Proteine für Ausdauersportler*


Heute soll es um Proteine im Ausdauerstoff gehen. Dank Feinstoff habe ich diese drei pflanzlichen Proteinpulver kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt bekommen und möchte euch im Zusammenhang mit meinen Erfahrungen über Proteine im Ausdauersport berichten. Ich bin keine Ernährungswissenschaftlerin, weshalb dieser Beitrag von meinen eigenen Erfahrungen handeln soll. Ich beanspruche keine wissenschaftliche Vollständigkeit. :)

Auch wenn ich (aktuell) keinen Kraftsport mache, möchte ich meine Proteinversorgung sicherstellen. Denn ohne Proteine keine Gains ;) Weit verbreitet ist jedoch die Auffassung, dass Kraftsportler Proteine brauchen und Ausdauersportler Kohlenhydrate. Wenn man sich meine aktuelle Ernährung anschaut, esse ich zu knapp 80% kohlenhydratlastig. Das hat vor allem mit meinem grundsätzlichen (= es gibt auch Ausnahmen ;)) Verzicht auf Milch, Eier und Fleisch zu tun als auch mit der Gewohnheit und der Einfachheit. Wenn ich mir was für die Uni mitnehme, ist das meistens Müsli, geschmierte Brote oder Nudeln mit Pesto - einfach und schnell, aus Faulheit.  

Warum ich trotzdem versuche, meinen Proteingehalt in meiner Ernährung zu erhöhen?
  • Fettstoffwechsel - Ich trainiere liebend gerne auf Kohlenhydraten und habe mir schon des Öfteren anhören müssen, dass ich "Probleme mit dem Fettstoffwechsel habe" - um zu verhindern, dass sich mein Körper nach Leerung der Glykogenspeicher an meinem Muskeleiweiß bedient, möchte ich meinen Fettstoffwechsel effektiv trainieren. Proteine regen den Ausstoß des Hormons Glukagon an, wodurch der Körper effizienter Fett verbrennen kann.
  • Muskelwachstum & Regeneration - Durch eine proteinreiche Ernährung wird der Fettstoffwechsel aktiv unterstützt, so dass der Körper die Muskeleiweiße schont. Nach dem Training kann ein Proteinshake das Muskelwachstum in der Regenerationsphase unterstützen.
  • um leistungsfähig und gesund zu bleiben
    Proteine sind wichtig, um Schädigungen der Muskeln zu reparieren, es stärkt das Immunsystem, fördert den Transport von Sauerstoff zu den Muskeln
Anders als Kohlenhydrate und Fett kann der Körper überflüssiges Eiweiß nicht für den späteren Gebrauch speichern sondern verwandelt es in Kohlenhydrate und Fett. Auch wenn viele der Meinung sind, dass man Eiweiß nur aus tierischen Lebensmitteln gewinnen kann, ist in vielen pflanzlichen Quellen hochwertiges Eiweiß enthalten. Paula hat hier einen super witzigen und dennoch qualitativ informativen Artikel dazu geschrieben.

Natürlich ist in den Hauptspeisen der Bodybuilder Hühnchenbrust, Ei und Magerquark viel Eiweiß enthalten. Tofu enthält jedoch fast genauso viele Gramm Proteine pro 100g wie ein Ei. Andere pflanzliche Proteinquellen sind Mandeln, Hülsenfrüchte und Sojaprodukte.

Ich habe von Feinstoff drei verschiedene Proteinpulver testen dürfen, die mir dabei helfen, meinen Eiweißbedarf bei einer überwiegend pflanzlichen Ernährung zu decken. 



1. Chiaprotein hier*
Chia bedeutet Stärke. Lange Zeit waren Chiasamen DER absolute Renner und wurden dann nach und nach von diversen Superfoods vergrault. Zeit, das wieder zu ändern ;) Für mich ist dieses Proteinpulver am geschmackneutralsten und ich mische es gerne in Pfannkuchenteig und Oatmeal.
Es hat einen hohen Protein- und Ballaststoffgehalt und ist ideal für Sportler und Veganer geeignet.


2. Green Protein - hier*
Mein absoluter Liebling, vielleicht weil er alles so schön grün färbt, so dass ich ihn vor allem in Smoothie verwende. Er beinhaltet 8 Vitamine und Mineralstoffe sowie Omega 3, Omega 6 und Omega 9. In Green Protein ist sowohl Hanfprotein enthalten (welches mehr als doppelt soviel Eiweiß wie Rindfleisch enthält) sowie Ashwagandha, ein traditionelles ayurvedisches Pflanzenpulver.

3. Hanfprotein
Mit dem reinen Hanfprotein konnte ich mich bisher geschmacklich noch nicht anfreunden, jedoch schmeckt es in Brot und Pfannkuchen wirklich gut. Nur für Smoothies ist mir sein Geschmack zu eigenwillig. Dennoch hat Hanfprotein einen sehr hohen Proteingehalt und enthält, wie eben schon erwähnt, Omega 3, 6 und 9 und alle 23 Aminosäuren, die der Körper benötigt.


Nutzt ihr Proteinshakes? Ich habe nur in meiner "Fitnessstudio" - Massephase ;) Proteinshakes getrunken und konnte den typischen Wheygeschmack irgendwann nicht mehr ertragen, weshalb alle meine Freunde in den Genuss gekommen sind, mein altes Proteinpulver zu bekommen. Pflanzliches Protein schmeckt zwar zunächst etwas ungewöhnlich, man gewöhnt sich aber schnell dran und es fehlt (glücklicherweise) der künstliche Beigeschmack von Whey.




* PR Samples von Feinstoff 

Kommentare :

  1. Dein Beitrag ist total interessant. Ich will jetzt auch endlich wieder mit Sport beginnen, da klingt das ganze richtig gut (y)

    Ganz liebe Grüße,
    Janika

    Yanikas Blog

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  2. Ich trinke oftmals kein Protein-Shake. Und wenn doch, dann einen "Normalen". Allerdings würde ich oftmals gern Alternativen ausprobieren.
    Meine Proteine nehme ich aber auch gern über Bohnen und auch Fleisch zu mir.
    Die Produkte klingen echt interessant und ich denke, dass ich mir davon bald etwas bestellen werde.
    Liebe Grüße, Christin Sophie von
    www.christinsophie.com

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  3. Das klingt super! Ich überlege auch mein Krafttraining mit Proteinen zu unterstützen :)
    xo,
    Louisa

    www.theurbanslang.com

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