Sei stolz auf dich*




Banaler Titel, I know. Aber es könnte mir nicht egaler sein. Diese ganze SEO Optimierung auf Blogs und passende Hashtags / Captions, um sich ja nicht mehr von anderen Bloggern und Instagrammern zu unterscheiden, gehen mir so auf die Nerven. Aber das ist ein anderes Thema.

Ich bin aktuell (nur) noch viel am laufen, schwimmen, functional Training und Rad fahren steht eher hinten an - aus Zeitmangel. Dennoch stagniere ich beim laufen. Entwickle mich nicht weiter und kann teilweise meine Leistung im Wettkampf nicht abrufen. 
Das ist ganz schön frustrierend - 4x die Woche intensives, durchdachtes Training (nicht von mir , deswegen ist es auch effektiv) und dennoch entwickle ich mich (vermeintlich) nicht weiter. Denn: anstatt immer mehr und mehr zu wollen, sollte ich lieber zurück blicken - auf meine Anfänge, über die ich mit den Menschen, die mich schon als Jugendliche erlebt haben, heute nur schmunzeln kann. Ich bin das beste Beispiel dafür, dass man nicht sportlich veranlagt, talentiert oder schon immer viel Sport getrieben haben muss, um ganz passable Leistungen abzuliefern. Denn anstatt mich weiterhin schlecht zu machen, meine Zeiten klein zu reden, stehe ich zu ihnen. Ich werde nie einen Lauf gewinnen, aber ich kann mich wenigstens platzieren. Ich werde nie irgendwelche Meisterschaften laufen, aber das muss ich auch nicht. Ich bin Triathletin. 
Ich neige oft dazu, meine Leistungen klein zu reden. Mich mit den Menschen zu vergleichen, mit denen ich mich nicht vergleichen kann, anstatt nach mir zu schauen.
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Steh zu dir. Steh zu deiner Leistung. Steh zu dem, was dich ausmacht und steh zu deinen Fehlern.
Ich trainiere aktuell immer mit den Jungs unseres Vereins zusammen, was sehr viel Spaß macht. Durch die veränderten Trainingszeiten sind wir jedoch immer zusammen mit einem Leichtathletikverein auf der Bahn, sodass ich mir des öfteren etwas doof vorkomme. Nicht nur, dass die Jungs mir teilweise davon rennen, neben den dünnen, schlanken Läuferinnen, die einen entsprechend begutachten, komme ich mir immer wie eine plumpe Schnecke vor.

Als ich das mit meinem Trainer teilte, meinte dieser : "Feli, du läufst die Intervalle in 4.17 - du musst dich nicht verstecken." - Und Recht hat er. Nur weil ich keine 4.00 laufe oder keine 3000m in 10 Minuten laufen kann, heißt das nicht, dass ich nicht dasselbe Recht habe, auf der Bahn zu sein, wie die, die es können. 

Denn ich habe mich verbessert. Und ich habe gekämpft, um so zu laufen, wie ich es aktuell tue. Auch wenn es natürlich noch schneller, noch besser geht, möchte ich einfach mal zufrieden sein, mit dem, was ich erreicht habe. Als Jugendliche bin ich im Triathlon die 5km in 35 Minuten draufgelaufen, aktuell steht meine 5km Zeit bei 22.05 (Swim & Run Darmstadt 2017). Nicht nur, dass 10km von der Strecke her, generell eine Herausforderung für mich darstellten, habe ich mich von 55.07 im Jahr 2015 auf 46.40 im Januar 2017 verbessert. Und auch wenn meine Halbmarathonzeit keine ist, mit der man einen Blumentopf gewinnt, konnte ich sie von 1.58 (Mai 2015) auf 1.45.03 (Oktober 2016) senken.



Immer mit an meiner Seite war dabei dieser Schuh (beziehungsweise sein Vorgänger) - der Saucony Fastwitch.
Flach, schnell und bequem. Ich hasse nichts mehr als sperrige Schuhe und komme mit diesem Saucony (neben dem Kinvara) am besten zurecht, ja, ich würde mich sogar aus dem Fenster lehnen und ihn als meinen Lieblingslaufschuh bezeichnen. Umso mehr freue ich mich, dass Saucony Deutschland mir den aktuellen Saucony Fastwitch 8 zur Verfügung gestellt hat.
Das Design ist der absolute Hammer und ich habe mich sofort in den Schuh schockverliebt. Bis 10km laufe ich viele meiner Läufe in dem Schuh und auch fürs Bahntraining eignet er sich perfekt. Sobald ich (hoffentlich endlich mal wieder) mein Wohlfühlgewicht erreiche, werde ich ihn auch bei meinem nächsten Halbmarathon (voraussichtlich Köln, Oktober 2017) tragen. 







Der Fastwitch wurde mir von Saucony Deutschland kostenlos zur Verfügung gestellt. Danke an Kenneth für die Bilder!

Kommentare :

  1. Ich sage nur Hut ab! Denn jeder Fortschritt ist ein Fortschritt, auch, wenn es für manche Personen "nur ein paar Minuten" sind, ist es für dich selbst ein ganz anderes Gefühl :)
    Ich wünscht ich könnt mich dazu motivieren laufen zu gehen, aber schon nach ein paar Minuten tun mir meine Fußgelenke und Waden weh. Ich hoffe jedoch, dass ich irgendwann auch einen Halbmarathon laufen werde, denn es ist mein Herzenswunsch.

    Liebe Grüße,
    magdaeva von http://lifestylemeetsmagdaeva.blogspot.de/

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  2. Ein sehr schöner Post! Du siehst toll aus!
    xo,
    Louisa

    www.theurbanslang.com

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  3. Respekt vor Deiner sportlichen Leistung und Deinem Durchhaltevermögen.
    Sei stolz auf Dich und Deine Leistung.
    Liebe Grüße
    Sassi

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