Triathlon - Warum, weshalb, warum?


Da es gerade bei Instagram aktuell viele Triathlon- Interessierte gibt und - wie ich persönlich finde- der Hype um den Triathlon ganz schön zugenommen hat, wollte ich euch einiges über mich als Triathletin niederschreiben. Alleine die Worte zu lesen, klingt ganz schön komisch. Denn ich fühle mich nicht als Triathletin. Oder um es mit den Wörtern eines verzogenen Burschen zu sagen: "Sie hat noch nicht einen Ironman gemacht, wie kann sie sich als Triathletin bezeichnen?" 
First of all: Im Triathlon gibt es mehrere Distanzen. Und der 70.3 bzw der "Ironman" sind kommerzialisierte Events, die einen vergessen lassen, dass es schon lange eine Mitteldistanz bzw eine Langdistanz gab. - aber man ist natürlich nur ein richtiger Triathlet, wenn man einen Ironman gemacht hat #schonklar #vielleichterstmalhirnanschalten. Ich habe für Sarah bereits einen Post (hier) geschrieben: "Triathlon - how to get started", der euch hoffentlich die Lust am Triathlon weckt und die Angst vor den kleinen Halbprofis nimmt, die auf 5000 Euro Fahrrädern an eurem gebrauchten Rennrad vorbeidonnern. Wie lächerlich ich diese ganze Materialschlacht im Triathlon (vor allem im Radsport und in Sachen Neopren) finde, brauche ich niemandem zu sagen und es nimmt mir auch ziemlich den Spaß an dem Ganzen. Ich bin wohl eine der wenigen, die sich immer wieder über ein Neoprenverbot freut und sich damit auf ein faires Schwimmen einstellen kann. Genug herumgehatet: 

Schwimmen: Ich habe schon früh schwimmen gelernt, aber bin nie "richtig" leistungsmäßig geschwommen. Mit 2 Jahren bin ich das erste Mal in unserem Pool herumgeschwommen - bzw eher getaucht. In Deutschland ging es dann in den Schwimmverein, wo es im Alter von 11 hieß: Entscheidung zwischen Hobby- und Wettkampfgruppe, jetzt. Faul und antriebslos wie ich war,  hörte ich lieber ganz auf. Richtig schwimmen war mir dann doch zu anstrengend. Im Alter von 13 Jahren hat sich meine Familie im Triathlonverein angemeldet und ich bin in die Jugendgruppe gekommen, wo ich viele Freunde kennengelernt habe, mit denen ich bis heute regelmäßig Kontakt hatte. Schwimmen war die einzige Sportart, in der ich mich schnell verbesserte und nicht die Langsamste war. Bis heute bin ich mal mehr, mal weniger geschwommen - mal 4x die Woche, mal nur 1x die Woche. Aktuell hapert es ein bisschen mit Geschwindigkeit und Umfängen. Trotzdem ist und bleibt Schwimmen beim Triathlon wohl meine Königsdisziplin, in die ich aktuell aber so gut wie keine Zeit stecke. Meine aktuellen Zeiten: 1500m 22.23 / 750m 11.22 / 500m 7.20 / 200m 2.42  / 100m 1.12 


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Radfahren - meine große Hassdisziplin. In meiner Jugend bin ich regelmäßig mindestens 1x die Woche (sonntags) Rad gefahren, aber das habe ich ziemlich eingestellt. Als ich letztes Jahr aktiv in der Liga gestartet bin, habe ich versucht, so ca ein- bis zweimal die Woche in der Gruppe mitzufahren und es jedes Mal gehasst. Mir macht Radfahren Spaß, sobald ich auf Radwegen (ohne Autos!) fahre und es einigermaßen flach ist - nicht im Rheingau und im Taunus, mit schrecklichen Straßenverhältnissen und rücksichtlosen Autofahrern. Seit einem Sturz habe ich eine richtige Panik vorm Radfahren entwickelt und bin im Wettkampf immer froh wenn es vorbei ist. Auf den 20km (flach) im Wettkampf fahre ich ca einen 31er Schnitt - ohne vorher auf dem Rad zu trainieren. Auf der olympischen Distanz habe ich meine mangelnden Radkilometer bemerkt, auf dem Sprint geht es immer irgendwie.

Laufen - Über das Laufen habe ich bereits hier im Rahmen meiner Sportgeschichte geschrieben. Es ist die Sportart, die ich früher am meisten gehasst habe, ich war langsam, schnaufte wie eine Lok und kam nicht vom Fleck und die ich jetzt liebe und auf die ich hoffentlich nicht verzichten muss. Ins Laufen stecke ich aktuell trainingsmäßig die meiste Kraft und die meiste Zeit, damit ich schneller und besser werde. Deswegen klappt es mit dem Laufen im Triathlon langsam besser. Meine Bestzeiten beim Laufen liegen bei 5km 22.05 (2017) / 10km 46.05 (2017) / Halbmarathon 1.45.03 (2016)









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