02/ 2017 - 1 Monat in Amerika

Pulli: Nautica
Jeans: Levis 710
Schuhe: Adidas Stan Smith

Da ich den ganzen Februar in den USA verbracht habe (Roadtrip in Kalifornien) kommt heute ein etwas anderer Monatsrückblick online. Es wird noch einige Tage / Wochen dauern, bis meine ganzen USA Eindrücke verdaut sind und ich die entsprechenden Bilder hochgeladen und die Posts geschrieben habe, vor allem weil ab dem 6.3 meine Examensvorbereitung beginnt und der Blog weit hinten ansteht. Einen Alltag hatte ich den ganzen Februar nicht, wir sind mit dem Wohnmobil quer durch Kalifornien gereist und haben die letzten 2 Nächte im Hotel in San Francisco verbracht.
Es ging los mit dem Flug von Frankfurt nach San Francisco, den ich dank einer kurzen Nacht von nur 2 Stunden Schlaf, meinen Oropax und einer Schlafmaske schlafend verbracht habe. Am nächsten Tag haben wir das Wohnmobil übernommen, sind den 17 Miles Drive gefahren und haben in Carmel übernachtet, wo wir uns auch Point Lobos und den Julia Pfeiffer State Park angeschaut haben. Wir sind durch die Gegend Big Sur gefahren und haben Monterey besucht. (Es wird noch einzelne Posts mit weiteren Infos und einer Bilderflut geben). Danach haben wir am Strand in Point Mugu übernachtet, sind durch Malibu, LA und Venice Beach durchgefahren nach Anaheim, wo wir am nächsten Tag das Disneyland  besucht haben.  Danach ging es in den Joshua Tree National Park und nach Calico Ghost Town bevor wir zur Wüste "Death Valley" gefahren sind. Wir haben Las Vegas besucht, bevor es zum Zion National Park und von dort zum Grand Canyon ging. Natürlich haben wir auch einige Outlets besucht und etwas geshoppt, was ich euch noch in einem USA Haul zeige. Den Sequoia und Yosemite Park konnten wir leider aufgrund des schlechten Wetters nicht besuchen, sodass ein weiterer Kalifornien Urlaub in meinem Leben noch offen steht. Stattdessen haben wir uns San Diego und LA angeschaut und sind zum Santa Margarita Lake und von dort aus weiter zum Pinnacles National Park gefahren. Der letzte Punkt auf der Reise stellt wieder San Francisco dar bevor es wieder nachhause ging.

Was mir in den USA aufgefallen ist:
Anders als in zahlreichen meiner liebsten Fernsehserien dargestellt, ist Kalifornien nicht nur schön, glamourös und aufregend, sondern endlos weit und teilweise auch etwas trostlos, ärmlich und heruntergekommen. Ich finde Kalifornien ein wundervolles Land zum Reisen und Urlauben, möchte aber selbst nicht in den USA leben obwohl ich die Menschen viel höflicher, netter und offener erlebt habe. Ein "How are you?" ergibt fast immer einen Gesprächsanfang, jeder interessiert sich für dich, was du so machst, wo du so herkommst, die Menschen sind anders als uns Deutschen oft nachgesagt wird, nicht mürrisch, sondern gut gelaunt und offen. 
Anders als in Deutschland wurde mir beim Joggen nicht ekelhaft nachgerufen, nachgepfiffen, ich wurde nicht dumm angemacht, stattdessen sind mir die Autos ausgewichen und haben mich nicht von der Straße gedrängt. Ich empfehle euch, eure Getränke immer ohne Eiswürfel zu bestellen, da die Eiswürfel ganz ekelhaft gechlort sind. Auch gibt es zahlreiche Fast Food - Ketten, die wirklich überall zu finden sind, ein guter Supermarkt dafür umso seltener, sodass sich bei mir der Eindruck verfestigt hat, dass die Amerikaner weniger kochen und stattdessen viel und gerne Fast Food konsumieren. Wir haben in den 4 Wochen nur 3x bei einer solchen Kette gegessen (Panda, In & Out Burger, Dennys), aber zum Essen in den USA folgt auch noch ein Post. 
Ich habe gelernt, wie es ist, mit wenigen Klamotten zurecht zu kommen, da ich nur alte Sachen mitgenommen habe (um diese vor Ort wegzuwerfen und Platz für meine Shoppingbeute zu haben). Auch war der ganze USA Aufenthalt sehr erholsam, ich habe viel geschlafen, musste nicht lernen, konnte viel lesen und mich gut und ausreichend ernähren und moderat trainieren. 
Kalifornien ist unglaublich beeindruckend was die Natur angeht und eine bunte Kulisse aus Meer, Wüste, Bergen, Schnee, Canyons und Städten mittendrin. Außerdem schmeckt wir (wie auch schon in Kanada) die Diet Coke einfach besser als unsere deutsche Cola light. Und Hersheys mit Mandeln wurde jeden Tag ziemlich weggesuchtet. 


Sport
Ich war den ganzen Februar weder schwimmen, noch Radfahren und bin stattdessen nur gelaufen (4-5x die Woche) und habe mit meinem eigenen Körpergewicht trainiert (Plank, Burpees, Liegestütze etc) 



Meine liebsten Beiträge:


Gelesen
Da ich mein neues Kindle (dieses* mit dieser Hülle*) dabei hatte, welches mir mein Papa zu Weihnachten geschenkt hatte, konnte ich viel lesen. Ich war immer der größte Verfechter von Büchern und finde es immer noch schöner, ein Buch in der Hand zu halten anstelle eines Geräts, jedoch hätte ich diese Masse an Büchern niemals mit in die USA transportieren können und man gewöhnt sich sehr schnell an das lesen auf dem Kindle. Ich habe unter anderem erneut 3 der 4 Stieg Larsson Bücher (hier*) gelesen, der 4. Band fehlt mir noch und steht auf meiner Wunschliste, viele Bücher von Charlotte Link, mein Favorit war die Sturmzeit - Trilogie*, die ich verschlungen habe; erneut alle Krimis von Nele Neuhaus* und einige weitere Krimis ua von Sebastian Fitzek, Hakan Nesser und Jussi Adler Olsen. Welches Buch mir richtig gut gefallen hat, ist Diabolus von Dan Brown. Falls euch Bücherposts interessieren, schreibt mir gerne. Insgesamt kam ich auf 17 Bücher, die ich gelesen habe.



Geschaut
Da ich meinen Laptop dabei hatte, konnte ich erneut 2 Broke Girls* Wegsuchten und habe vergessen, wie sehr ich diese Serie doch liebe. Da ich jetzt mit den 5 Staffeln durch bin, muss wohl noch Pretty Little Liars* dran glauben.





Kommentare :

  1. Ich liebe Kalifornien total, aber würde so wie du auch nicht gerne auf Dauer dort leben. Evtl für ein paar Monate. Nach San Francisco wollte ich auch schon immer und hoffe du hattest eine schöne Zeit! Bewundere dich übrigens sehr dafür, dass du im Urlaub so viel Sport gemacht hast. Das fällt mir immer richtig schwer hahah
    LG Caro,
    www.carolineko.blogspot.com

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  2. Wow ein Monat Kalifornien, das ist ja ein Traum.
    Ich freu mich schon sehr auf Deine Berichte und Fotos.
    Ich war letztes Jahr auch ein paar Tage in San Francisco und obwohl mir die Stadt gut gefallen hat war ich doch etwas geschockt wieviele Obdachlose dort auf der Strasse und in den Öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind.
    Liebe Grüße
    Sassi

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