Pad Thai mit Chok Chai Thai Cuisine*

Ich war schon immer ein großer Fan von asiatischem Essen und besonders von thailändischem Essen. Wenn wir meine Oma besuchen, gehen wir immer zum Thailänder. Bei uns zuhause eher weniger, da es in Wiesbaden wenig gute Thailänder (in meinen Augen) gibt. Umso besser, dass ich nun die Möglichkeit hatte, mit Chok Chai Thai Cuisine zusammenzuarbeiten. Chok Chai Thai Cuisine ist ein Familienunternehmen, welches zwei sehr coole Geschwister Anna und Horst aus Österreich zusammen mit ihrem Vater Klaus führen. Auch wenn thailändische Rezepte für mich immer sehr kompliziert klangen, scheint es mit den Rezepten der 3 und den Gewürzen und Pasten sehr einfach, weshalb meine Schwester und ich uns zunächst an das Pad Thai gewagt haben. Und: Es ist uns sehr gut gelungen und schmeckte fabelhaft! Am Wochenende gibt es das nächste thailändische Gericht. 

Werbung/ Transparenz: Die Produkte wurden mir von Chok Chai Thai Cuisine kostenlos zur Verfügung gestellt. Ich empfinde Chok Chai Thai Cuisine als tolles Unternehmen ,welches ich sehr gerne unterstütze.

Chok Chai Thai Cuisine findet ihr auch auf Facebook, Instagram und Youtube.











In freundlicher Kooperation mit Chok Chai Thai Cuisine.


Eine Woche in meinem Leben


Hallo zusammen,
Nach einiger Zeit gibt es mal wieder einen persönlicheren Post: Eine Woche in meinem Leben. Ich höre immer von allen Seiten Fragen, ob mein Tag 50 Stunden statt 24 Stunden hat, wie ich das alles mache und wann und ob ich mir genügend Zeit für mich selbst nehme. Um auf etwas mehr Verständnis zu stoßen, nun also dieser Post :) 

Montag - Freitag
Ich stehe meistens sehr früh auf (zwischen 6 und 7 Uhr) um genug Zeit am Tag zu haben. Deswegen bin ich auch ein Frühschläfer und meistens zwischen 22 und 23 Uhr supermüde ;) Wenn ich hochmotiviert bin (sehr selten), bewege ich meinen Hintern ins frühe Schwimmtraining montags von 6 - 8 Uhr (das passiert vielleicht in 10% der Fällen). Manchmal habe ich mir auch schon einen Wecker gestellt, den ich dann wieder ausmache ;) Unter der Woche habe ich meistens 3 x Repetitorium (ich studiere Jura und schreibe voraussichtlich im Februar mein 1. Staatsexamen, mehr dazu in diesem Post) , welches meistens von 13.00 - 17.00 geht. "Nur" 4 Stunden, aber die haben es in sich. Ich lerne somit meistens morgens von 7.30 - 11.00, esse dann etwas und fahre dann zum Rep (entweder Fahrrad oder Bus). Abends bleibt dann Zeit für Sport, teilweise quetsche ich Läufe aber auch morgens vor dem Rep in meinen Tag hinein. Montagsabends arbeite ich nach dem Repertorium und gebe 3 Stunden Schwimmtraining für meinen Verein, Dienstags bin ich beim Bahntraining zu finden, Mittwochs und Donnerstags schwimme ich aktuell abends selbst und Freitag abends mache ich entweder etwas mit Freunden, setze mich noch einmal an den Schreibtisch (falls etwas liegen geblieben ist), trainiere, chille einfach nur mit Serien und Büchern oder erledige etwas im Haushalt ;) Warum man sich dieses Monstrum "Staatsexamen" antut und was so anders an meinem Studium ist, finde ich hier noch einmal sehr gut erklärt (keine Kooperation, nur eine Empfehlung): Was ist an Jura eigentlich so anders?


Samstag - Sonntag
Gerne würde ich euch jetzt erzählen, wie schön und aufregend meine ganzen Wochenenden ablaufen - tun sie nicht. Meistens stehe ich ebenfalls um 7 auf, lerne schon die erste Runde bevor ich mit meiner Familie groß frühstücke - mit Brötchen, Omelette und allem, was für mich dazugehört. Danach lerne ich weiter (große Überraschung) und trainiere abends oft (Schwimmen). Ab September geht es mit dem Klausurenschreiben weiter, da geht es samstagsmorgens ersteinmal für 5 Stunden Klausur an die Uni. Danach werde ich mir wohl einen freien Nachmittag mit Freunden gönnen ;) Wenn Sonntags nichts ansteht, lerne ich dort auch, ansonsten sind Sonntage oft Tage, die ich frei mache, etwas mit meiner Familie oder Freunden unternehme, meine Oma besuche, einen Wettkampf absolviere etc ;)




Meine liebste Hautpflegeroutine mit BIOselect*



Ich habe euch bereits  erzählt, wie schlimm meine Haut in den letzten 1.5 Jahren geworden ist, seitdem ich die Pille abgesetzt habe. Seitdem ich zum ersten Mal in meinem Leben wirklich mit Pickeln und Akne zu kämpfen hatte - ein Phänomen was ich von mir selbst bisher nicht kannte, achte ich richtig auf meine Gesichtspflege. Meine liebe Freundin Sarah alias EatTrainCare ist da mein größtes Vorbild und mein Guru ;) Mit ihrer Hilfe (sie hat mir bereits hier eine komplette Gesichtspflegeroutine zusammengestellt) habe ich mir gute und vergleichsweise günstige Produkte angeschafft und meine Akne zusammen mit meiner Hautärztin und der zeitweisen Einnahme von dem Antibiotikum "Doxyderma" und einer antibiotischen Salbe so in den Griff bekommen, dass ich wieder ungeschminkt herumlaufen kann und keine eitrigen fetten roten Pickel mehr im Gesicht spazieren trage.
Deswegen gibt es heute einen großen Post zu meiner liebsten Hautpflegeroutine mit all meinen Lieblingsprodukten.

Sarah hat bereits hier einen Gastbeitrag zur richtigen Gesichtspflege geschrieben, den ich euch allen nur ans Herz legen kann. 

1. Auch wenn ich mich nicht zu oft schminke, schminke ich mich immer ab! Ich hoffe, das macht heutzutage auch wirklich jeder ;) Nicht nur, dass es die Todsünde für eure Haut ist, geschminkt ins Bett zu gehen, es fühlt sich auch noch mega widerlich an. Ich schminke mich meistens mit dem Mizellen - Wasser von Garnier und dem Abschminkzeug von Rival de loop ab ;) (findet ihr bei Dm + Rossmann)



2. Ich reinige mein Gesicht meistens morgens und abends mit einem milden Waschgel von den unteren Verdächtigen. Einmal die Woche nutze ich ein chemisches Peeling, was auch auf dem Bild abgebildet ist.  Wenn ich mich noch frisch und rein vom Abend vorher fühle, lasse ich das Waschgel weg und reinige mich manchmal nur mit lauwarmen Wasser, Gesichtswasser und entsprechender Creme. (Waschgel von Sante, Peeling & Waschgel von Alterra, Reinigungsöl und Waschgel von Balea)




3. Danach nehme ich Gesichtswasser um den Schmutz zu entfernen, der sich über Tag oder Nacht angesammelt hat, sowie ein Treatment von The Ordinary. (Gesichtswasser von Sante und Balea,  Serum von Vichy *PR Sample / Treatments von The Ordinary)




4. Anschließend creme ich meine Haut mit einer Feuchtigkeitspflege ein - aktuell verwende ich tagsüber fast nur Feuchtigkeitsseren von Vichy (* PR Sample), die meine Haut nicht so belasten. Im Sommer reicht mir das, ab und an brauche ich aber auch etwas reichhaltigere Pflege, was ihr gleich noch sehen könnt. (Seren von Vichy *PR Sample / Waschgel & Gesichtswasser von TheBodyShop / Peel Off Mask / Creme aus der Apotheke)




5. Die Seren reichen mir meistens nur tagsüber, abends nehme ich mein MakeUp mit der Soft Cleansing Milk von BIOselect *PRSample herunter, welche sich sehr weich auf der Haut anfühlt und creme mein Gesicht mit der sehr feuchtigkeitsspendenden und reichhaltigen Regenerating 24h Cream von BIOselect ein. *PRSample. Ich verwende seit langem fast nur noch Naturkosmetik und verzichte größtenteils auf Produkte, die an Tieren getestet wurden, sodass mir die Produkte von BIOselect, die strengsten BioStandards genügen müssen, sehr gefallen. Mit der Pflegewirkung bin ich bisher sehr zufrieden, da die Produkte meiner Haut die Feuchtigkeit spenden, die sie (auch als Mischhaut) benötigt. Und auch wenn ich erst 23 bin, kann man mit Anti Aging - Vorsorge nicht früh genug beginnen. Die Produkte sind frei von synthetischen Fabr- und Duftstoffen, Silikonen, Weichmachern, Konservierungsmitteln und Mineralöl, was mir persönlich sehr wichtig ist. In Deutschland könnt ihr die Produkte im Online-Shop von Calmterra kaufen und in Österreich in sämtlichen Apotheken. 



6. Bei hartnäckigen Pickeln ist die Sudocrem mein absoluter Geheimtipp! Es gibt sie hauptsächlich im Ausland (meine Mum hat sie mir gerade aus London mitgebracht), aber ihr könnt sie auch recht günstig bei Amazon bestellen (hier*)



7. Masken und Augencremes verwende ich sehr sehr selten und auch nur wenn ich daran denke ;) Meistens bin ich viel zu faul. Ansonsten bin ich dabei, einiges an dermatologischer Hautpflege von meiner Ärztin zu testen.







Wie sieht eure Hautpflegeroutine aus?



In freundlicher Kooperation mit BIOselect.*


Meine Sportgeschichte




Danke an Britta für die Bilder (Frühjahr 2017)

Ich persönlich mag solche Posts auf anderen Blogs unheimlich gerne, weshalb ich mir dachte "Warum schreibe ich nicht meine eigene Geschichte zum Sport auf?". Here we go.
Ich bin kein sportliches Kind gewesen. Es fällt mir aufgrund meiner Vergangenheit heute noch schwer, mich selbst als "sportlich" zu bezeichnen - auch wenn ich für diese Aussage schon von meinem Freund einen auf den Deckel bekommen habe ;) Als Kind fand ich den meisten Sport ziemlich mies - anstrengend, ätzend, nervig - da hatte ich überhaupt keinen Bock drauf.

Auch wenn ich schon früh "geschwommen" bin - mit 2 Jahren war ich das erste Mal in unserem damaligen Pool und bin nach meinen Schleichtieren getaucht und daraufhin meine Liebe zum Wasser entdeckt, so habe ich damit nie wirklich etwas gemacht.
Als wir wieder nach Deutschland gezogen sind, wurde ich irgendwann obligatorisch im Schwimmverein angemeldet und schwamm dann halt ein- bis zweimal die Woche in der Hobbygruppe, ich glaube, da war ich ca 9. Von 9 bis 11 war ich im Schwimmverein und habe bei unserem kleinen Nikolausschwimmen in meiner Altersklasse zweimal den ersten und einmal den zweiten Platz belegt (Brustschwimmen kann ich bis heute nicht), weshalb ich gefragt wurde, ob ich nun in die Leistungsgruppe wechseln wollte. Ich erinnere mich nur noch, dass die Trainerin zu meiner Mum sagte "entweder jetzt der Umstieg oder nie mehr". Ich wusste aber auch, was das alles bedeuten würde und wollte das nicht. Also hörte ich lieber wieder ganz mit dem Schwimmen auf. So war ich, durchhalten war nicht so mein Ding ;)

Stattdessen hatte ich andere Hobbys - Cello, Klavier und Reiten - ich bin 10 Jahre geritten und habe es geliebt. Ich weiß, dass ich irgendwann wieder mit dem Reiten anfangen werde - wenn ich die Zeit dafür habe und das Geld :) 

Außerdem bin ich vor 10 Jahren (2007) zum Triathlon gekommen - eigentlich eher weil mein Papa in den Verein gegangen ist, also bin ich mit. Im Triathlon hatte ich eine tolle Zeit, in der ich einige meiner engsten Freunde kennengelernt habe, mit denen ich bis heute befreundet bin. In meiner Jugendgruppe war ich eigentlich immer mit Abstand die schlechteste. Beim Schwimmen bin ich gut in der Gruppe mitgekommen, aber vom Radfahren und Laufen wollen wir lieber nicht reden. Dennoch hatte ich immer riesigen Spaß beim Training  - was wohl daran lag, wieviel Quatsch wir alle mit 13 gemacht haben. Bei den Radausfahrten mussten alle auf mich warten, bzw ist eine Freundin im Trainingslager immer eine kürzere Strecke mit mir heimgefahren als der Rest. An das laufen erinnere ich mich kaum noch, ich weiß nur, dass ich super langsam war, totale Probleme mit der Atmung hatte und keine Lust zu trainieren. Deswegen bin ich eigentlich nur Dienstags im Bahntraining mitgelaufen - bzw haben wir uns teilweise hinter der großen Matte versteckt, weil wir dachten, unsere Trainerin sieht uns nicht ;) Ehrgeiz war bei mir faktisch nicht vorhanden.

Mit der Oberstufe kam jedoch ziemlich viel Abistress und ich bin in die Essstörung abgerutscht (Magersucht / Orthodoxie) - 2011 - 2013. In Verbindung mit dem Quasi-nichts-essen bin ich täglich (!!) eine Stunde gelaufen - mindestens. Tempo egal, Streckenlänge egal, Hauptsache eine Stunde laufen um Kalorien zu verbrennen. Andere Sportarten "galten" damals für mich nicht, ich wollte nur laufen, um das wenige Essen, was ich mir zugestanden habe, zu rechtfertigen. So hatte ich mich ziemlich schnell von 78kg auf 47kg heruntergehungert. Spaß am laufen hatte ich nicht und ich wollte auch keine Wettkämpfe laufen, ich wollte einfach nur Kalorien verbrennen. 

Zusammen mit dem Weg aus der Essstörung bin ich eine Zeitlang wenig bis gar nicht gelaufen und habe eher Krafttraining gemacht (teilweise Training mit Freihanteln, teilweise Freeletics  / TRX / Kayla Itsines) - ich habe eigentlich alles einmal ausprobiert und hatte riesig Spaß dran. Ich wurde wieder kräftiger, nur dass ich anders als früher, mehr Muskelmasse als Fett zu verwalten hatte. Die Kilos auf der Waage stiegen und stiegen und ich brauchte eine Zeit, um meinen Körper zu akzeptieren und lieben zu lernen. Ab und an bin ich ab 2014 wieder einige kleine Läufe gelaufen und habe für 10km im Wettkampf ca 53 - 55 Minuten gebraucht. 


2015 bin ich dann meinen ersten Halbmarathon gelaufen  - eigentlich nur, um das mal mitgemacht zu haben und weil ich bei Runners Point gearbeitet habe und somit auch für sie gelaufen bin. 
Meine Vorbereitung war eine Katastrophe und ich bin keine längere Strecke als 14km gelaufen, viel zu kurz. Da ich jedoch mit einem Arbeitskollegen zusammengelaufen bin, der mich gepacet hat, haben wir es mit großer Qual und einigen Tränen auf 1.58 geschafft. Eine Leistung, die ich damals klein geredet habe, die ich heute aber ganz schön gut finde, in Ermangelung eines ordentlichen Trainings. Das ganze restliche Jahr habe ich mich dann wieder dem Krafttraining gewidmet, was vor allem mit der damaligen Instagrambewegung zusammenhing - auf einmal hat jeder im Gym trainiert. 

Für März 2016 hatte ich mich zusammen mit einer Freundin für den Frankfurt HM angemeldet und begonnen, ab Dezember für den Halbmarathon nach dem Plan meines besten Freundes zu trainieren.  Und auf einmal lief ich den HM in einer tiefen 1.51 ohne mich stark zu quälen - ich sah viel zu frisch im Ziel aus ;)  - hier findet ihr sogar noch den Blogpost zum Frankfurt HM 2016 und hier habe ich meinen Blogpost zu meinem Halbmarathon - Trainingsplan geschrieben. Ab diesem Zeitpunkt war ich motiviert und bat meinen besten Freund, mir weiterhin Trainingspläne zu schreiben - einer Bitte, der er bisher grandios nachgekommen ist. Die anstehenden Triathlonwettkämpfe konnte ich problemlos meistern und auf die 5km mit viel Geheule im Teamsprint noch 22.30 laufen - eine Leistung, an die ich 2016 nie geglaubt hätte. Ich habe euch hier noch einmal die Blogposts zu den einzelnen Wettkämpfen herausgesucht. (Woogsprint (SD) / Celticman (SD) / Viernheim (OD) / Baunatal (SD Team)

Ein bisschen ohne wirkliche gezielte Vorbereitung lief ich dann im Oktober den Köln HM (hier mein Beitrag) und bin ihn dank einem guten Pacer und meinem Willen in 1.45.03 gelaufen. Im Januar 2017 wurden es schon 46.40 auf 10km, die ich letzte Woche in eine 46.05 verwandeln konnte. 



Laufen gibt mir jedes Mal Glücksgefühle. Und ich laufe so gerne - vor allem seitdem ich einigermaßen strukturiert trainiere und merke, wie ich mich verbessere (also seit knapp 15 Monaten). Denn jeder kann laufen. Jeder kann sich verbessern - und Zeiten erreichen, von denen man sonst nur träumen konnte. Als ich angefangen habe, zu laufen, musste ich kämpfen, um einen Kilometer durchzulaufen. Dann gingen auf einmal 3km am Stück. Und laufen machte mir auf einmal Spaß und war nicht nur eine ätzende Quälerei im Rahhmen des Cooper Tests. Dann musste ich mich anstrengen um 5km in 30 Minuten zu schaffen. Im Wettkampf. Beim gemeinsamen laufen mussten immer alle auf mich warten. Zum Laufen musste ich mich immer überwinden, aber langsam purzelten die Pfunde - und die Zeiten. Meinen ersten Halbmarathon lief ich 2015 in 1.58h. Seitdem sich mein bester Freund als Trainer meiner angenommen hat, geht es stetig vorwärts. Ich trainiere kontinuierlich - 4 Läufe die Woche und meine Umfänge liegen immer zwischen 30 und 40 Wochenkilometern - und das reicht auch. Mit Disziplin und Ehrgeiz - und jemanden, der einem ab und an in den Hintern tritt - - schafft wirklich jeder die Zeiten,die ich aktuell laufe. Von 30 Minuten auf 5km bin ich aktuell bei 22.05 / die 10km, die ich lange Zeit in knapp einer Stunde bewältigt habe, liegt meine aktuelle Zeit bei 46.05 und meine Halbmarathon PB liegt bei 1.45.03 - ich bin gespannt, was noch so geht. Auch wenn ich Henrik und seine Trainingspläne oft verfluche - so wie in dieser Woche, der letzten Belastungswoche, bin ich ihm doch unendlich dankbar, dass er sich meiner angenommen hat. "Hard work beats talent if talent doesn't work hard" - Denn ein Lauftalent bin ich nicht. Mit einer grazilen Laufgazelle habe ich so ungefähr nichts gemeinsam, außer der Lust, mich zu bewegen  Mit meinen aktuell 70kg kostet mich jeder Kilometer um einiges mehr Kraft als er mich mit meinem niedrigsten Gewicht, 47 Kilogramm, gekostet hat - und dennoch laufe ich schneller als je zuvor.





Outfit:
Saucony Kinvara (danke an Nadja für die tollen Schuhe #bestesgeschenkever)
Hose - Formbelt* (PR Sample) (hier findet ihr meinen Post dazu und hier könnt ihr sie kaufen / affiliate Link)
Sensoren - SHFT (PR Sample) - hier mein Beitrag dazu.
Mit dem Code: FELINIPRALINI könnt ihr 20% auf http://de.shft.run/getstarted sparen. #affiliate Ich verdiene daran eine kleine Provision. #transparenz
Shirt - Nike







KOLUMNE: Einsamkeit / @definitelymarie




Eine weitere Kolumne meiner lieben Marie / Ihre letzten Texte findet ihr hier (Ghosting) + hier (Liebeskummer).

Wie kann man sich so einsam fühlen, dass es schon weh tut, obwohl man von Menschen umringt ist? Vielleicht sind es die falschen Menschen. Nicht falsch im eigentlichen Sinne aber nicht die richtigen für dich und deine Situation. Ich habe wundervolle Freunde, eine tolle Familie und nette Kollegen. Und trotzdem sitze ich mitten in meinem Seminar und schlucke den Kloß in meinem Hals runter, um die Tränen zu unterdrücken. Warum schafft es jeder, jemanden zu finden außer ich?
Warum hat jeder seine zweite Hälfte oder zumindest jemanden, der sie sehen will, Zeit mit ihnen verbringen will und ihnen schreibt, außer ich? Ich weiß es nicht.



Egal wie man es macht, macht man es falsch. Ich liege in meinem Bett, schaue aus meinem Fenster den Mond an und denke daran, wie begehrt meine Freundinnen sind, wie begehrt sie schon immer waren. Und ich lief daneben. Mal hier und da ein Typ quasi wie jetzt. An Kontakten mangel es nicht, aber eine ernsthafte Geschichte eingehen? Mit mir? Das geht nicht. Ich bin die, der man schreibt, wenn der Dienst gerade langweilig ist oder man Bock auf Sex hat. Nicht die, an die man morgens denkt, sich fragt wie ihr Tag ist und was sie gerade macht. Die bin ich nicht. Nicht jetzt und nicht morgen.


Things I don't give a fuck about (anymore)



Nachdem ich vor kurzem mal wieder dieses Buch gefunden habe, habe ich mir selbst Gedanken gemacht und eine Liste erstellt - Things I don't give a fuck about (anymore).


 
(Affiliate Link / Amazon)


  • Die Meinung anderer Leute - so ein richtiger Standardpunkt, schließlich wollen wir alle von der Meinung anderer unabhängig sein und schaffen es so oft nicht. Wahrscheinlich können nur die wenigsten von uns sagen, dass ihm die Meinung anderer vollkommen egal ist. Auch mir sind die Ansichten von Menschen, die mir nahestehen und denen ich einen Platz in meinem Leben einräume, sehr wichtig. Jedoch ist es mir langsam wirklich egal, was Fremde / weite Bekannte von mir denken, von dem was ich mache und vor allem von meinem Blog und Instagramprofil. Früher war mir mein Blog unangenehm, heute habe ich nichts dagegen, wenn viele davon wissen und ihn lesen.

  • In eine bestimmte Kleidergröße passen - Je nach Marke trage ich Kleidergröße 36 - 42. Mir ist es komplett wurscht, dass ich bei Zara- Oberteilen grundsätzlich L nehme, damit mein breites Schwimmerkreuz dort Platz hat und nicht in Größe XS passe - und auch niemals passen werde. Wenn mir das Kleidungsstück gefällt, ziehe ich es an und wenn es mir in einer Nummer größer gefällt und bequem ist, kaufe ich es eben in der entsprechenden Größe. Fertig, aus, Ende.
  • "Pulling an all-nighter" - Ich kann nachts nicht lernen. Früher habe ich mich verrückt machen lassen, wenn meine Mitschüler und später Kommilitonen bis mitten in der Nacht noch vor den Büchern saßen oder die Nacht vor der Klausur duschgelernt haben. Sowas mache ich nicht mehr. Ich weiß, dass ich morgens am aufnahmefähigsten bin und achte lieber auf meinen - mir inzwischen heiligen Schlaf - anstatt mich bis 2 Uhr nachts durch Zivilrecht zu quälen und alles aus Müdigkeit direkt wieder zu vergessen. Ausgebrannt und müde sein ist nicht cool.

  • Menschen, die sich in meine Entscheidungen einmischen - "Das sollte man lieber so oder so machen" Zu diesem Punkt habe ich bereits hier einen ausführlichen Post geschrieben. - sei es mein Studium, mein Job, meinen Sport, meine sozialen Kontakte oder meine Ernährung. Ist alles mein Bier.

  • "Du machst zuviel Sport" "Ich würde ja auch gerne soviel trainieren, aber ich habe auch anderes zu tun" Und ich nicht? Ein Punkt, über den ich bereits viel mit Sarah gesprochen habe, die ähnliche Erfahrungen gemacht hat. Genauso wie viele Menschen, die regelmäßig Sport machen und dafür von ihren Mitmenschen beneidet werden. Oft drückt sich Neid eher negativ aus und anstatt dafür bewundert zu werden oder sich daran ein Beispiel zu nehmen, bekommt man oft die Negativschiene ab. Ich habe auch viele süße Menschen kennengelernt, die bewundern, dass ich so regelmäßig trainiere, genauso wie ich vor Menschen, die um einiges mehr sporteln als ich, den Hut ziehe. Aber wie oft musste ich mir schon irgendwelche dummen Kommentare dazu anhören, warum ich denn jetzt schon wieder laufen gehe, warum ich abends lieber schwimme anstatt feiern zu gehen und warum ich so früh ins Bett gehe, nur weil ich morgen früh raus möchte.
  • Feiern und Alkohol - passend dazu: Ich habe in 9 von 10 Fällen keine Lust, feiern zu gehen. Also war ich das ganze Jahr 2017 noch nicht feiern. Ich gehe dennoch ab und an gerne mal weg, wenn die Zeit es zulässt und setze mich mit meinen Freunden raus und quatsche. Ich bin aber auch immer früh müde und möchte schlafen :D Auch früher bin ich schon nicht gerne feiern gegangen, aber habe es gemacht, "weil es eben dazugehört". Dabei habe ich mich immer fehl am Platz gefühlt und fand mich selbst komisch, weil ich es nicht total "geil" fand, die ganze Nacht durchzumachen, mich hemmungslos zu besaufen und irgendwelche Typen anzutanzen. Heute weiß ich, dass es einfach nicht mein Ding ist und gut ist.

  • Instagramfollower / Social Media Optimierung - zum Thema Instagram kommt sicher irgendwann noch ein Post, weil mich das Ganze aktuell einfach zu sehr annervt. Ich werde keine Sekunde daran denken, mir Likes + Follower zu kaufen, nur um mehr und bessere Kooperationen zu bekommen und ich hab auch keinen Bock, 2 Stunden lang Bilder für meinen Blog + Instagram zu machen. Ich mache meine Bilder innerhalb weniger Sekunden (manchmal Minuten, wenn ich mir Mühe gebe) und gut ist. Ich möchte keinen perfekten, einheitlichen weißen Feed und sehe Instagram als ein Hobby zum Austausch mit Gleichgesinnten, poste gerne worauf ich gerade Bock habe und möchte nicht darauf achten, ob es "in meinen Feed" passt oder die Zeit zum Posten gerade ungünstig ist.

  • Schnelles Antworten bei WhatsApp / Instagram - alle meine Freunde müssen gefühlt ewig für eine Antwort warten. Wenn es um wichtige Dinge geht, die keinen Aufschub dulden, natürlich nicht. Auf Sprachnachrichten und lange Nachrichten dauert es jedoch ewig, bis ich antworte, genauso wie bei Instagram - Kommentare. Grund dafür: Ich verbringe so schon viel zu viel Zeit am Handy und hasse es. Ich bin froh, mein Handy weglegen zu können und teilweise liegt es, wenn ich lerne, den ganzen Tag unten in der Küche. Mein Handy nervt mich oft und einkommende Nachrichten, die ich noch nicht beantwortet habe, setzen mich unter Stress. Am liebsten würde ich einmal eine Woche wegfahren und mein Handy einfach zuhause lassen.

  • Prokrastination - Bin ich normal, wenn ich sage, dass ich (grundsätzlich) nie prokrastiniere und es auch hasse? Wahrscheinlich nicht. Ich mache faktisch nichts auf dem letzten Drücker. In einer Gesellschaft, wo alle bis zur letzten Sekunde Serien schauen und erst dann mit dem lernen für die Prüfungsphase beginnen , dafür dann Tag und Nacht lernen und sich über den Stress beklagen, etwas anderes. Ich kann auch unter Zeitdruck arbeiten, aber ich hasse es wie die Pest weil es mich (negativ) stresst. Genauso wie ich das Gefühl hasse, zu spät kommen zu können. Ich bin gerne pünktlich und zuverlässig. Teilweise komme ich mir total langweilig und streberhaft vor, weil ich alles so bald wie möglich erledige und es nicht aufschiebe. Andererseits ist mein Studium nicht anders zu bewältigen und schon auf die Zwischenprüfung und die großen Scheine habe ich mich lieber langwierig und ausführlich vorbereitet und hatte dafür mehr Freizeit unmittelbar vor den Klausuren anstatt alles auf dem letzten Drücker in mein Hirn zu quetschen. 
  • Busfahren - Ich bin ein Feind öffentlicher Verkehrsmittel ;) Ich hasse es einfach wie die Pest, Bus und Bahn zu fahren, weil es meistens viel zu voll, viel zu heiß (Sommer) oder zu kalt (Winter) ist, man (fast) jedes Mal ekelhaft angemacht, angeschaut ist, es nach Bier, Schweiß oder sonstigen Ausdünstungen riecht oder irgendein Bus / Zug ausfällt oder viel zu spät fährt. Sobald ich es vermeiden kann, verzichte ich auf die öffentlichen und steige aufs Fahrrad oder notfalls aufs Auto um. 

  • Perfektion - Auch hierzu gab es bereits den Post: "Warum Perfektion ganz schön scheiße ist"

  • Ängste - Ich muss selbst feststellen, dass ich in den letzten Jahren ängstlicher geworden bin. Ich gehe grundsätzlich von der schlimmstmöglichen Alternative aus, male mir in meinem Kopf tausend Horrorvisionen aus, was alles passieren könnte und habe oft grundlos Angst. Mein bester Freund nennt es "katastrofelisieren". Dabei war ich früher eine Person, die vieles aus dem Bauch heraus angepackt hat und sich im Vorfeld keine Gedanken gemacht hat, was alles schief gehen könnte. Dahin möchte ich zurück :)








07 / 2017



Und schon wieder ist auch der Juli wieder rum - was ein Monat: für mich der ereignisreichste seit langem.  Ich war mit meinen Repmädels im Mainz bei Wilma Wunder essen - ein supercooles Hipster - Café wo es viele special Sachen gibt ;) Da schlägt das Instagramherz höher :)
Ansonsten habe ich in Duisburg bei meinem ersten Spartan Race teilgenommen - wie es mir dabei erging, konntet ihr bereits hier nachlesen. Ich habe meine liebe Marie endlich persönlich kennengelernt, nachdem wir schon soviel telefoniert und geschrieben haben (Sie ist die Verfasserin der tollen Kolumnen) - Alles über unser Wochenende in Duisburg erfahrt ihr hier.

Ansonsten habe ich wieder versucht, meine guten Freundinnen zum Spazieren, zum Brunchen und zum Essen zu sehen, genauso wie meine Familie. Mit meinem Vater habe ich die weltbesten Apfelpfannkuchen im Winzerstübchen in Wiesbaden gegessen.





Ansonsten bestand mein Alltag wie immer aus lernen und etwas Sport. Trotz der aktuell sehr wenigen Trainingseinheiten die Woche - ca 4-6 bin ich froh, dass ich mich dennoch beim Triathlon verbessern konnte und sich mein kontinuierliches Training endlich auszahlt. Ich konnte beim Leipzig Triathlon sowohl eine ganz solide Radleistung als auch eine gute Laufleistung ablegen, mit meinem Schwimmen bin ich nicht ganz so zufrieden. Meinen Blogpost zum Leipzig Triathlon findet ihr hier.

Dieses Wochenende bin ich mit meinem Freund und vielen Bekannten bei der Berlin City Night eine neue Bestzeit auf 10km gelaufen = 46.05 (Da der Lauf bei mir als auch bei anderen länger war - was wohl auch daran lag, dass ich außen lief um mich an der Masse vorbeizuquetschen, standen am Ende 10.12km in 46.34 auf der Uhr) - ich bin damit ziemlich zufrieden. Das Event war ziemlich groß und mitreißend und trotz vieler widriger Umstände hat es mir Spaß gemacht, mitzulaufen. Berlin, ich komme wieder ;)
Sonst haben mein Freund und ich noch viel entspannt, waren Rad fahren und im See schwimmen (ich hasse Freiwasser schwimmen weiterhin) und ich wurde beim Radfahren direkt von einer Hornisse gestochen - yippie. Radfahren und ich sollen einfach nicht miteinander auskommen ;)

Ansonsten wurde abends viel Pretty Little Liars und Game of Thrones gesuchtet und ich habe ein tolles neues Buch innerhalb von 2 Abenden durchgelesen, weil es so spannend war:
(Affiliate Link / Amazon)

Zudem habe ich mir wieder ein Pinterest Profil zugelegt, nachdem ich mein altes vor ca 1 Jahr gelöscht habe. Wer von euch nutzt Pinterest? Mein Profil verlinke ich euch hier. 

Wer etwas aktuellere Updates haben möchte, darf mir natürlich gerne bei Instagram folgen : Felinipralini_

Ansonsten hier einige meiner Lieblingslinks dieses Monats, die mich inspiriert haben: 





Ernährung im Training und Wettkampf mit Maurten*




Hallo zusammen,
Maurten hat mir ein riesiges Testpaket kostenlos zusammengestellt, über das ich euch gerne berichten würde. Ich nehme grundsätzlich wenig Supplements im Training vor mir bzw keine, da ich die meisten nicht so gut vertrage. Maurten schreibt sich jedoch selbst auf die Fahne, besonders magenfreundliche Produkte zu entwickeln - lets give it a try :) 

Aktuell gibt es nur 2 Produkte von Maurten - Qualität statt Quantität eben. Die Produkte sind damit auch etwas teurer. Ich habe sie euch unten einmal fotografiert.

1. Drink Mix 160 (400kcal / 100g , 39g Kohlenhydrate)
2. Drink Mix 320 (400kcal / 100g , 79g Kohlenhydrate)

Jede abgepackte Portion wird in 500ml Wasser aufgelöst indem es eingefüllt und die Flasche gut geschüttelt wird. Das Produkt schmeckt nach nichts, außer nach süß ;) Maurten verzichtet auf alles überflüssige und damit auch auf Geschmäcker und Zusatzstoffe. Wer jemals ein Gel in Geschmacksrichtung Banane gegessen hat, weiß dies zu schätzen, künstliche Banane schmeckt echt mies ;) 

Für mich ist Maurten eine super Alternative zu den herkömmlichen Gels, die ich ab und an bei intensiven oder langen Einheiten als Energiespender nutze. Anders als Gels, Riegel oder Banane liegen die Drinks nicht im Magen und behindern mich damit nicht ;) Da ich jedoch wenig lange Einheiten mache und eher auf der Sprintdistanz unterwegs bin, brauche ich die Produkte selten - außer im intensiven Intervalltraining. Ob ihr eure Ernährung im Sport mit Maurten unterstützen möchtet, ist euch also vollkommen selbst überlassen.







In sportlicher Kooperation mit Maurten.

Warum "Perfektion" ganz schön scheiße ist




"And now that you don't have to be perfect, you can be good" - John Steinbeck

Meine Gedanken zum Thema Perfektion
Entschuldigt den krass gewählten Titel.

In meinem Leben muss immer alles "wie am Schnürchen" laufen.
Sobald ich das Gefühl habe, eines meiner Ziele droht zu platzen oder meine gewohnte Routine läuft aus der Reihe, stand ich früher kurz vor einem Nervenzusammenbruch - etwas übertrieben dargestellt ;) Ich bin ein extrem durchgeplanter Mensch und ohne Tagesplan - bzw Wochenplan läuft bei mir nichts. Umso schöner ist es, meinen Freund zu besuchen und zu sehen, dass einige Pläne aus dem Ruder laufen. Wir nehmen uns immer viel mehr vor, als wir schlussendlich schaffen und verbringen umso mehr Zeit mit Chillen und entspannen. Sobald ich bei meinem Freund bin, fällt immer eine extreme Last von mir ab und ich muss erstmal ewig schlafen - bis 10 oder 11, woran ich zuhause nicht einmal im Traum denken würde. Zuhause klingelt der Wecker zwischen 6 und 7 und jede Minute, die ich später aufstehe, gönne ich mir meistens noch nicht mal am Wochenende. Schließlich müssen To Do Listen abgearbeitet werden, eine Unmenge Sachen gelernt und in mein Hirn geprügelt ( :) ) werden, der Trainingsplan muss eingehalten werden, ich muss arbeiten, ich muss bloggen,  mein Zimmer muss sauber sein und ich muss mich im besten Fall noch gut und gesund ernähren. Ich komme immer vollkommen ausgebrannt nach Leipzig und schöpfe neue Kraft, nehme mir vor, zuhause alles etwas ruhiger angehen zu lassen und mache dann doch alles wieder wie immer. 



Daran, mir eine Auszeit zu gönnen, denke ich gar nicht erst. Umso mehr fällt es mir auf, wie oft in meinem Kopf der Satz entsteht: "ich muss" anstelle von "ich möchte". 
Denn ich muss nicht alles hundertprozentig vor- und nachbereiten, ich möchte es, weil ich ein gutes Examen schreiben möchte (und gerne einen Abschluss hätte). Ich muss keinen Trainingsplan befolgen, aber ich will ihn befolgen, um meine sportlichen Ziele zu erreichen. Und ich muss mich nicht gesund ernähren, aber ich möchte es, weil ich mich dann wacher, energiegeladener und wohler in meinem Körper fühle. 

Perfektion hat mich schon einmal an den Rand des Extremen gebracht - rein in die Magersucht, rein in die Depression, rein in den Stress und noch einmal werde ich es nicht zulassen. (Für meine besorgten Leser: Ich bin auch ziemlich weit weg davon ;) Mir gehts gut :*)  



Ich möchte den Druck von mir selbst nehmen und mich nicht selbst immer geißeln, wenn ich meinen rigorosen Tagesplan, bei denen alle, denen ich davon erzähle, zusammen zucken, nur zu 90% statt zu 100% erfüllt habe. Ich möchte öfters stolz auf das sein, was ich schon erreicht habe, anstatt mich immer daran zu erinnern, was ich alles nicht kann oder mich mit Leuten vergleichen, die vollkommen außerhalb meines Maßstabs stehen. Stattdessen möchte ich mich selbst als Maßstab sehen und nicht hinter dem zurück bleiben, was ich schon einmal geleistet habe. 

Und ich möchte bewusster wahrnehmen, dass keine Katastrophe geschieht, wenn ich entgegen all meiner Prinzipien einmal das mache, worauf ich jetzt gerade mal Lust habe - sei es ausschlafen, eine ganze Tüte Gummibärchen essen oder mal 3 Tage nicht trainieren. 

A beautiful day begins with a beautiful mindset. When you wake up, take a second to think about what a privilege it is to simply be alive and healthy. The moment you start acting like life is a blessing, I assure you that it will start to feel like one. Time spent living is time worth appreciating.




KOLUMNE: Liebeskummer / @definitelymarie



Heute gibt es einen Text für euch, den nicht ich, sondern meine Freundin Marie verfasst. Sie hat bereits hier über "Ghosting" geschrieben.
Wir sind sehr auf euer Feedback gespannt.

Die Sache mit dem Liebeskummer. Tagsüber denkt man sich „es geht schon irgendwie“, schleppt sich von Termin zu Termin, steckt die Nase in Bücher oder ins Smartphone, hält sich genügend Menschen um einen herum, die ablenken.
Und dann bricht die Dunkelheit über dem Tag ein und es wird Nacht. In der Nacht wird alles schlimmer, alles tut mehr weh und die kleinen Probleme kommen einem viel größer vor, hat mein Papa mal gesagt. Und so ist es auch. So liegt man dann da. Im Bett, die Musik hörend, die man sich geschworen hat, nicht mehr anzurühren. Und nach einigem Fingertippen erleuchten alte Nachrichten und gemeinsame Fotos den Display des Smartphones. Und dann bricht es über einem ein, wie das abendliche Gewitter nach einem langen Sommertag. Tränen strömen wie die Regentropfen aus dem Wolkenbruch. Und man fragt sich, warum man sich das antut?
So naiv und selbstzerstörerisch.
Aber irgendwie brauchen wir diese Nächte, in denen es alles über uns hineinbricht.

„The smell after rain, the feeling after cry, the sound of a second chance“
Ich hatte sie heute alle. Außer die zweite Chance. Aber braucht man die überhaupt? Braucht man eine zweite Chance von jemanden, der einem (aus welchen Grund auch immer) nicht braucht? Nicht wirklich. Happy-Time is Me-Time. Ich bin der wichtigste Mensch in meinem Leben und nur ich kann mich wirklich glücklich machen. Klar wird es immer Menschen geben, die in mir das Gefühl der tausend kitzelnden Schmetterlinge hervorrufen werden oder mir einfach ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Die wird es definitiv geben. Nur er wird es nicht sein. 
Aber ich bin die einzige Person, die in der Kommandozentrale meines Glückes sitzt. Ich hab die Fäden in der Hand und kann bestimmen, welches Stück gespielt wird. Ist das nicht aufregend und total spannend? Es heißt schließlich nicht umsonst "jeder ist seines Glückes Schmied". Wir müssen aufhören, unser Glück von anderen abhängig zu machen und wieder anfangen, die kleinen Dinge im Leben zu schätzen.

JETZT! Nicht mehr weinen, nicht mehr fluchen, nicht mehr grübeln und vor allem aufhören, auf der Stelle zu treten. Wenn sich die eine Tür schließt, öffnet sich eine andere. Als los ab durch die nächste Tür und nicht der Zugefallenen nachtrauern, bis die nächste wieder zufällt. Und was heißt schon glücklich sein?
Niemand ist jeden Tag 24/7 glücklich, Niemand.
Es gibt Scheißtage und Scheißmonmente, aber fröhlich kann man immer sein. Fröhlichkeit und Lachen - Das geht immer. Einfach die Mundwinkel nach oben schieben, dann fällt alles leichter.