#3 Meal Prep + mehr Wasser trinken




Zeit für die Woche 3 der Ernährungschallenge. Die Blogbeiträge zu Woche 1 + 2 verlinke ich euch hier:
1. Alkohol, Zucker, Süßstoff
2. Bewusster Fleischkonsum und funktionales Training

Bevor wir zu Woche 3 kommen, wollte ich euch ein kleines Update geben und gerne hören, wie es bei euch läuft? (natürlich nur wenn ihr eure Erfahrungen mit mir teilen möchtet)

Update
Bisher klappt es wirklich sehr gut - für meine Verhältnisse. Früher wäre ich wahrscheinlich noch standhafter geblieben - due to meinem zwanghaften Essverhalten. In der Vergangenheit habe ich jedoch, was Beschlüsse über mein künftiges Essverhalten angeht, oft nicht einmal zwei Tage durchgehalten, sodass meine zwei Wochen bis jetzt wirklich gut liefen.

  • Ich habe bis auf eine Cola light im Vapiano mit meinen Freundinnen keine Cola light oder andere Getränke mit Süßstoff oder Zucker zu mir genommen. Stattdessen trinke ich viel Wasser, Tee und Kaffee. Mate war zweimal eine Ausnahme, weil ich irgendetwas Koffeinhaltiges im Rep brauchte, ohne mir einen Kaffee mit Milch kaufen zu wollen. 
  • Fleisch habe ich keines mehr gegessen und habe auch keinerlei Verlangen danach. Alkohol trinke ich bereits seit dem 01.01 nicht mehr und es geht mir viel zu gut damit, um damit aufzuhören, keinen zu trinken (Negierungen kann ich).
  • Ich hatte einen kleinen "Zuckerrückfall" und habe letztes Wochenende nach meinem letzten langen Lauf für den Halbmarathon am Sonntag alle meine Gummibärchenreste, die ich mir eigentlich für den Halbmarathon aufheben wollte, aufgegessen. Nun habe ich keine Gummibärchen mehr zuhause und das soll auch so bleiben, sonst werden sie alle leer gegessen. 
  • Außerdem habe ich am Geburtstag meiner Schwester einen fantastisch schmeckenden Brownie gegessen
  • Ich habe etwas Fisch im Okini gegessen (ebenfalls am Geburtstag meiner Schwester) - wir waren Sushi essen. Allerdings muss ich sagen, dass Fisch für mich kein Fleisch ist und ich (außer ethnische Gründen) noch nicht genug Gründe dafür habe, in Zukunft gar keinen Fisch mehr zu essen. Bisher esse ich sowieso höchstens einmal im Monat Fisch, wir achten auf die Qualität des Fisches und ich habe nichts gegen gute Omega 3 Fettsäuren aus Fischen. 
  • Was richtig gut klappt, ist der Verzicht auf Eier und Milchprodukte. Ich möchte mich in Zukunft zu 85-90% pflanzenbasiert ernähren (wenn es irgendwann 100% werden, ist das auch gut, ich möchte mir jedoch keine Restriktionen oder Zwänge auferlegen und mein Essverhalten "betiteln"). Mir geht es viel besser, seitdem ich keine Milchprodukte mehr zu mir nehme - meine Haut wird weiterhin reiner, ich habe das Gefühl wacher und konzentrierter zu sein - und: ich habe weniger Hunger. Ich weiß nicht ob das vom Lernstress kommt (obwohl der sonst immer gegenteilig wird aka "ich esse durchgehend") oder vom Verzicht auf Süßigkeiten und (größtenteils) tierische Produkte. Teilweise muss ich mich erinnern, jetzt etwas zu essen - sonst muss ich mich eher davon abhalten etwas zu essen. Funnypilgrim hat in diesem Video von ihrer Ernährungsumstellung erzählt und damit komplett meine Meinung vertreten. Wir können nicht mehr unwissend werden. Ich kann kein Fleisch mehr essen. Aber ich möchte nicht von heute auf morgen hundertprozentig "Veganerin" werden. Dadurch wird der Druck größer, es durchzuhalten, ich muss mir vieles essen, was ich bisher gewohnt war, verbieten und mit dem Hintergrund einer Essstörung lege ich mir keine Restriktionen mehr auf. Ich verzichte freiwillig auf Fleisch, Milchprodukte und Eier - größtenteils auch auf Fisch, aber wenn ich einmal Kuchen essen sollte, der mit Milch und Eier gebacken wurde, ist das halt so.  Auch auswärts oder bei Familienmitgliedern kann ich mich nicht immer vegan ernähren, sodass ich mich dann ab und an "nur" vegetarisch ernähre um mich nicht komplett gesellschaftlich auszugrenzen.



Weiter geht es mit Woche 3:

1. Ernährung planen
Oft essen wir falsch oder schlecht - diese Begriffe sind natürlich absolut relativ zu betrachten, weil wir uns keine Zeit nehmen oder genommen haben, das Richtige einzukaufen, vorzubereiten oder zu kochen. Meine größten "Naschanfälle" entstanden immer, wenn ich eigentlich Hunger hatte, aber entweder zu faul war oder "keine Zeit" zum Kochen hatte. Also gab es Gummibärchen. In Massen. 
Deswegen möchte ich gerne meine Woche oder zumindest meinen einzelnen Tage besser planen, ausreichend einkaufen und genügend vorbereiten. Ideen für einfachen Mealprep gibt es überall. - Ich habe auf meinem Pinterest Board hier einige zusammengestellt, die ich gerne nachmachen möchte. 

Deswegen werde ich nun alle 2-3 Tage mein Essen für die nächsten Tage vorkochen und planen. Dabei nehme ich euch natürlich auch auf Instagram mit. 

2. Weniger und besser Snacken
Passend zu Punkt 1: Weniger Snacken. Es gibt natürlich auch Menschen, die mit 5-6 kleinen Mahlzeiten am Tag wunderbar zurecht kommen - genauso wie es Menschen gibt, denen es gut tut, nur 2-3 Mal am Tag zu essen und dazwischen nichts. Die Menschen, die ihre Ernährung jedoch bewusst so gestalten, haben jede einzelne Mahlzeit so eingeplant. Sie essen nichts "einfach mal so zwischendurch". Ich kaufe mir sooft in der Pause eine Brezel etc. Wenigstens möchte ich mir meine Snacks selbst mitbringen und vorbereiten, um nicht irgendetwas aus Hunger zu kaufen
Meine liebsten Snacks sind

  • Obst (Apfel, Banane, Pfirsich etc)
  • Datteln, Rosinen und Nüsse
  • einige Müsliriegel (mir schmecken irgendwie nur gaaaanz wenige - also: wenn jemand ein gutes Müsliriegelrezept hat, her damit)


3. Mehr Wasser trinken
Durch den Cola light - Verzicht ist es schon etwas besser geworden,  jedoch trinke ich immer noch viel zu viel Kaffee. Ich möchte meinen Kaffeekonsum reduzieren und mehr Wasser (oder Tee) trinken. Früher habe ich locker 5-6 Tassen Kaffee getrunken, heute bin ich so bei 3 (was auch daran liegt, dass mir Kaffee mit Pflanzenmilch einfach nicht so gut schmeckt wie mit normaler Milch. Und Kaffee schwarz geht leider gar nicht für mich.

Ich versuche, mehr Wasser zu trinken, indem ich mir weiterhin keine Cola light oder andere Diätgetränke kaufe und stattdessen meine auffüllbare Trinkflasche überall mit hin nehme. Wie macht ihr das? Ich verlinke euch unten meine Trinkflaschen. Bei den unten aufgeführten Links werde ich am Verkauf beteiligt, da diese sogenannte Affiliate-Links sind, die ich freiwillig einfüge. Wenn du das nicht möchtest, verwende die aufgeführten Links nicht. Das Produkt wird dadurch nicht teurer für dich.






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Kommentare :

  1. Und ich kommentiere ein erneutes Mal, denn ich finde deine Beiträge immer wieder aufs neue interessant, gut geschrieben und sie regen an zum nachdenken :) Ich mache mir eigentlich nie so viele Gedanken was ich essen sollte oder nicht, denn ich habe eine Fructose Intoleranz, d.h. viele deiner Snacks kommen bei mir einfach nicht in Frage. Ich muss so zu sagen jeden Tag etwas anderes essen, sonst meldet sich mein Magen und das ist nicht schön :) Aber ich sollte und wollte auch über mein Konsum von Milchprodukten nachdenken, denn ich bekomme wieder viele Pickel. Ich danke dir viel Mals für deine Inspiration ;)
    Und zu den Getränken: Ich trinke grundsätzlich nur Wasser und Tee. Wenn ich mal Appetit habe dann auch mal einen Kaffee oder Kakao, aber eher selten. Zu verschiedenen Teesorten wollte ich noch einen Beitrag verfassen, aber mal sehen wann ich diesen hochladen werde. Viel Auswahl an Tee und gute Beratung gibt es meiner Ansicht nach immer bei TeeGschwendner :)
    Vor ein paar Tagen habe ich mir endlich eine Gasflasche für mein Wasser gekauft, denn ich möchte auf Plastik verzichten und koche mir somit mein Wasser ein mal und lasse es dann abkühlen. Schmeckt ganz anders als Wasser aus der Flasche :)

    Liebe Grüße, magdaeva von https://lifestylemeetsmagdaeva.blogspot.de/

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  2. Ich finde den Beitrag richtig gut!
    Ich würde mich über mehr Beiträge über dieses Thema freuen.

    Allerliebst, Marie Celine
    http://marieceliine.blogspot.de

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