#1 - Alkohol, Zucker, Süßstoff


Schönen Abend ihr Lieben,
Aufgrund eures wahnsinnigen Feedbacks zu meinem letzten Instapost, indem ich angekündigt habe, nach und nach meine Ernährung umstellen zu wollen, habe ich wahnsinnig viel Rückmeldung bekommen, weshalb ich euch etwas mehr dazu schreiben wollte. Ich fände es schön, eine kleine Challenge daraus zu machen - nicht "wer is(s)t am besten?" sondern eher "wer will mitmachen?" Wer mit mir irgendwelche Erfahrungen/ Probleme etc  teilen will, darf mir übrigens immer gerne an moderationisthekey@gmx.de schreiben.



Fotos im SportBra - lange Zeit für mich ein absolutes No-Go, weil ich es scheußlich finde, wie Mädels sich nach dem Motto "Sex sells" bei Instagram möglichst viele Likes und Follower verschaffen. Aber das ist ein anderes Thema.
Mit den Fotos möchte ich euch lieber verdeutlichen, dass man sich auch in seinem Körper wohlfühlen kann ohne ein Sixpack zu haben  Die Fotos sind nicht bearbeitet.


Ich ernähre mich nun schon seit langer Zeit sehr ungesund. Eigentlich das ganze Jahr 2017. Angefangen mit "Dieses Jahr wird alles anders" "Ich will endlich wieder schlank sein" "Ich will abnehmen" wurde zu "Ich will einfach nur essen, worauf ich Bock habe". Auch nicht immer das Beste, weil der Körper sich dadurch an Schei*e gewöhnt. Gib ihm Mist und er will immer mehr - es ist wie eine Art Sucht. Ich habe lange Zeit überhaupt keine Süßigkeiten gegessen und hatte auch kein Verlangen danach. Als Kind und Jugendliche habe ich stattdessen richtig Schokolade und Gummibärchen "gefressen". Ich war noch nie ein Mensch, der nach 3 Gummibärchen vernünftig sein und aufhören konnte, die Packung musste leer werden. Und so fing es wieder an. Gummibärchen hier, Pizza da, eine Tafel Schokolade - alles im Überfluss. Und ich trainierte mehr und mehr, um mir das alles "gönnen" zu dürfen. Dass ich komplett gegen meine eigenen sportlichen Ziele arbeitete, wusste ich und ignorierte es doch gekonnt. Damit ist jetzt Schluss. 


1. Alkohol - Anders als ich sonst alles an die große Glocke hänge - ich trinke seit dem 01.01.2017 keinen Alkohol mehr. Was eine Art "Challenge" für mich selbst sein sollte, wurde immer mehr zu einer Grundüberzeugung. Ich habe mich schon oft von Paula und Sabrina  dazu animieren lassen, so gut wie nichts zu trinken und ich habe letztes Jahr sehr sehr wenig getrunken. Das war aber auch schon anders. Wie wohl jede Jugendliche hatte auch ich eine "Partyzeit" und ich bereue sie nicht - was nicht bedeutet, dass ich Alkohol gut heiße. Es ist genauso eine Droge wie Zigaretten, Marihuana und Kokain - Sachen, die ich alle nicht konsumiere und ablehne. Warum also Alkohol? Gesellschaftlich ist es wohl anerkannter, Alkohol zu trinken, anstatt keinen zu trinken - und jedes Mal wird man komisch angeschaut, wenn man sagt, dass man keinen trinkt. Mir hat Alkohol nie geschmeckt, ich habe ihn nie gut vertragen, ich habe viele dumme Dinge unter Alkoholeinfluss gemacht, die ich bis heute bereue - auch wenn man sie als "Jugendsünden" abtun kann und ich habe genug Erfahrung mit Alkoholabhängigen machen müssen, sodass ich meine Grundeinstellung "Anti-Alkohol" weiter gefestigt habe. Zudem macht Alkohol körperlich abhängig und fett. Ich esse lieber Schokolade anstatt leere Kalorien in mich reinzusaufen. Dass Alkohol pures Gift für den Körper hält und viele alkoholische Getränke Urethan enthalten, welches im Verdacht steht, Krebs zu erregen, mal dahin gestellt.

Mittlerweile stehe ich zu meiner Entscheidung nicht zu trinken, aber auch dahin wächst man "hinein". Anfangs haben mir folgende Ausreden geholfen

  • "Ich fahre heute Auto" - und ich bin oft beim Feiern Auto gefahren - um sicher heimzukommen und um nicht in die Gelegenheit zu kommen, etwas trinken zu "müssen". Ja, Alkohol zu trinken wirkt oft wie ein gesellschaftlicher Zwang.
  • "Ich nehme aktuell Antibiotika" - noch nicht einmal gelogen #dankeakne
  • "Ich muss morgen früh raus"
  • "Ich bereite mich gerade auf Wettkampf xy vor"
  • "Ich bin auf Diät"
Paulas Post "Nein, ich trinke wirklich keinen Alkohol" finde ich wie immer sehr gelungen. Ich möchte hier niemandem meinen Standpunkt aufzwängen, sondern lediglich Denkanstöße geben.




2. Zucker
Ich habe ja bereits oben einige Worte zum Thema Süßigkeiten geschrieben und wahrscheinlich müsste ich diesen Post auf raffinierten Zucker begrenzen. Denn Fruchtzucker esse ich nach wie vor und werde auch nicht darauf verzichten. Süßigkeiten sind der große Hauptpunkt. Ich kann einfach nicht nur "einige Stückchen" Schokolade essen, es muss die ganze Packung sein. Deswegen werde ich einige Zeit lang komplett darauf verzichten um meinen Körper zu entwöhnen - eine Art Süßigkeiten-Entzug quasi. Heute habe ich es einen Tag geschafft. Ich habe wirklich eine Art Sucht und mein Körper verlangt nach dieser Extraportion süß. Ich rede mir das Ganze dann immer mit Sport schön und denke mir "Ich war gerade xy km laufen, ich darf das jetzt". Raffinadezucker ist auch fast in allen Lebensmitteln drin, weshalb ein zweiter Punkt meiner kleinen "Challenge" sein wird, genau auf die Etiketten zu schauen und nach verstecktem Zucker zu suchen. Und ich werde auf alternative Süßungsmittel ausweichen - Agavendicksaft, Stevia, Ahornsirup, Birkenzucker, Kokosblütenzucker.

Mein neuer liebster Süßigkeitenersatz sind also Trockenfrüchte (wie immer vor allem Datteln), Obst, selbstgemachte Smoothie und Nüsse. Passend dazu auch der Beitrag meines Freundes über Zucker.




3. Süßstoffe
In meiner Essstörung-Vergangenheit habe ich Süßstoffe exzessiv genutzt - rückblickend war es echt eklig. Ich habe teilweise 10 Stück Süßstoff in meine riesige Kaffeetasse gemacht - für mich heute unvorstellbar. Genauso wie meine damalige Hauptspeise: Magerquark mit Süßstoff. Mit diesem puren Süßstoffgeschmack kann man mich heute jagen. Mit Magerquark übrigens auch. 

Aber ich trinke vieeeeel und gerne Diät - Cola. Eins meiner liebsten Bücher zum Thema Ernährung (in diesem Post findet ihr alle) hat mir jedoch mal wieder vor Augen geführt, wie schlecht das ganze wirklich ist. Ihr könnt die ausführliche Geschichte bei Skinny Bitch besser nachlesen, als ich es je ausdrücken könnte. Kurz zusammengefasst
Aspartam kann zu Gedächtnisverlust, geistiger Versiertheit, Schäden an Nervenzellen, Migräne, Unfruchtbarkeit, Gehirnschäden, Gelenkschmerzen, Alzheimer, Blähungen, Erkrankungen des Nervensystems, Haarausfall, Heißhungerattacken und Gewichtszunahme führen - Diätgetränke und Diätlebensmittel machen euch also eher fetter als schlanker. Zudem sind künstliche Süßstoffe säurebildend. "Wissenschaftler gehen davon aus, dass Krebszellen vor allen in sauren Umgebungen gedeihen." (Quelle: Skinny Bitch - Rory Freedman / Kim Barnouin

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Fotos: Kenneth Warmuth









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