SPORTPAUSE



I want to explain how exhausted I am. Even in my dreams. How I wake up tired. How I’m being drowned by some kind of black wave.

Ich bin krank. Erkältet. Ausgebrannt, habe Kopfschmerzen, erhöhte Temperatur, Halsweh und Husten. Grund für eine Pause? Eigentlich schon, aber ich bin ein Meister im Verdrängen.

Während ich anderen rate, auf ihren Körper zu hören, ihm ausreichend Zeit zur Erholung zu gönnen und ruhig mal zu pausieren, gelten diese Maßstäbe für mich persönlich nicht. Mein Körper muss funktionieren. Vor allem weil ich mich darauf gefreut hatte, nach dem Wochenende das Training wieder richtig aufzunehmen. Meine Erkältung wurde seit Sonntag jedoch eher schlimmer als besser. Dennoch war ich Montag morgen mit Feli zum laufen verabredet, wir sind eine entspannte 6 gelaufen, während ich das Gefühl hatte, keinerlei Luft zum atmen zu bekommen. Danach ging es mir nicht wirklich besser, aber eben auch nicht schlechter, so dass ich ins Schwimmtraining gegangen bin: 1.5 Stunden hohe Intensität, viele Sprints und Steigerungen und lange Strecken im Wettkampftempo (3 x 300m in 4.30). Danach ging es mir richtig elend und ich wollte eigentlich nur schlafen.


“Take care of yourself
and by that I mean
I’ve watched you run 8 miles straight
and eat 4 strawberries for breakfast
and half a slice of toast for lunch (with a teaspoon of jam)
and pride yourself for being healthy
Take care of yourself
and by that I mean
I’ve watched you use the phrase “nothing is impossible” as a weapon against yourself, a driving force to attain the unattainable
Take care of yourself
and by that I mean
you got that internship you wanted and the straight A’s you desired
and I know you want a round of applause but sadly I can’t join in
I watched you pop pill after pill and never smile and wear yourself sick just to achieve your goal
and denied it when I asked why the little space under your eyes were becoming black holes
Take care of yourself
AND BY THIS I MEAN
I sat and watched as you screamed in my face and got defensive when I said this
when I said “take care of yourself”
Because whatever chord those four words hit,
It hurt too much to bear
And you’d much rather be comfortable with being uncomfortable
and show everyone how wrong you think they are
Than admitting this all to yourself
And giving yourself a break
I hope you take care of yourself
Because you’ve turned yourself into a robot
Forced to oblige by numbers set by calories and pounds and inches and grade point averages and amounts of achievements and successes and wins
But can’t remember the last time you slept in
Or treated yourself to the warmth of those chocolate chip cookies made fresh and by hand
Or wrote an entry in your journal
Or had a deep soulful laugh
Or didn’t turn down a night out with the friends you had before they got tired of trying to reason with an empty being
Or even considered getting help (because you are human yet strive to be spotless like an unboxed doll) but please because I can’t force you, only hope for you take care of yourself”

Und dennoch stand ich heute Morgen im Zimmer und habe überlegt, meine Sporttasche fürs Fitness zu packen, in welches ich eigentlich vor der Arbeit gehen wollte.

Ich habe mich dann (natürlich) dagegen entschieden, weil das Training einerseits total ineffektiv wäre, weil ich so schlapp bin und es andererseits auch meiner Gesundheit abträglich wäre. 
Und gleichzeitig bin ich wütend auf mich selbst: Warum kann ich bei anderen ganz easy eine Krankheit "akzeptieren", ihnen sogar gutzusprechen und ihnen raten, auf jeden Fall keinen Sport zu machen und sich auszuruhen. Und mich selbst bei dem Gedanken ertappe, wenig zu essen, wenn ich schon keinen Sport mache.
Dank Paula kann ich heute jedoch guten Gewissens keinen Sport machen. Zudem haben mir ihre Artikel (hier und hier) geholfen, sowie der Post von der lieben Mia (hier)

Ich teile hier ihre Argumente mit euch, um euch zu helfen, falls ihr die gleichen Struggles wie ich habt.
  • Eine Sportpause von 5-7 Tagen führt häufig zu Fettverlust und Regeneration, sodass man hinterher fitter ist als vorher
  • Verantwortlich dafür ist Cortisol: wenn ich krank bin, wird viel Cortisol ausgeschüttet und wenn ich krank trainiere, steigt das Cortisol ins Unermessliche, genauso wie im Übertraining: Das Abbauen wird schwer. Stattdessen wird Fett eingelagert, Muskeln werden abgebaut und es findet keine /eingeschränkte Regeneration statt
  • Sobald der Stress runtergeht, kommen auch die Hormone wieder in Balance.  Zunächst hat man ggfls mehr Appetit weil der hohe Cortisolspiegel den Blutzucker senkt. Das ist okay, denn diese Energie wird v.a zur Reparatur der geschundenen Muskulatur und Zellen benutzt. Alles, was nun eingelagert wird, sind Wassereinlagerungen. Die Glykogenspeicher werden ordentlich aufgeladen, was sie sonst nie sind, da durch das ständige Training permanent Glykogen verbraucht wird 
  • Durch die Entspannung sieht der Körper keinerlei Notwendigkeit mehr dafür, Fettreserven einzulagern, da er in keine Not (durch Stress ausgelöst) gerät und baut ggfls überschüssiges Fett ab 
  •  Je härter man trainiert, umso mehr Fett möchte der Körper einlagern, schließlich muss er sich für das harte Training wappnen, um genug Energie für Muskulatur bereitstellen zu können
  • Durch die Regeneration, aufgefüllten Speicher, reparierten Zellen und dem ausbalancierten Hormonspiegel hat man mehr Energie und kann mehr Leistung bringen


1 Kommentar :

  1. Hey!

    also abgesehen von dem sportlichen Teil, ist von Training mit Erkältung auch aus medizinischer Sicht echt abzuraten. Das ist so was von übel fürs Herz und das ist wohl mit eines der wichtigsten Organe, die wir haben!

    Und Feli, von einer Woche ohne Sport wird sich wahrscheinlich weder Dein Trainings- noch Gewichtszustand erheblich verändern. Auch alle Leistungssportler machen eine Pause, wenn sie krank sind! Also slow down! ^^

    Gute Besserung und kuriere dich dieses Mal WIRKLICH mal aus!^^
    :)

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