Things I don't give a fuck about (anymore)



Nachdem ich vor kurzem mal wieder dieses Buch gefunden habe, habe ich mir selbst Gedanken gemacht und eine Liste erstellt - Things I don't give a fuck about (anymore).


 
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  • Die Meinung anderer Leute - so ein richtiger Standardpunkt, schließlich wollen wir alle von der Meinung anderer unabhängig sein und schaffen es so oft nicht. Wahrscheinlich können nur die wenigsten von uns sagen, dass ihm die Meinung anderer vollkommen egal ist. Auch mir sind die Ansichten von Menschen, die mir nahestehen und denen ich einen Platz in meinem Leben einräume, sehr wichtig. Jedoch ist es mir langsam wirklich egal, was Fremde / weite Bekannte von mir denken, von dem was ich mache und vor allem von meinem Blog und Instagramprofil. Früher war mir mein Blog unangenehm, heute habe ich nichts dagegen, wenn viele davon wissen und ihn lesen.

  • In eine bestimmte Kleidergröße passen - Je nach Marke trage ich Kleidergröße 36 - 42. Mir ist es komplett wurscht, dass ich bei Zara- Oberteilen grundsätzlich L nehme, damit mein breites Schwimmerkreuz dort Platz hat und nicht in Größe XS passe - und auch niemals passen werde. Wenn mir das Kleidungsstück gefällt, ziehe ich es an und wenn es mir in einer Nummer größer gefällt und bequem ist, kaufe ich es eben in der entsprechenden Größe. Fertig, aus, Ende.
  • "Pulling an all-nighter" - Ich kann nachts nicht lernen. Früher habe ich mich verrückt machen lassen, wenn meine Mitschüler und später Kommilitonen bis mitten in der Nacht noch vor den Büchern saßen oder die Nacht vor der Klausur duschgelernt haben. Sowas mache ich nicht mehr. Ich weiß, dass ich morgens am aufnahmefähigsten bin und achte lieber auf meinen - mir inzwischen heiligen Schlaf - anstatt mich bis 2 Uhr nachts durch Zivilrecht zu quälen und alles aus Müdigkeit direkt wieder zu vergessen. Ausgebrannt und müde sein ist nicht cool.

  • Menschen, die sich in meine Entscheidungen einmischen - "Das sollte man lieber so oder so machen" Zu diesem Punkt habe ich bereits hier einen ausführlichen Post geschrieben. - sei es mein Studium, mein Job, meinen Sport, meine sozialen Kontakte oder meine Ernährung. Ist alles mein Bier.

  • "Du machst zuviel Sport" "Ich würde ja auch gerne soviel trainieren, aber ich habe auch anderes zu tun" Und ich nicht? Ein Punkt, über den ich bereits viel mit Sarah gesprochen habe, die ähnliche Erfahrungen gemacht hat. Genauso wie viele Menschen, die regelmäßig Sport machen und dafür von ihren Mitmenschen beneidet werden. Oft drückt sich Neid eher negativ aus und anstatt dafür bewundert zu werden oder sich daran ein Beispiel zu nehmen, bekommt man oft die Negativschiene ab. Ich habe auch viele süße Menschen kennengelernt, die bewundern, dass ich so regelmäßig trainiere, genauso wie ich vor Menschen, die um einiges mehr sporteln als ich, den Hut ziehe. Aber wie oft musste ich mir schon irgendwelche dummen Kommentare dazu anhören, warum ich denn jetzt schon wieder laufen gehe, warum ich abends lieber schwimme anstatt feiern zu gehen und warum ich so früh ins Bett gehe, nur weil ich morgen früh raus möchte.
  • Feiern und Alkohol - passend dazu: Ich habe in 9 von 10 Fällen keine Lust, feiern zu gehen. Also war ich das ganze Jahr 2017 noch nicht feiern. Ich gehe dennoch ab und an gerne mal weg, wenn die Zeit es zulässt und setze mich mit meinen Freunden raus und quatsche. Ich bin aber auch immer früh müde und möchte schlafen :D Auch früher bin ich schon nicht gerne feiern gegangen, aber habe es gemacht, "weil es eben dazugehört". Dabei habe ich mich immer fehl am Platz gefühlt und fand mich selbst komisch, weil ich es nicht total "geil" fand, die ganze Nacht durchzumachen, mich hemmungslos zu besaufen und irgendwelche Typen anzutanzen. Heute weiß ich, dass es einfach nicht mein Ding ist und gut ist.

  • Instagramfollower / Social Media Optimierung - zum Thema Instagram kommt sicher irgendwann noch ein Post, weil mich das Ganze aktuell einfach zu sehr annervt. Ich werde keine Sekunde daran denken, mir Likes + Follower zu kaufen, nur um mehr und bessere Kooperationen zu bekommen und ich hab auch keinen Bock, 2 Stunden lang Bilder für meinen Blog + Instagram zu machen. Ich mache meine Bilder innerhalb weniger Sekunden (manchmal Minuten, wenn ich mir Mühe gebe) und gut ist. Ich möchte keinen perfekten, einheitlichen weißen Feed und sehe Instagram als ein Hobby zum Austausch mit Gleichgesinnten, poste gerne worauf ich gerade Bock habe und möchte nicht darauf achten, ob es "in meinen Feed" passt oder die Zeit zum Posten gerade ungünstig ist.

  • Schnelles Antworten bei WhatsApp / Instagram - alle meine Freunde müssen gefühlt ewig für eine Antwort warten. Wenn es um wichtige Dinge geht, die keinen Aufschub dulden, natürlich nicht. Auf Sprachnachrichten und lange Nachrichten dauert es jedoch ewig, bis ich antworte, genauso wie bei Instagram - Kommentare. Grund dafür: Ich verbringe so schon viel zu viel Zeit am Handy und hasse es. Ich bin froh, mein Handy weglegen zu können und teilweise liegt es, wenn ich lerne, den ganzen Tag unten in der Küche. Mein Handy nervt mich oft und einkommende Nachrichten, die ich noch nicht beantwortet habe, setzen mich unter Stress. Am liebsten würde ich einmal eine Woche wegfahren und mein Handy einfach zuhause lassen.

  • Prokrastination - Bin ich normal, wenn ich sage, dass ich (grundsätzlich) nie prokrastiniere und es auch hasse? Wahrscheinlich nicht. Ich mache faktisch nichts auf dem letzten Drücker. In einer Gesellschaft, wo alle bis zur letzten Sekunde Serien schauen und erst dann mit dem lernen für die Prüfungsphase beginnen , dafür dann Tag und Nacht lernen und sich über den Stress beklagen, etwas anderes. Ich kann auch unter Zeitdruck arbeiten, aber ich hasse es wie die Pest weil es mich (negativ) stresst. Genauso wie ich das Gefühl hasse, zu spät kommen zu können. Ich bin gerne pünktlich und zuverlässig. Teilweise komme ich mir total langweilig und streberhaft vor, weil ich alles so bald wie möglich erledige und es nicht aufschiebe. Andererseits ist mein Studium nicht anders zu bewältigen und schon auf die Zwischenprüfung und die großen Scheine habe ich mich lieber langwierig und ausführlich vorbereitet und hatte dafür mehr Freizeit unmittelbar vor den Klausuren anstatt alles auf dem letzten Drücker in mein Hirn zu quetschen. 
  • Busfahren - Ich bin ein Feind öffentlicher Verkehrsmittel ;) Ich hasse es einfach wie die Pest, Bus und Bahn zu fahren, weil es meistens viel zu voll, viel zu heiß (Sommer) oder zu kalt (Winter) ist, man (fast) jedes Mal ekelhaft angemacht, angeschaut ist, es nach Bier, Schweiß oder sonstigen Ausdünstungen riecht oder irgendein Bus / Zug ausfällt oder viel zu spät fährt. Sobald ich es vermeiden kann, verzichte ich auf die öffentlichen und steige aufs Fahrrad oder notfalls aufs Auto um. 

  • Perfektion - Auch hierzu gab es bereits den Post: "Warum Perfektion ganz schön scheiße ist"

  • Ängste - Ich muss selbst feststellen, dass ich in den letzten Jahren ängstlicher geworden bin. Ich gehe grundsätzlich von der schlimmstmöglichen Alternative aus, male mir in meinem Kopf tausend Horrorvisionen aus, was alles passieren könnte und habe oft grundlos Angst. Mein bester Freund nennt es "katastrofelisieren". Dabei war ich früher eine Person, die vieles aus dem Bauch heraus angepackt hat und sich im Vorfeld keine Gedanken gemacht hat, was alles schief gehen könnte. Dahin möchte ich zurück :)








1 Kommentar :

  1. Toller Post! Kann dir bei den meisten Sachen nur zustimmen - vor allem das Busfahren kotzt mich momentan wieder zu sehr an...
    Liebe Grüße
    Kristine von Kristy Key

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