JUST GO RUNNING


Warum laufe ich? Gerade in letzter Zeit stelle ich mir diese Frage öfters, vor allem wenn es an intensive Läufe geht. Ich habe nämlich mit akuter Lustlosigkeit zu kämpfen und meine Motivation versteckt sich auch ziemlich gut. Und ja ich weiß, solche Tage hat jeder - aber nein: Zum Laufen musste ich mich bis jetzt nie groß motivieren, laufen geht immer und ich bin immer gerne losgelaufen. 

Doch jetzt gerade, wo das Bahntraining wieder begonnen hat und es jeden Dienstag: Sterben mit Anlauf heißt, schwächelt meine Motivation, mich vollkommen zu zerstören. Doch wie kann ich mich wieder motivieren? Das Patentrezept habe ich noch nie gefunden (sonst säße ich hier nicht, obwohl ich mich eigentlich zum Training umziehen müsste). Ich habe zwar hier und hier schon über die Motivation zum Sport geschrieben, aber noch nie, wie ich mich dazu motivieren kann.

Meine persönlichen Motivationstipps
  • Kaffee: Jeder, der mich besser kennt, kennt meine ausgeprägte Kaffeesucht - #coffeemakesmedoit. Natürlich ist zuviel Kaffee (leider) auch keine Lösung, aber wenigstens ein kleiner Motivations- und Energiekick, den man gebraucht hat 
  • Denk an deine Ziele: Wenn ich mich, wie jetzt, frage, warum ich gleich 5 x 1000 x 200m ballere, denke ich an meine Laufziele: Der Wings for Life Run am Sonntag, der Halbmarathon in Mainz (und vielleicht auch in Hamburg mit meiner lieben Paula) und ganz wichtig: Die Triathlonsaison 2016 und meine erste Olympische Distanz. Und wenn du keine Ziele hast? Dann solltest du dir direkt welche setzen, damit du weißt, warum du dir das hier gerade antust.  
  • Stell dir das Gefühl danach vor: Ich weiß - wenn ich das Training heute aushalte, werde ich danach wieder das Gefühl haben, alles schaffen zu können (vor allem wenn ich im Vorfeld daran glaube, das Tempo niemals durchhalten zu können) 
  • Akzeptiere es: Ein Punkt, über den ich eben mit Paula "geschnackt" #imgoingflensburgerisch habe. Unlust ist auch oft (nicht immer) ein Zeichen deines Körpers, dass du es übertrieben hast. Ich hatte eine Zeit lang etwas zu viele Einheiten, zuviel Intensität, das hat mir nicht nur mein Schienbeinkantensyndrom gezeigt, sondern eben auch mein Körper. Vorfreude auf Restdays? Früher fand ich Restdays super schlimm und saß hibbelig herum, weil ich mich unbedingt bewegen wollte, heute kann ich sie genießen. - Paula hat hier auch einen super Artikel zum Thema "Wie du mit weniger mehr erreichst" geschrieben, definitiv etwas für uns kleine Perfektionisten.


When you can feel your world crumbling and falling apart around you: Run. Run harder. Run faster. Run until the pieces fall back into place and everything is okay again.