Ich mag mich*

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Wenn wir uns betrachten, nehmen wir uns subjektiv wahr. Und sehen uns - zusammen mit allen Gedanken, die wir über uns hegen. Anders als unsere Liebsten, die wir gerne durch die rosarote Brille betrachten, legen wir bei uns strengere Maßstäbe an. Wir sind unser strengster Richter. 
Jeder vermeintlicher Makel, jeder noch so kleiner "Fehler" wird wahrgenommen. - und verurteilt.
Denn eigentlich können wir gar nicht perfekt genug sein.
Es gibt immer noch ein Kilo, was wir abnehmen können - bis wir unsere Traumfigur erreicht haben, an irgendeinem Stück Körper ist noch zuviel Speck und sichtbare Bauchmuskeln haben wir auch nicht (immer). 
Unsere Haut ist nicht rein genug, den Pickel am Kinn sieht wirklich jeder. Warum bin ich mit so einer Haut gestraft während andere gar kein Make up brauchen und immer #iwokeuplikethis flawless aussehen?
Also versuchen wir uns äußerlich immer mehr zu perfektionieren, achten auf jede Kleinigkeit, die wir meinen, verstecken zu müssen.
Sind wir nicht mehr als unser Äußeres? Ist es nicht wichtiger, an unseren inneren Schwächen zu arbeiten oder sie zu akzeptieren und nach außen zu zeigen? Sollen uns die Menschen nur auf unser Äußerliches reduzieren oder ist es für uns wichtiger, nach innen zu blicken und den Menschen wahrzunehmen, der wir wirklich sind.

Denn es gibt an uns soviel mehr zu entdecken als nur unser vermeintlich perfektes Äußeres.

Ich bin gegen das Vertuschen von äußeren Schwächen und zeige mich gerne , so wie ich bin. Wenig geschminkt. Man sieht meine Hautunreinheiten. Man sieht meine Kilos auf den Hüften. Man sieht MICH. Ich behänge mich nicht mit dickem Schmuck oder Make Up, ich verstecke mich nicht hinter Designer Labels. Ich bin einfach. Und ich wähle Accessoires, Klamotten und Schuhe, die das unterstreichen. Die mir helfen, von innen zu strahlen, mich selbst so zu präsentieren wie ich bin, anstatt mich zu verstecken. Passend dazu wähle ich feine, dezente Ohrringe, wie diese hier von Christ.



Ich bin nicht nur (Fashion-)Bloggerin. Ich bin soviel mehr. Natürlich macht es mir Spaß, mich zu fotografieren, mich schön anzuziehen, mir schönen Schmuck anzulegen und mich zurecht zu machen. Aber das macht mich nicht (nur) aus. 
Ich bin soviel mehr.



Kommentare :

  1. Was für ein schöner Beitrag! Ich weiß genau was du meinst :)
    xo,
    louisa

    www.theurbanslang.com

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  2. Schön gesagt, genau darum haben sich meine Gedanken auch oft gedreht bzw drehen sich noch immer oft darum: der eigene Körper wird mit Worten und Gedanken malträtiert, das würde mich Freunden gegenüber ganz klar die Freundschaft kosten. Trotzdem erwische ich mich fast jeden Tag dabei, wie ich etwas finde, das mir nicht gefällt. Anstatt zu würdigen, was mein Körper alles für mich tut, was er inzwischen alles kann und dass ich gesund bin, fallen mir doch zu oft nur negative Dinge ein.
    Ich arbeite aktiv an einer besseren Selbstwahrnehmung, aber es fällt mir oft schwer, weil ich den Grad zwischen Selbstliebe und Narzissmus als so schmal empfinde. Aber vielleicht setze ich auch hier wieder zu enge Maßstäbe an.

    Liebste Grüße und danke für den Denkanstoß, Feli! Du bist ein unglaublich schöner Mensch - von innen und von außen!

    Sarah

    www.eattraincare.com

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  3. So schön! Dein Text ist klasse und hat mich sehr berührt ♥

    Liebe Grüße
    Anne

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  4. Wunderhübscher Post ♥ Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll außer, dass du einfach recht hast :-). Recht mit dem Text, den Gedanken. Super schön geschrieben!
    Melina ♥
    www.melinaalt.de

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  5. Ein sehr schöner Post, toll geschrieben. Ich finde es total wichtig, dass man sich selbst mag und auch seine "Schwächen" akzeptiert :) Liebe Grüße, Julia

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