Definitionsphase Woche 1


Guten Morgen ihr Lieben,
endlich komme ich dazu, euch etwas über meine ersten Erfahrungen in der "Definition" zu erzählen. Hier findet ihr den Post dazu.
Ich habe gerade Semesterferien und damit "etwas" mehr Zeit, mich mit meiner Ernährung auseinander zu setzen. Andererseits bin ich oft unterwegs und schreibe meine Hausarbeit. 
Ich trainiere derzeit 8 Einheiten die Wochen, die ihr auf Instagram heute finden konntet.
  • 4 x Laufen 
  • 2-3 x 60-90 Minuten Schwimmtraining
  • (manchmal aber bald immer) 1 x Rad
  • 2 Mal Functional Training (Entweder Calisthenics, Freeletics, TRX, Kettlebell, Kayla BBG)
Damit komme ich mindestens auf 8 Einheiten die Woche. 



Was habe ich festgestellt?

  • 1. Kalorien zählen macht keinen Spaß
    Mich nervt es, seit fast zwei Wochen alles in My Fitness Pal zu tracken, was ich zu mir nehme. Einerseits kostet es mich wertvolle Zeit (man gewöhnt sich jedoch schnell daran, alles einzutippen) andererseits merke ich, dass es mir ein schlechtes Gewissen über mein Essen gibt. Wenn ich sehe, dass ich mit meiner Oatmealbowl gute 600 Kalorien in mich reinschaufel, denke ich zweimal darüber nach ob ich die esse oder mir nur einen Smoothie mache - wohl wissend, dass ich so in einer Stunde langsam wieder Hunger bekomme. Dennoch versuche ich, mich nicht von den ganzen Kalorien verrückt zu machen und sie als das zu sehen, was sie sind: Zahlen.
  • 2. Vorbereitung ist alles
    Ich bin oft in der Bib und versuche, das Mensaessen möglichst zu meiden und mir immer etwas mitzunehmen. Also habe ich wieder mit Mealprep begonnen. Das Schwierige daran ist, die richtige Balance zwischen "die richtigen Makros einpacken" und "nicht so wenig mitnehmen, dass ich Hunger habe und mir wieder etwas kaufe" zu finden. Aber ich werde besser. Was nehmt ihr euch gerne in die Schule / Uni / Arbeit mit?
  • 3. Sport macht hungrig
    Gerade an Tagen, an denen ich hart trainiere oder sogar zwei Einheiten absolviere, komme ich mit 1800 Kalorien nicht so hin. Dank My Fitness Pal kann ich aber mein Essen und mein Training tracken und habe dennoch ein Defizit im Blick.
    An diesen Tagen schraube ich auch die Kohlenhydrate hoch, teilweise esse ich auch 200-250g Kohlenhydrate, um meine Laune und Energie hoch zu halten, sodass ich zusätzlich zum Sport auch lernen und mich konzentrieren kann.
    Ich bin kein Bodybuilder, möchte nicht auf 12 % KFA herunter, sondern mich einfach gut fühlen und etwas Körperfett verlieren. Das Risiko, wieder zurück in die ES zu rutschen oder dauermüde, - hungrig und -schlecht gelaunt zu sein, werde ich dafür nicht eingehen.


  • 4. Wegfahren und Weggehen behindert die Definitionsphase etwas
    Ich habe das Wochenende wie ihr gesehen habt, in Hamburg bei Jenny verbracht, sie hat übrigens hier schon einmal über meinen Besuch dort gepostet, falls es euch interessiert. Meine Posts kommen auch noch! Zusätzlich habe ich mich in der letzten Woche, als Einstieg in meine Semesterferien viel mit Freunden & Freundinnen getroffen, die ich teilweise seit Oktober nicht mehr zu Gesicht bekommen habe - und auch oft zum auswärts essen. Dort versuche ich zwar zu "gesünderen" Alternativen zu greifen, esse beispielsweise Foccaccia statt Kuchen und Edamame statt Frühlingsrollen, andererseits will ich mich nicht nur von trockenen Salatblättern ernähren und die Zeit mit meinen Freundinnen genießen. Auf Reisen möchte ich gerne die Dinge auskosten, die es bei uns nicht gibt und die Restaurants probieren, auf die ich schon lange Zeit crave - wie zB das Atelier F in Hamburg.

  • Dennoch fällt es mir natürlich einfacher, meine Makros einzuhalten und nicht über die beabsichtigten Kalorien zu essen, wenn ich zuhause esse bzw mir mein Essen mitnehme.
  • 5. Lebensqualität ist für mich vorrangig
    Die Zeiten, in denen ich gehungert habe, sind vorbei. Ich möchte nie wieder so tief sinken. Deswegen betrachte ich diese Definitionsphase, diverse Diäten und Kalorienzählen skeptischer als andere Menschen ohne diese Erfahrungen und muss selbst aufpassen, inwieweit meine Gedanken drohen, abzurutschen. Ich habe selbst gemerkt, dass ich das Wochenende in Hamburg zwar genossen habe, aber immer im Kopf mitgetrackt habe, wieviele Kalorien und Kohlenhydrate ich jetzt etwa gegessen habe und ob ich genug Sport gemacht habe, um über die 1800 Kalorien zu essen. Deswegen habe ich einen Tag in Hamburg MyFitnessPal überhaupt nicht bedient und "gechillt". Ich habe Ferien, bin im Urlaub und genieße Zeit mit einer Freundin, die ich 3 Jahre nicht gesehen habe. Es gibt wirklich wichtigere Dinge als Kalorien in diesem Moment. 



Außerdem: Wer von euch ist bei Snapchat? Ich heiße dort Felinipupselini und freue mich immer über eure Snaps!

Kommentare :

  1. Ach, das sieht doch trotzdem alles super gesund aus und sorgt damit auch dafür, dass man sich gut fühlt. Zumindest ist es bei mir so.
    Das Tracken geht einem anfangs schon auf die Nerven, wenn man sich noch nicht so gut auskennt. Nach einiger Zeit weiß man aber alles so grob und ich überschlage an manchen Tagen nur noch grob.
    Aber es auch wichtig mal alle fünfe grade sein zu lassen und das Leben zu genießen, mache ich auch nächste Woche im Urlaub :)

    Liebe Grüße
    Steffi

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  2. The post is fantastic! I love it so much!:)
    Have a nice day:)

    theprintedsea.blogspot.com

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    Vielleicht intressiert dich ja auch mein Blog.
    Schau doch einfach mal vorbei, hoffe es gefällt dir. ich freue mich über jeden Follower ♥

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    Viele liebe Grüße aus Köln
    Emine ♥

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  4. ohhh sieht das lecker aus!
    xo,
    Louisa

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