin ich der Meister des Schönredens, sodass ich das Ganze nicht so ernst genommen habe. Kühlen + Schmerzgel drauf und weitermachen.  Die Luft war noch da, jedoch konnte ich meine Beine einfach nicht mehr heben und rund laufen. Ich kam mir vor eine Dampfwalze, die vor sich herrollte, konnte das Tempo jedoch bis km 13 irgendwie halten auch wenn ich meinen Vorsprung auf 1.43 (1Minute) nach und nach verlor. Bei der Saucony Fanmeile konnte ich Paula noch ein High Five geben, die ich ein Jahr nicht gesehen habe. Irgendwann merkte ich dass ich stetig langsamer wurde, meine Beine krampften, mein Fuß pochte unaufhörbar und ich konnte keine sauberen Schritte mehr machen. Mein Laufstil glitt einem "Humpeln". Meinem Plan "Adios Bestzeit und locker und glücklich ins Ziel laufen" ging durch das langsamer laufen auch nicht auf, weil jeder Schritt unfassbar weh tat. Ich brach auf 6.00 /km ein, ein Tempo welches ich ansonsten gaaaanz locker laufen kann, auch wenn die Strecke etwas bergig ist. Jetzt tat diese Pace total weh und ich musste mehrmals kurz gehen bzw langsam vor mich hinhumpeln, weil mein Fuß so wehtat. Ich muss zugeben, dass ich mehrmals daran dachte, aufzuhören - nicht nur aus Vernunftsgründen, jedoch wollte ich unbedingt finishen und außerdem wusste ich gar nicht genau wo ich bin und wie ich wieder die Saucony Crew und das Hotel finden sollte. Bitter war es jedoch, ganz rechts zu laufen, kaum vorwärts zu kommen und nur noch überholt zu werden, sodass mir auf des Öfteren die Tränen kamen. Ich habe jede meiner Trainingseinheiten wahrgenommen und erfüllt, kam einigermaßen unverletzt bis zum Halbmarathon und habe mein Ziel trotzdem nicht erreicht, obwohl ich von den Zeiten und vom Trainingsstand eigentlich eine 1.41-1.42 hätte laufen können. Gefinishet habe ich in 1.50 und damit 5 Minuten langsamer als letztes Jahr und mindestens 6 Minuten langsamer als ich mindestens hätte laufen wollen. Das ist ziemlich bitter. Das Thema Halbmarathon ist jetzt erstmal bis Ende 2018 abgehakt, also Krone richten und weitermachen - und dafür die 5km + 10km Zeiten angreifen :)












1 Kommentar :

  1. Fühl dich ganz doll geknuddelt, liebe Feli! Das ist echt bitter und hast du ganz sicher nicht verdient. Als ich gestern nach langer Pause mal wieder laufen war und mein Schienbein mir nach Kilometer 1 einen Strich durch die Rechnung gemacht hat, da war ich auch sehr frustiert. Und kann vielleicht ein klein wenig nachfühlen, wie du dich in dem Moment gequält hast. Kopf hoch, es kann nur noch besser werden. Kümmer dich jetzt um deinen Fuß und mach dir gute Laune ♥

    Liebe Grüße
    Anne

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