How to not gain weight in the US




Hallo ihr Lieben,
Ich habe den Februar in den USA verbracht, wie viele wissen, die mir bei Instagram folgen. Ich suche aktuell neue Accounts, denen ich folgen kann, also hinterlasst mir gerne euren Instagramlink.
Meine Ernährung hat vor den USA vor allem aus viel reichhaltigem und nährstoffreichen Essen bestanden, ich habe oft - aus Stress - zuviel gegessen, mich dabei jedoch recht gesund ernährt. Um in den USA nicht komplett auseinander zu gehen, habe ich versucht, meine Figur zu halten - ich habe sogar abgenommen, weil ich mich komplett erholt habe und somit gar nicht zum Stressessen kam. Auch wenn mein Vater weiterhin darüber staunt, was ich für Mengen verdrücken kann, habe ich für meine Verhältnisse „normal“ gegessen und nicht ständig einen Hunger verspürt, wie es beim lernen oft geschieht. Trotzdem habe ich jeden Tag einige Stücke Hersheys (am liebsten mit Mandeln) gegessen und auf nichts verzichtet. Abgesehen von der Hersheys (und der Diet Coke, die ich in Deutschland nicht mehr oft trinke, hier in den USA jedoch geradezu wegsuchte) haben wir sehr nachhaltig und vollwertig eingekauft. Damit kommen wir zu meinen Tipps.


Und ja - ich habe es geschafft, in den USA nicht zuzunehmen sondern sogar etwas Gewicht verloren, was daran lag, dass wir unglaublich viel gewandert sind und ich nicht sooft gesessen habe, wie jetzt - beim lernen.



1. Keine Süßigkeiten - Großpackungen kaufen

Wir haben immer nur einzelne Süßigkeiten gekauft, wenn wir Hunger hatten um nicht komplett die ganze Packung zu vernichten. Denn was man zuhause hat, isst man auch. Sobald wir Lust auf etwas Süßes hatten, haben wir es im entsprechenden Laden gekauft und es auch gegessen, aber eben immer nur einzelne Riegel und nicht die ganze Großpackung, die für die USA wohl typisch sind. Alles gibt es in XXL Packungen. Ansonsten haben wir unseren Kühlschrank im Wohnmobil mit nachhaltigen, vollwertigen Lebensmitteln gefüllt - wie eben in Deutschland auch. 

2. Sport machen

Ich habe von vielen schon gehört, dass sie im Urlaub keinen Sport machen und das kann in meinen Augen jeder so machen wie er möchte. Auch ich habe auf mein „komplettes“ Sportprogramm verzichtet und bin nur viel gelaufen - weil ich es wollte. Wir haben viel Zeit im Auto verbracht, wie es bei einem Roadtrip eben so ist, sodass es mir gut tat, meine Beine zu vertreten. Das Schöne am Laufen ist, dass man es wirklich überall machen kann. Deswegen gehören in meinem Koffer immer Laufschuhe. Als notorischer Frühaufsteher habe ich meinen Sport oft erledigt gehabt, bevor mein Vater aufgewacht ist. Wer eher zu den Abendmenschen gehört, kann natürlich auch vor/nach dem Abendessen ein kleines Workout machen. Ich bin 4 - 5 x die Woche gelaufen und habe ab und an einige Ganzkörperübungen gemachen. Ein „typisches“ Workout sah zB so aus - 10 x 10 Burpees, 10 Liegestütze, 10 x 30 Sekunden Plank. Auch Squats oder Ausfallschritte kann man überall machen ohne auf ein Fitnessstudio angewiesen zu sein.
Ansonsten sind wir viel gewandert oder haben eine Stadt zu Fuß erkundet, auch das ist anstrengend und nicht zu unterschätzen. 

3. Moderation is the key

Passend zu meinem alten Instagram Name versuche ich weiterhin, die Balance zu halten - auch wenn mir das nicht immer gelingt. Ihr seid im Urlaub. Ihr könnt machen, worauf ihr Lust habt und eine sportfreie Zeit voller Süßigkeiten und Fast Food wird euch nicht umbringen. Ich habe in den USA nicht jeden Tag Sport  gemacht und mir sehr viel mehr Ruhe und Regeneration als zuhause gegönnt, ohne dass es meiner Leistung oder meinem Wohlbefinden geschadet hat - eher umgekehrt. Es ging mir wunderbar, ich war entspannt, ausgeglichen und erholt. 
Da ich zuhause auch keine Kalorien/ Makros zähle, mein Essen und mich selbst nicht abwiege, mache ich dies auch nicht im Urlaub. Jedem, der jedoch sein Essen abzählt und nach einer bestimmten Kalorienzufuhr isst, würde ich empfehlen, dies im Urlaub mal sein zu lassen und die Dinge in der Menge zu essen, die sein Körper ihm vorgibt. Denn meistens weiß der Körper selbst am besten, was er benötigt. Nach einer langen Zeit voller Restriktion wisst ihr selbst wahrscheinlich nicht mehr, wie viel Essen ihr benötigt oder wieviel Gramm Haferflocken ihr morgens essen solltet, damit ihr satt und genährt seid. Vertraut dem Prozess, euer Körpergefühl kommt nicht von heute auf morgen wieder, nachdem ihr euren Hunger solange unterdrückt habt. Gönnt euch sportfreie, faule Tage voller neuer Eindrücke im Urlaub, gönnt euch die Lebensmittel, die es zuhause nicht gibt und genießt es. Auch eine Sportpause schadet eurem Körper nicht sondern tut in Zeiten, in denen die meisten eher zuviel als zu wenig trainieren, eurem Körper sogar gut. In manchen Urlauben kann man oder will man einfach keinen Sport machen und das ist auch in Ordnung so. 

4. Satt essen
Ich bin jemand, der gerne 3 Mahlzeiten isst und diese auch besser verträgt, als viel zu snacken. Das muss jedoch jeder für sich selbst entscheiden, manche kommen mit 5-6 Mahlzeiten über den Tag verteilt besser aus. Ich vertrete jedoch die Meinung, dass man sich beim Essen satt essen sollte. Sobald ich denke: „Ach ich lass jetzt mal das Brot weg und esse nur den Salat“ „Ich nehme mir jetzt keinen Nachschlag mehr obwohl ich Hunger habe“, bin ich die erste, die in 5 Minuten zu Süßigkeiten greift, weil sie noch Hunger hat. 
Indem man sich an den guten, vollwertigen Lebensmitteln nicht satt isst, trickst man sich immer selbst aus, weil der Körper irgendwann nach Essen verlangt. Ich unterdrücke mein Hungergefühl nicht weiter, sodass ich diesem Hunger früher oder später nachgebe und versucht bin, ihn mit einfachen Zucker aus Süßigkeiten etc zu stillen.


5. Selbst einkaufen + kochen anstatt essen gehen

Bis auf wenige Ausnahmen haben wir immer selbst gekocht und eingekauft, anstatt essen zu gehen. Das geht im Wohnmobil natürlich einfach, im Hotel wird es schwieriger. Selbst einzukaufen ist nicht nur günstiger, ihr wisst zudem, was in eurem Essen drin ist und könnt Konservierungsstoffe und chemische Zusätze vermeiden. Wir haben vor allem bei Walmart, Trader Joes und Whole Foods eingekauft. 


6. „Clean Eating“

Wenn ich meinen Essgewohnheiten betiteln müsste, dann am ehesten „Clean Eating“. Ich habe versucht, dieses Konzept auch - einigermaßen - in den USA umzusetzen und auf (alles was man nicht essen soll) zu verzichten. Auch wenn ich des Öfteren zu Diet Coke gegriffen habe, ist mein Koffeinkonsum glücklicherweise wieder gesunken. Ansonsten habe ich Softdrinks und Alkohol gemieden. In den USA stehen oft Kalorienangaben hinter dem Essen im Restaurant. Das hat mich anfangs extrem verunsichert, jedoch verzichtet man so automatisch auf die Pommes zum Burger und isst stattdessen einen Burger mit Beilagensalat. So war es zumindest bei mir. Ich finde diese Angaben einerseits sehr gut für Menschen, die gerne abnehmen wollen (oder es aus medizinischen Gründen müssen) jedoch hat es mich auch teilweise genervt, weil ich keine Kalorien mehr zähle und auch nicht zählen möchte. 

7. Bewegung im Alltag

Wie bereits angesprochen, ist es einfach, es vielen gleich zu machen und über all mit dem Auto hinzufahren (die Strecken in den USA sind leider oft zu weit, sodass viele Strecken mit dem Auto gefahren werden müssen), jedoch kann man eine Stadt auch zu Fuß erkunden anstatt überall mit der Bahn oder dem Uber hinzufahren. Ansonsten gelten die grundsätzlichen Regeln - jeder Schritt zählt, also Treppe statt Aufzug / Rolltreppe etc. 


Und zum Schluss: Der absolut beste Geheimtipp - Süßkartoffeln mit Öl in der Pfanne anbraten - so so lecker! Danke Papa :) Ich habe Süßkartoffeln bisher nur im Ofen gemacht.


























Kommentare :

  1. Tolle Tipps! Voll gut dass du so gut klargekommen bist und sogar abgenommen hast :)

    Liebe Grüße
    Johanna von www.missrapunzel.com

    AntwortenLöschen
  2. Ahhh, deine schönen Bilder machen mir aber wirklich gleich Hunger.
    Find ich toll dass ihr nicht in die Fast Food und Burger Falle getappt seid sondern euch selbst gesund ernährt habt.
    Dünne Scheiben Süßkartoffeln in der Pfanne angebraten esse ich auch furchtbar gerne.
    Liebe Grüße
    Sassi

    AntwortenLöschen