Warum ich erst einmal keinen Halbmarathon mehr laufe

Werbung / Pressereise*

Die letzten Wochen bis zum Köln Halbmarathon laufen. Ich freue mich schon riesig auf das Wochenende, welches ich in Köln zusammen mit Saucony erleben darf. Ich treffe unter anderem endlich EvaCaro und die ganzen anderen endlich persönlich kennenzulernen. Außerdem werde ich meine liebe Paula wiedersehen, die dort auch an den Start geht und auf ihrem Blog laufvernarrt gerade eine super Vorbereitungsreihe zum Thema Halbmarathon gepostet hat (keine Werbung, sondern persönliche Empfehlung). Trotzdem wird dies zunächst mein letzter Halbmarathon sein. Und da viele nach dem warum, weshalb, wieso gefragt haben, gibt es nun auch die Erklärung.

Ich bin bereits bei 5 Halbmarathons an den Start gegangen und habe 4 davon gefinishet. (Meine Sportgeschichte könnt ihr auch hier ausführlich nachlesen) Mainz 2016 hat mit einem DNF geendet. (mehr dazu hier). Wahnsinn wie lange das schon alles her ist und was sich seitdem alles geändert hat. 

Ich habe mich im Rahmen meiner damaligen Aushilfstätigkeit bei einem Sportschuhhersteller 2015 für meinen ersten Halbmarathon angemeldet und eher halbherzig dafür trainiert. Das Ergebnis war eine 1.58 voller Schmerzen und "kein Bock" - mehr Stimmung. Also hat sich mein bester Freund meiner angenommen und "mal vernünftig mit mir trainiert" - meinen Trainingsplan für meinen zweiten Halbmarathon in Frankfurt 2016 findet ihr hier - das Ergebnis war eine entspannte und glückliche 1.51. (hier mein damaliger Wettkampfbericht) . 


Danach wollte ich unbedingt an die 1.45 ran - diese Zahl hat sich in meinen Kopf eingebrannt und ich dachte immer, wenn ich diese Zeit einmal laufe, bin ich für immer glücklich. An schneller laufen habe ich nie gedacht, für mich war 1.45 magisch und unvorstellbar schnell - einen 5.00/km - Schnitt auf 21km. Und in Köln 2016 lief ich ihn - ganz ordentlich trainiert und mit gutem Pacer-Support. (hier mein Beitrag dazu). Nach einem Monat Amerika, gutem Essen und weniger langen Läufen wollte ich im März 2017 wieder in Frankfurt laufen - zusammen mit meinem Freund. Das Ganze wurde nichts, ich bin bei km18 gegangen und habe mich irgendwie nach 1.46 ins Ziel gekämpft. (hier der Beitrag)



Seitdem haben die Distanz "Halbmarathon" und ich noch eine Rechnung offen. So wie in Frankfurt 2017 wollte ich mich nicht mehr fühlen. Also ging es in die lange Vorbereitung und ich bin guter Dinge, dass eine sub 1.45 diesmal möglich ist. Dafür habe ich einfach genug getan. Dennoch werde ich danach ersteinmal keinen Halbmarathon mehr laufen. - egal wie das Ergebnis in Köln am 01.10 ausfällt.

Ich habe (mal wieder ;)) gemerkt, dass ich auf kurzen Strecken einfach mehr Spaß habe, ich lieber dafür trainiere, ich mich lieber kurz quäle anstatt über eine lange Distanz ein Tempo aufrechtzuerhalten. Meine diesjährigen Bestzeiten zu erreichen hat um einiges mehr Spaß gemacht (5km 21.55 / 10km 46.05) als die langen Läufe im Vorfeld von Köln. Wenn ich jetzt an den noch ausstehenden 18km Lauf denke, habe ich jetzt schon keine Lust. Ich laufe einfach nicht gerne lange, mir tut danach alles weh, mir ist nach spätestens 10km langweilig und ich verfluche es. Ich möchte mir den Spaß am laufen nicht rauben, ich möchte lieber mehr kurze, knackige Einheiten laufen anstatt Kilometer kloppen. Das ist einfach nicht mein Ding. Und nur weil aktuell jeder Marathon läuft, heißt das nicht, dass es auch jedem Spaß macht.


Den Hoodie könnt ihr übrigens auf der Marathonmesse in Köln am Saucony Stand erwerben. / *PR Sample.









Danke an Kenneth für die Bilder 

Keine Kommentare :

Kommentar veröffentlichen