rvn.fast // Ein Tag im Leben eines Leistungssportlers



Hallo ihr Lieben!

Da Feli mehrere Nachrichten bekommen hat, wann ich denn nun wieder einen Post schreibe und wir beide uns wirklich darüber gefreut haben – hier ist er! An dieser Stelle möchte ich mich auch für die überwältigende Resonanz auf den letzten Artikel bedanken. Damit hat keiner gerechnet – DANKE!
Wir haben uns gedacht, dass ich euch erzähle, wie ein Tag in meinem Leben abläuft und ich dadurch mehrere Themen anschneide – und wenn es dann von Interesse ist, dass ich zum Beispiel zum Thema Ernährung mehr erzählen soll, lasst uns das zum Beispiel in den Kommentaren wissen, dann kann ich darüber schreiben :))

Ein Tag beginnt natürlich mit dem Aufstehen, in der Regel klingelt mein Wecker spätestens um 7:30 Uhr, außer ich kann tatsächlich mal ausschlafen. Je nachdem, wie gut ich dann aus dem Bett komme (und das variiert von Tag zu Tag wirklich sehr stark :D), wird in der Regel erstmal das Handy gecheckt – traurig aber wahr.
Mein Frühstück habe ich entweder am Vorabend schon vorbereitet, so wie den Großteil meiner anderen Mahlzeiten auch, oder ich richte es frisch an. In der Regel sind das Haferflocken, Leinsamen und Obst. Mal mit Wasser gemischt, mal mit Milch, ab und an noch Proteinpulver. Kaffee oder Tee gibt es natürlich auch immer dazu, je nachdem, wie ich Lust habe. Wenn ich zum Beispiel wieder eine Phase habe, in der ich auf Milch verzichten möchte, gibt es eben „Café Americano“ – schwarzer Kaffee mit heißem Wasser aufgegossen. Ist nicht für jeden was, aber es hat seine Gründe.
Anschließend, wie jeder andere auch, richte ich meine Sachen und mich selbst - und dann geht es meistens auch schon los zum Bus, ab in die Uni. Ich habe nicht sonderlich viel Uni, bis auf donnerstags und das auch nur, weil Donnerstag meist der trainingsfreie Tag ist bzw. „nur“ eine regenerative, selbstständige Einheit (ohne den Trainer) ansteht. Ich erstelle meinen Stundenplan für die Uni selbst und nehme hierbei wirklich immer Rücksicht aufs Training. Daraus mache ich auch kein Geheimnis und es ist auch der Grund, warum ich niemals in Regelstudienzeit fertig werde.
Einmal in der Woche kommt es noch vor, dass ich vor oder unmittelbar nach der Uni, einen Termin beim Physiotherapeuten oder Chiropraktiker habe. Das gehört inzwischen fest zu meinem Leben dazu. Zum einen zum Behandeln von Beschwerden oder Verletzungen und natürlich auch zur Prophylaxe.
Generell versuche ich viele Dinge „auf dem Weg“ zu erledigen – sei es die Post, die Bib oder ähnliches. Meine Tage sind oft eng ineinander verschachtelt und durchgeplant, wozu natürlich einiges an Organisation gehört – und was auch viel Akzeptanz und Verständnis von Familie und Freunden abverlangt. Dazu gehört auch, dass ich mich auch mal stundenlang nicht über Whatsapp melden kann. An dieser Stelle auch danke an alle, die sich hiermit angesprochen fühlen dürfen – es ist nichts Selbstverständliches für mich und ich bin euch von ganzem Herzen dankbar <3
Nach der Uni kann ich oft nach Hause fahren und Mittag essen. Wie schon gesagt, sind diese Mahlzeiten aber oft schon vorbereitet, um Zeit zu sparen und nichts „Falsches“ zu essen. Wenn mir anschließend noch Zeit bleibt, dann erledige ich noch Unisachen oder was sonst so anfällt – und dann geht es auch schon ins Training, diesmal mit dem Auto. Hier verbringe ich – je nach Trainingsphase und Trainingseinheit – bis zu 3 Stunden. Danach geht es im Normalfall nach Hause, es gibt Abendessen und dann ruft meistens wieder die Uni. Natürlich schaut man auch mal Netflix oder trifft sich mit Freunden. Das ist allerdings meistens die Ausnahme, da man nach dem Training (vor allem im Aufbau) schon sehr müde ist. Man darf auch nicht vergessen, dass es Tage gibt, an denen zwei Mal trainiert wird. Genauso wenig, dass man neben dem Sport auch noch ein Studium oder die Schule zu schaffen hat und die Zeit einem so oder so immer wegläuft.
Der Tag endet mit der Vorbereitung des nächsten Tages, außer ich habe genug Zeit am nächsten Morgen. Danach wird der Wecker gestellt und dann geht es ab ins Bett – denn Schlaf ist die wichtigste Regenerationszeit für den Körper.


Natürlich läuft nicht jeder Tag genau gleich ab, manchmal bin ich auch von morgens bis abends unterwegs und habe alles, was ich für den Tag brauche, dabei.
Wie gesagt, ich habe nun mehrere Themen angeschnitten, über die ich euch gerne mehr erzählen kann – Ernährung, Nahrungsergänzung und Vorkochen, Zeitmanagement und Organisation, Disziplin und Ehrgeiz, Regeneration, Pause und Schlaf, Verletzungen und Verletzungsprophylaxe und und und ... lasst es Feli oder mich selbst einfach wissen! 

Sobald es natürlich wieder einen auslösenden Moment in meinem Leben gibt und ich einen Blogeintrag wie den Letzten schreiben kann, werde ich es natürlich tun :))


Bis dahin – xoxo, Sabrina

Ihr findet Sabrina auch bei Instagram: rvn.fast

Kommentare :

  1. Ach du meine Güte, das klingt echt nach einem Leben mit seeehr viel Struktur. Ich bin da dann doch ganz froh, dass Sport bei mir nur zum Spaß auf dem Plan steht, wenn auch in recht großem Umfang. Super, dass deine Freunde/Familie genug Verständnis zeigt... bei mir ist das nicht immer der Fall, auch wenn ich nur ca. 1,5h pro Tag trainiere, maximal.
    Deine Verletzungsvorbeugung würde mich echt interessieren, der Rest aber auch ;)

    Liebe Grüße

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  2. Das hört sich wirklich intensiv an.
    Wünsche Dir noch ganz viel erfolg!
    xx

    Marietta

    www.theurbanslang.com

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  3. Das klingt wahnsinnig aufwendig! Respekt, dass du das alles so unter einen Hut bringst :)
    Mich würde natürlich der Ernährungsaspekt wahnsinnig interessieren, aber auch, wie genau dein Training aufgebaut ist!

    Liebe Grüße
    Anne

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