Have you ever been alone in a crowded room?


Zeit mit sich selbst verbringen - für manche Menschen anscheinend die größte Strafe der Welt, für mich Erholung. Ich bin gerne ab und an alleine. Ich brauche manchmal meine Zeit für mich, wenn ich zuviel unter Menschen war, um mich abzukapseln, mich neu zu setten und weiter zu machen. Ich bin gerne mit mir selbst alleine. Ich fühle mich von der Gegenwart vieler Menschen schnell gestresst, verliere meinen Fokus, lasse mich treiben und weiß irgendwann nicht mehr wo vorne und wo hinten ist. Nichts ist schlimmer für mich als ständig unterwegs zu sein, von einem Termin zum anderen zu hetzen und nirgends richtig anzukommen. Ich kann mich besser an einem Ort konzentrieren als ständig von A nach B zu rasen und unterwegs am besten noch so produktiv wie möglich zu sein. 

Doch manchmal denke ich, dass viele Menschen diesen Weg wählen, um sich abzulenken, um nicht nachdenken zu müssen, um gerade keine Zeit mit sich selbst verbringen zu müssen und zum zu verdrängen. Schlechte Erfahrungen, Schicksalsschläge, negative Gedanken, Selbstzweifel - sie alle stellt man ab, wenn man etwas anderes zu tun hat, eine andere Aufgabe oder auch nur, wenn man sich mit Bekannten trifft und mit ihnen über Banalitäten spricht. 
Engen Freunden, denen ich mich anvertraue und die ich nicht mit einem "Mir gehts prima, danke" abfertigen kann, 

Denn ich weiß wie es ist, wenn einem der Boden unter den Füßen weggerissen ist. Wenn in einem Moment noch alles wunderbar ist und im nächsten dann alles zusammenbricht. Du fängst an zu verstehen, dass Dinge, die du immer für zusammengehörig empfunden hast, nur eine Lüge waren, die du zu lange geglaubt hast. Du verlierst den Boden unter den Füßen und dein Halt bricht weg. 

Wenn die Liebe, die dir so lange Zeit ein Vorbild war, die dir Hoffnung gegeben hat, wegbricht - wie kannst du dann noch daran glauben, dass andere Menschen dich stützen können? Wie kannst du Vertrauen aufbauen wenn das Verhältnis zweier Menschen, zu denen du dein ganzes Leben aufgeschaut hast, nur eine Lüge war? 
Niemand kann dich stützen, außer dir selbst. Nur du kannst der größte Halt in deinem Leben sein. Vertraue auf dich. 

"Generation Beziehungsunfähig". "Generation Vertrauensproblem" . Generation "Bindungsstörung". In einem Moment ist alles wunderbar - und in der nächsten Stunde bricht deine Welt zusammen und du weißt nicht mehr, wie lange du schon mit einer offenen Lüge zusammengelebt hast. Du fängst an, an dir zu zweifeln, an deiner Menschenkenntnis und machst dich selbst dafür fertig, so dumm sein zu können. Weil du die ganze Zeit geglaubt hast, alles wäre okay. Alles wäre wunderschön. Alles wäre gut. 



Bluse: Boutique Belgique (Köln)
Jeans: H&M
Schuhe: Vas San Sebastian
Kette: H&M und Brandy Melville









Proteine für Ausdauersportler*


Heute soll es um Proteine im Ausdauerstoff gehen. Dank Feinstoff habe ich diese drei pflanzlichen Proteinpulver kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt bekommen und möchte euch im Zusammenhang mit meinen Erfahrungen über Proteine im Ausdauersport berichten. Ich bin keine Ernährungswissenschaftlerin, weshalb dieser Beitrag von meinen eigenen Erfahrungen handeln soll. Ich beanspruche keine wissenschaftliche Vollständigkeit. :)

Auch wenn ich (aktuell) keinen Kraftsport mache, möchte ich meine Proteinversorgung sicherstellen. Denn ohne Proteine keine Gains ;) Weit verbreitet ist jedoch die Auffassung, dass Kraftsportler Proteine brauchen und Ausdauersportler Kohlenhydrate. Wenn man sich meine aktuelle Ernährung anschaut, esse ich zu knapp 80% kohlenhydratlastig. Das hat vor allem mit meinem grundsätzlichen (= es gibt auch Ausnahmen ;)) Verzicht auf Milch, Eier und Fleisch zu tun als auch mit der Gewohnheit und der Einfachheit. Wenn ich mir was für die Uni mitnehme, ist das meistens Müsli, geschmierte Brote oder Nudeln mit Pesto - einfach und schnell, aus Faulheit.  

Warum ich trotzdem versuche, meinen Proteingehalt in meiner Ernährung zu erhöhen?
  • Fettstoffwechsel - Ich trainiere liebend gerne auf Kohlenhydraten und habe mir schon des Öfteren anhören müssen, dass ich "Probleme mit dem Fettstoffwechsel habe" - um zu verhindern, dass sich mein Körper nach Leerung der Glykogenspeicher an meinem Muskeleiweiß bedient, möchte ich meinen Fettstoffwechsel effektiv trainieren. Proteine regen den Ausstoß des Hormons Glukagon an, wodurch der Körper effizienter Fett verbrennen kann.
  • Muskelwachstum & Regeneration - Durch eine proteinreiche Ernährung wird der Fettstoffwechsel aktiv unterstützt, so dass der Körper die Muskeleiweiße schont. Nach dem Training kann ein Proteinshake das Muskelwachstum in der Regenerationsphase unterstützen.
  • um leistungsfähig und gesund zu bleiben
    Proteine sind wichtig, um Schädigungen der Muskeln zu reparieren, es stärkt das Immunsystem, fördert den Transport von Sauerstoff zu den Muskeln
Anders als Kohlenhydrate und Fett kann der Körper überflüssiges Eiweiß nicht für den späteren Gebrauch speichern sondern verwandelt es in Kohlenhydrate und Fett. Auch wenn viele der Meinung sind, dass man Eiweiß nur aus tierischen Lebensmitteln gewinnen kann, ist in vielen pflanzlichen Quellen hochwertiges Eiweiß enthalten. Paula hat hier einen super witzigen und dennoch qualitativ informativen Artikel dazu geschrieben.

Natürlich ist in den Hauptspeisen der Bodybuilder Hühnchenbrust, Ei und Magerquark viel Eiweiß enthalten. Tofu enthält jedoch fast genauso viele Gramm Proteine pro 100g wie ein Ei. Andere pflanzliche Proteinquellen sind Mandeln, Hülsenfrüchte und Sojaprodukte.

Ich habe von Feinstoff drei verschiedene Proteinpulver testen dürfen, die mir dabei helfen, meinen Eiweißbedarf bei einer überwiegend pflanzlichen Ernährung zu decken. 



1. Chiaprotein hier*
Chia bedeutet Stärke. Lange Zeit waren Chiasamen DER absolute Renner und wurden dann nach und nach von diversen Superfoods vergrault. Zeit, das wieder zu ändern ;) Für mich ist dieses Proteinpulver am geschmackneutralsten und ich mische es gerne in Pfannkuchenteig und Oatmeal.
Es hat einen hohen Protein- und Ballaststoffgehalt und ist ideal für Sportler und Veganer geeignet.


2. Green Protein - hier*
Mein absoluter Liebling, vielleicht weil er alles so schön grün färbt, so dass ich ihn vor allem in Smoothie verwende. Er beinhaltet 8 Vitamine und Mineralstoffe sowie Omega 3, Omega 6 und Omega 9. In Green Protein ist sowohl Hanfprotein enthalten (welches mehr als doppelt soviel Eiweiß wie Rindfleisch enthält) sowie Ashwagandha, ein traditionelles ayurvedisches Pflanzenpulver.

3. Hanfprotein
Mit dem reinen Hanfprotein konnte ich mich bisher geschmacklich noch nicht anfreunden, jedoch schmeckt es in Brot und Pfannkuchen wirklich gut. Nur für Smoothies ist mir sein Geschmack zu eigenwillig. Dennoch hat Hanfprotein einen sehr hohen Proteingehalt und enthält, wie eben schon erwähnt, Omega 3, 6 und 9 und alle 23 Aminosäuren, die der Körper benötigt.


Nutzt ihr Proteinshakes? Ich habe nur in meiner "Fitnessstudio" - Massephase ;) Proteinshakes getrunken und konnte den typischen Wheygeschmack irgendwann nicht mehr ertragen, weshalb alle meine Freunde in den Genuss gekommen sind, mein altes Proteinpulver zu bekommen. Pflanzliches Protein schmeckt zwar zunächst etwas ungewöhnlich, man gewöhnt sich aber schnell dran und es fehlt (glücklicherweise) der künstliche Beigeschmack von Whey.




* PR Samples von Feinstoff 

Faszination Marathon



Ich darf auch dieses Jahr erneut Botschaftler für den Köln Marathon sein. Mit dem Köln (Halb-)Marathon 2016 verbinde ich nur gute Erinnerungen: eine neue Bestzeit trotz aller Widrigkeiten (Erkältungen, 2 Tage Messearbeit und kaputter GPS Uhr) , neue, nette Leute kennengelernt und SPASS GEHABT. Meinen Bericht zu meinem Halbmarathon in Köln findet ihr hier.

Bis ich meinen ersten Marathon laufe, dauert es sicher noch einige Jährchen - laut meinem Trainer: "Wenn du einen Halbmarathon in 1.35 läufst, darfst du auch Marathon laufen." ;) Damit ihr aber auch auf meinem Blog "authentische" Marathonerfahrung findet, kommt hier ein Bericht meiner Lauffreundin zu ihrem ersten Marathon:
Zunächst etwas zu meiner Person. Mein Name ist ebenfalls Feli, und ich bin eine langjährige Lauffreundin von Feli. Ich laufe seit etwa 6 Jahren, aber erst seit einem Jahr etwas ambitionierter. Nachdem ich letztes Jahr im März mit Feli den Halbmarathon in Frankfurt gelaufen bin, bekam ich Lust auch mal einen Marathon zu laufen. Marathon- das war für mich ein bis dahin scheinbar unerreichbares Ziel. Aber wieso eigentlich nicht ? Man muss die 42,195 km ja nicht vorher gelaufen sein und 30km schienen mir durchaus „machbar“. Verletzungsbedingt wurde es dann aber erst der Rügen-Brücken-Marathon im Oktober. Ich habe lange überlegt ob Rügen oder Frankfurt und mich dann für den kleinen Landschaftsmarathon auf Rügen entschieden. Mein Training war- naja nicht ganz so durchdacht. Ich habe im Vorfeld gemerkt das es mir nicht so liegt nach einem Trainingsplan zu trainieren- man das aber für gute Ergebnisse sicherlich tun müsste. Aber für den ersten Marathon zählt ja bekanntlich nur das Ankommen. Morgens um halb 7 klingelte mein Wecker. Die Startunterlagen hatte ich vorbildlich am Abend zuvor abgeholt. Um 9 war der Start und mich beschäftigte am meisten die Frage „Was ziehe ich an?“- für einen Lauf bei 6 Grad und Regen. Ich entschied mich schließlich für eine relativ dünne lange Laufhose und relativ dünne, sehr leichte Windjacke, die man nicht wirklich als regendicht bezeichnen konnte. Ich beschloss entgegen vieler Ratschläge, mit Handy und Musik zu laufen, da ich ein bisschen Angst hatte, dass mir auf den 4-5 Stunden langweilig werden könnte. Meine Zeitvorstellung lag so bei 4 Stunden 30 Minuten. Noch vor Ende des ersten Kilometers ging meine Musik aus und ich verspürte in den nächsten 4 Stunden trotzdem kein einziges Mal so etwas wie Langeweile. 9 Uhr- Startschuss. Und ich lief viel zu schnell los -4,50 auf den ersten Kilometer. Aber es hat einfach Spaß gemacht mit der Gruppe mitzulaufen. Und bis zur Rügenbrücke fühlte es sich auch nicht nach Anstrengung an. Ab Kilometer 5 dann allerdings schon, einerseits die Steigung der Brücke, andererseits die Windverhältnisse auf der Brücke und natürlich der Regen. An sich hätte man wahrscheinlich eine schöne Aussicht von der über 4km langen Rügenbrücke gehabt allerdings sah man aufgrund der Wetterverhältnisse quasi nichts. Es dauerte verhältnismäßig lange bis zum ersten Verpflegungsstand bei Kilometer 8. Genau hier beging ich meinen ersten Fehler bei dem Lauf- ich lies mir viel zu heißen Tee geben- weil mir trotz einiger gelaufenen Kilometer gerade durch den Wind viel zu kalt war. Den Tee schüttete ich mir dann versehentlich auch erst mal über. Danach war mir aber den ganzen Lauf über nicht mehr kalt. Was vermutlich nicht am Tee, sondern an dem Streckenverlauf lag, der nun durch geschütztere Ortschaften verlief anstatt über die offene Ostsee. Ich lief die nächsten 7 Kilometer hinter einem Pärchen, mit Trail Rucksäcken, sehr knalligen pinken Kompressionssocken, dazu farblich passenden Regenjacken, grünen kurzen Hosen sowie gleichfarbigen Halstüchern, her. Ich überholte sie zweimal, einmal bei einer Pinkel-Pause des weiblichen Teils und einmal bei einer gemeinschaftlichen Müsli-Riegel-Pause der Beiden – Ja sie blieben dafür stehen. Nun verlief die Strecke aus den geschützten Ortschaften heraus hin zum Meer. Es erinnerte mich einfach nur an Urlaub und ich lief eine ganze Weile ohne darüber nachzudenken was ich hier grade tue, bis ich relativ überraschend und unsanft von einem sehr dicht an mir vorbei fahrenden Postauto überholt wurde. Das passierte mir im weiteren Verlauf noch vier Mal. Es verhielt sich mit der Streckenabsperrung etwas anders als bei einem Großstadtlauf. Wir liefen nun wieder etwas ins „Inselinnere“ Richtung Wendepunkt. Beim Wendepunkt griff ich dann zu einem Stück Banane und traute mich ein zweites mal an den Tee- diesmal lies ich ihn mir aber nicht geben, sondern nahm mir einen von denen die da hoffentlich schon eine Weile standen- lang konnte es bei den Temperaturen schließlich nicht dauern bis sie eine halbwegs angenehme Trinktemperatur erreicht hatten. Beim Zurücklaufen jubelte mir eine Läuferin aus der anderen Richtung entgegen „Super elfte Frau-weiter so“- Ich freute mich erstmal, bevor ich drüber nachdachte, elfte von wievielen überhaupt ?! (Mittlerweile weiß ich, es waren um die 50 von etwa 200 Startern). Bei Kilometer 30 überholte ich ein ziemlich leidend aussehendes Männer-Duo und gab zu meinem Erstaunen den Satz „Auf weiter-ihr schafft das!“ von mir. Ab jetzt wartete ich jeden Kilometer auf den „Mann mit dem Hammer“ Spätestens bei Kilometer 34 wusste ich „ok so weit bis du noch nie vorher gelaufen- irgendwann musst du doch jetzt einbrechen“. Aber es machte noch Spaß das lag vielleicht auch daran, dass es ab Kilometer 30 nicht mehr regnete und sogar sowas wie Sonnenstrahlen zu spüren waren. Ich lief allerdings auch wesentlich langsamer als am Anfang, und der Versuch das Tempo anzuziehen missglückte. Spätestens als ich merkte unter 4 Stunden klappt jetzt eh nicht mehr, war es mir auch wirklich egal. Ich war eigentlich davon ausgegangen, dass wir auch über die Rügenbrücke zurücklaufen, aber der Rückweg führte über die „kleine Rügenbrücke“, was mich ein wenig verwirrte. Bei Kilometer 38 wurde ich von einem Mann gefragt ob denn der Streckenverlauf so wie in den letzten Jahren sei- ich antwortete „Keine Ahnung- ich lauf hier zum ersten Mal“ und ihm fiel nichts Besseres ein als zu fragen „Und wie gefällt es ihnen so?“ und so unterhielt ich mich ein wenig mit ihm, die Zeit war mir ja mittlerweile eh egal. Aber spätestens da wusste ich- ich hätte wahrscheinlich noch schneller laufen können. Den letzten Kilometer strengte ich mich dann aber doch nochmal an. Gerade drohte mich nämlich eine Frau zu überholen. Aber schließlich gelang es mir dann doch als elfte Frau ins Ziel zu laufen. Und mein größtes Problem war-Hunger. Mit der Zeit von 4.07, war ich völlig zufrieden und ich hatte den gesamten Lauf über keine Schmerzen und kein offensichtliches „Mann mit dem Hammer“- Gefühl. Nur das „Ich kann einfach nicht schneller“-Laufen-Gefühl. Aber das war ok- ich bin froh, dass ich meinen ersten Marathon gelaufen bin- und freue mich schon auf den nächsten. 






Wenn du deinen ersten Marathon planst und das erste Mal in Köln laufen möchtest, kannst du mir gerne eine Mail an moderationisthekey@gmx.de schreiben und dir einen Gutscheincode für einen vergünstigten Startplatz sichern.

Witzige Pre-Marathontipps findet ihr bei Runskills und meine liebste Pre-Wettkampfpackliste ist und bleibt die von GoGirlRun.


Smoothie Bowl


Heute zeige ich euch mal eine kleine, gesunde Frühstücksinspiration. Vielleicht für einige von euch etwas zu kalt im Winter, aber mir schmeckt sie zu jeder Jahreszeit. 

Zutaten

  • Bananenpulver von Feinstoff* - hier*
  • gefrorene Früchte (zB Himbeeren, Beerenmix, Erdbeeren)
  • etwas Agavendicksaft zum süßen
  • Toppings






Ihr könnt die Smoothie Bowl somit mit jeglichen Früchten eurer Wahl (oder auch Gemüse für die Mutigen) verfeinern und super viele Varianten ausprobieren, sofern ihr euch an das "Grundrezept" haltet. Auch wenn Smoothie Bowl das neue "Trendfood" sind, finde ich sie eine tolle, schnelle und schöne (das Auge isst bekanntlich mit) Frühstücksidee, die ich mir vor allem vor Trainingseinheiten gerne mache, da sie leicht verdaulich und gut bekömmlich ist. Gerade wenn man am Abend vorher groß und üppig gegessen hat, ist ein Frühstück mit Smoothie ein optimaler Start in den Tag. 



Das Bananenpulver und Magic Berry wurden mir kostenlos von Feinstoff zur Verfügung gestellt.*

HE'S JUST NOT THAT INTO YOU



Bilder: Kira / Sommer2016


She moved on and I feel sorry for you, because she thought you were the most amazing boy ever. If she could have had any guy in the world, she still would have picked you. Now you're just another part of her past, a memory more faded every day. And someday, she'll find the one she deserves and he will make her the happiest girl in the world.

Die Zeit heilt alle Wunden, verstopft sie, lässt sie heilen und klebt ein Pflaster drauf. Es klingt wie ein abgekarteter Spruch, doch er ist wahr. Jeder (Liebes-)Kummer geht vorbei. Ich war erst wenige Male verliebt, so richtig verliebt und natürlich wurde mir schon einige Male das Herz "gebrochen" - aber wenn, dann so richtig - wem geht es nicht so? Ich werde hier weder über meine persönlichen Erfahrungen schreiben, noch über die von meinen Freundinnen. Liebe zu finden und zu verlieren - das gehört  zum Leben dazu. Nicht nur partnerschaftliche Liebe, sondern auch die Liebe zu Freunden, Angehörigen und Vertrauten. Nicht jede davon ist dafür bestimmt, ewig zu halten. Es fällt mir gerade unglaublich schwer, diesen Post zu beenden, ihn weiter zu schreiben, nachdem ich ihn sooft begonnen habe. Er ist weder auf eine bestimmte Person, noch eine bestimmte Situation bezogen sondern basiert auf Erfahrungen, die ich mein Leben lang gemacht habe.

Welches Buch mir wirklich die Augen geöffnet hat und welches ich allen meinen Freundinnen nur ans Herz gelegt habe : He's just not that into you.* Ich werde hier keinerlei persönlichen Männer-Erfahrungen teilen, nur einen Tipp aussprechen. 

"If he wanted you, he'd be there. If he wanted you, you'd never question it. If he wanted you, he would have chosen you." - r.h. Sin

Es gibt keine Ausreden. Kein "Ich brauche Zeit für mich", kein "Ich habe soviel zu tun", kein "Sorry, ich habe zwei Monate vergessen mich zu melden."

Entweder er mag dich - oder er mag dich nicht. Entweder er meldet sich, möchte dich sehen, setzt dich als eine Priorität - oder du wirst versetzt, es wird dir abgesagt, er meldet sich nicht mehr - und du bist Geschichte. D
as Ganze hat keinen Sinn. Und auch wenn es wieder einmal keinen vernünftigen Grund dafür gibt, du keine Ahnung hast, was dieses Mal wieder falsch gelaufen ist, weil sich alles so schön und gut angefühlt hat, es keine Streitigkeiten gab, keine Unstimmigkeiten, kein unbehagliches Schweigen.

Zunächst suchst du den Fehler bei dir, machst dich klein, machst dich schlecht, weil irgendetwas mit dir nicht zu stimmen scheint, wenn es schon wieder nicht geklappt hat. Dabei ist das Leben keine Suche nach der großen Liebe oder nur vollständig, wenn man in einer Beziehung ist. Es hat soviel mehr Facetten.
Du fragst dich, ob du ihn mit irgendetwas abgeschreckt hast. Warst du zu aufgedreht, zu fröhlich, hast zuviel gelacht und dich nicht geheimnisvoll genug gegeben? Oder warst du zu ruhig, zu still, hast zuviel zugehört und zu wenig gesprochen? Findet er dich unattraktiv, zu dick, zu dünn, schlecht angezogen?

Es liegt nicht an dir. Es liegt an ihm. Aber die Entscheidung, ob er dich weiter kennenlernen möchte, liegt auch an ihm. Versuch nicht, seine Gründe kennenzulernen, versuch nicht, ihn zu verstehen, lauf ihm bloß nicht hinterher und bettel um eine weitere Chance. Vergiss ihn am besten und mach genauso weiter wie bisher.

Ich bin die Letzte, die sich in einer Beziehung vollständig aufgibt, nein, ich bin eher egoistisch, möchte mein Leben genauso weiterführen, wie ich es mir gestaltet habe, mache selten einen Rückzieher und möchte weder meine Freunde, noch meine Uni oder meinen Sport vernachlässigen. Dennoch kann ich in einer Beziehung - sei es partnerschaftlich, oder freundschaftlich-  Kompromisse eingehen, kann Treffen verschieben um dich doch noch zu sehen. Wenn ich dich sehen möchte, verschiebe ich gerne einige Dinge nach hinten, die eigentlich noch erledigt werden müssen. Ich nehme mir gerne die Zeit für dich. Zeit, die ich eigentlich nicht habe, weil ich aktuell wieder 8398374 gleichzeitig erledigen muss. Und dennoch bist du mir wichtig und ich plane gerne meinen Tag darum. Dennoch sollte das Ganze auf Gegenseitigkeit beruhen. "Mach niemanden zu einer Priorität für den du nur eine Option bist." Es dauert ewig bis man es begriffen hat und ich gebe gerne einem Menschen eine zweite Chance - nur eben keine 3., 4. , 5. mehr.




stop throwing yourself in the water for people who will sit and watch you drown - r.h. sin


KÖLN / @lenavictoria_ @measlychocolate


Hallo zusammen,
Der Post hat viiiiiel zu lange auf sich warten lassen, schließlich war ich bereits vor über einem Monat (6.12) 2 Tage in Köln mit Patty bei Lena zu Besuch. Wir haben uns bei einem Event (hier mein Beitrag dazu) in Köln Anfang 2016 kennen- und lieben gelernt, seitdem immer viel Kontakt gehabt und so konnten wir uns (fast 1 Jahr später) endlich wieder sehen. Die Zeit mit den beiden war super lustig, wir haben über vieles persönlich sprechen können und sehr inspirierend. 



Was wir so gemacht haben? Natüüüürlich waren wir in Köln in der Stadt unterwegs, waren shoppen und haben ausgiebig überall gefuttert. (Achtung: Bilderflut). Nachdem ich Köln 2016 bereits 3 Mal besucht habe, habe ich laaaangsam das Gefühl, mich etwas auszukennen. Lena hat uns alles gezeigt, was wir sehen müssen, außerdem haben wir beim Sushi Essen noch die liebe Annalena, Frederike und Leya kennengelernt. Ich finde es schön, über Instagram Menschen kennenzulernen, die ähnliche Interessen haben und darüber auch Freundschaften zu schließen. 

Läden, die wir besucht haben und die ich mochte:

  • Schee Köln - Interior
  • 4 Younique - Boutique
  • Salon Sahnestück - Boutique
  • Boutique Belgique - Boutique
  • Candy & Couture - Boutique
  • Ma Ta Cologne - Boutique (Pattys Felljacke ist von dort)
  • Boogs - Interior
  • Granit - Interior
  • Apropos Köln - Dinge, die man sich gerne leisten würde, aber leider nicht kann.

Den besten Kaffee und das leckerste Bananenbrot gab es im Café Hommage (Lenas Geheimtipp) und Sushi haben wir im Tanoshii gegessen. 

















Rezept: Vegane Sommerrollen


Wer nicht trainieren kann, hat viel Zeit zum Kochen! Ich hoffe, euch hat die Erkältungswelle nicht erwischt und es geht euch gut. Vor kurzem habe ich mir mittags diese einfachen Sommerrollen gemacht und wollte euch nun zeigen wie sie gehen.
Sommerrollen gehen super einfach und schnell, sind leichte Sattmacher und damit optimal für ungeduldige Menschen wie mich.

Zutaten

  • Reispapier (aus einem Supermarkt oder aus dem Asia Markt)
  • Dips (ich habe Erdnusssauce von DM, Sojasauce und Süß Sauer Sauce verwendet)
  • Tofu
  • Gurken, Paprika, Karotten
  • Reisnudeln oder Glasnudeln
  • ggfls. Bananen


Ich glaube, Sommerrollen werden immer gleich zubereitet und die meisten machen wahrscheinlich auch dieselben Zutaten rein. Ich habe dieses Mal Reisvermicelli als Nudeln genommen, obwohl das Ganze auch mit Reis oder Glasnudeln super funktioniert. Wer Fleisch oder Fisch essen möchte, kann die Sommerrollen auch mit Rind, Garnelen oder Hühnchen zubereiten.
Das Reispapier taucht ihr am besten in einen tiefen Teller, gefüllt mit heißem Wasser aus dem Wasserkocher. Danach auf einen festen Untergrund legen, eure liebsten Zutaten draufpacken und zu einer kleinen Rolle rollen. Fertig ist euer Essen ;)




Ernährungs- + Sportroutine (Triathlon)




Hallo ihr Schönen,
Heute gibt es mal wieder einen kleinen Einblick in meine aktuelle Ernährungs- und Sportroutine. Ich bin wieder im Triathlontraining angekommen, habe es geschafft, meine neue Rolle aufbauen zu lassen (An dieser Stelle einen großen Dank an meinen Onkel, meinen Schwager in spe und meine Schwester), nachdem ich selbst zu unfähig war und meine alte Rolle geschrottet habe. Dank einer kleinen Erkältungswelle saß ich erst zweimal drauf, das wird sich jetzt aber ändern - die beste Ausrede um abends guten Gewissens Serien zu schauen. 


Training
Aktuell gehe ich in der Woche 4 x laufen, 3x schwimmen, mache 1x Stabitraining und habe mir vorgenommen, mich ein- bis zweimal auf meine Rolle zu sitzen um so etwas wie eine Radform aufzubauen ;) Der Schwerpunkt liegt aber klar auf dem Laufen und dem Schwimmen, sodass ich mich umso mehr auf den Swim & Run Ende Januar in Darmstadt freue. Leider leidet darunter aktuell mein Schlaf etwas, so dass ich daran arbeite, etwas früher ins Bett zu gehen und morgens ggfls. etwas länger zu schlafen. 

Laufen
Mein lieber bester Freund, der selbst ein großer Läufer ist, schreibt mir liebenswürdigerweise meine Trainingspläne Woche für Woche neu, passend zu meinen Zeiten und meinen Pulswerten - ihm zuliebe trainiere ich dann nach 5 Jahren auch mal nach Puls ;) Ich bin ihm dafür unendlich dankbar und würde ihn gerne mit tausenden von Euros überschütten, leider reicht mein Studentenbudget nur für kleine Aufmerksamkeiten. Da mein Trainingsplan so sehr individuell ist, kann ich euch jetzt nicht pauschal sagen, wann ich wieviel wie schnell laufe. Grob sieht mein Plan jedoch so aus - 3 Belastungswochen, 1 Entlastungswoche im Wechsel.
  • 1 x mittellanger zügiger Lauf 6 - 8km
  • 1 x Intervalle
  • 1x mittellang und locker 8 - 10km
  • 1 x langer Lauf, langsam
Ich laufe knapp 30 -35km die Woche und das reicht mir auch vollkommen - auch wenn andere Leute sehr viel mehr Umfänge trainieren:) 



Schwimmen
Ich versuche 2 -3x die Woche ins Wasser zu hüpfen und dabei unsere Trainingszeiten vom Verein so gut wie möglich zu nutzen, weil ich nichts mehr hasse, als auf den öffentlichen Badebetrieb angewiesen zu sein.
Gründe
- Menschen, die sich beschweren, dass die Leute auf der Schnellschwimmerbahn zu viel Wasser "spritzen"
- Menschen, die meinen, wenn man ansatzweise weiß, wie Kraul funktioniert, gehört man auf die Schnellschwimmerbahn
- Menschen, die nicht wissen, dass man sein Tempo beibehält, wenn man überholt wird und anfange, ein internes Wettschwimmen zu veranstalten, wenn sie merken, dass sie überholt werdne
- Menschen, die mittig schwimmen und sich weder auf der einen, noch der anderen Bahn einordnen
- Menschen insgesamt (kleiner Scherz ;))

Hut ab vor jedem, der sein komplettes Schwimmtraining im öffentlichen Badebetrieb absolviert, ich würde verzweifeln.
Wie gesagt schwimme ich knapp 3x die Woche und davon 2x immer in unserem Schwimmtraining (1h, ca 2700m, da wir immer sehr viel Technik schwimmen). Sonst versuche ich, etwas Strecke abzuschwimmen und auch mal über 3km in einem Training zu schwimmen, um meine Grundlagenausdauer weiter zu entwickeln (bzw. überhaupt heranzuzüchten ;))
Beim "Selbst" Schwimmen trainiere ich aktuell sehr gerne nach diesem Buch.*


Rad
Nach meinen jämmerlichen 600 Radkilometern letzte Saison darf es dieses Mal nicht so weit kommen. Ein leidenschaftlicher Radfahrer werde ich wohl nie werden, dank meiner Rolle habe ich jetzt jedoch eine Möglichkeit, abends meine Serien zu schauen und dabei halbwegs produktiv zu sein, ohne raus in die Kälte zu müssen. Ich benutze diese* Rolle hier, eine der günstigsten und besten vom Preis-Leistungs-Verhältnis. Radfahren mache ich - wie so vieles in meinem Training- komplett planlos. Aktuell versuche ich 2x die Woche auf der Rolle zu sitzen, das muss erstmal reichen ;)

Stabi
Noch einen Aspekt, den ich zuuuu gerne vernachlässige. Nachdem ich 2014/2015 noch wie eine Wilde 4-5x die Woche ins Fitnessstudio gerannt bin und dabei tierisch Spaß hatte, vernachlässige ich aktuell (leider) aus Zeit- und Motivationsgründen das Kraft- und Stabitraining. 1x die Woche versuche ich mich irgendwie dazu aufzuraffen, das wird jedoch selten etwas. 


Ernährung
Puh. Ich esse aktuell wieder ziemlich durcheinander und "Massen" (meine Familie kann es bestätigen, besonders Datteln haben es mir angetan). Ich versuche, nicht mehr soviel auswärts zu essen, da es mir wichtig ist, zu wissen, was in meinem Essen ist und ich dadurch auch etwas mehr Geld sparen möchte. Denn: Es gibt gefühlt niemanden, der soviel auswärts ist, wie ich.

Zu meiner Ernährungsumstellung habt ihr ja schon einige Posts zu lesen bekommen, ich bin aktuell mal wieder der aktuelle Bodykiss-Fan und finde dieses Video von Anne total super: Ist vegan gesund?



Ich esse nicht vegan, versuche mich aber überwiegend pflanzlich zu ernähren, da es mir am besten bekommt. Zudem habe ich einfach zuviel gelesen, als jetzt noch guten Gewissens billigen Aufschnitt vom Discounter essen zu können - wer wissen möchte, welche Bücher mich besonders beschäftigt haben, bekommt dazu auch noch einen Post :) 
Ich ersetze Milch grundsätzlich durch Pflanzenmilch und habe mit der Alpro Soja light eine gute Alternative für Milch im Kaffee gefunden. Ich versuche, meinen Eierkonsum zu reduzieren und stattdessen des Öfteren Tofu zu verwenden, esse kaum noch Quark und Joghurt, sondern greife stattdessen zu Obst. Nur auf Fisch fällt es mir noch sehr schwer zu verzichten.


Ein Tag sieht bei mir meistens folgt aus:

Frühstück
- Haferflocken
- Smoothie (wenn es abends mal wieder zu viel essen gab und ich noch keinen wirklichen Hunger habe)
- selbstgemachte Pfannkuchen
- Soft Brod (neue Essenssucht) mit Avocado oder pflanzlichem Aufstrich und Gurke

Mittagessen
- Dinkelnudeln mit Pesto
- Reis mit Gemüse und Curry
- Ofenkartoffeln mit Ofengemüse
- Haferflocken (falls ich in der Uni esse)

Snacks
- diverse Riegel, Datteln, Obst, teilweise auch vegane Schokolade / Lebkuchen - oder auch mal nicht vegane, stinknormale Vollmilchschokolade.

Abendessen
- Salat mit Brot, Reste vom Mittagessen oder Mama kocht ;)




Mein Studium: Rechtswissenschaften



Hallo zusammen,
Den Post bin ich euch jetzt schon so lange schuldig. Es tut mir leid, dass ihr so lange warten musstet, aber es ging nicht anders.

Ich studiere Jura und fange im März mit der Examensvorbereitung an. Ergo 1 Jahr Repetitorium und ggfls. ein halbes Jahr selbstständige Vorbereitung. Ergo: 1.5 Jahre lernen. Ab März wird es hier deswegen wohl etwas ruhiger werden, da ich einfach nicht mehr so viel Zeit zur Verfügung haben werde wie aktuell.

Warum studiere ich Jura?
Ich wollte (gefühlt) schon immer Jura studieren. Mein Nachbar ist Verwaltungsrichter und so kam ich in der 5. Klasse das erste Mal mit dem Thema "Recht" in Kontakt, als er mich beim "Girls Day" mit zu Gericht genommen hat. In der 7. Klasse habe ich dann zwei Wochen Praktikum bei der Staatsanwaltschaft gemacht und ab da stand für mich fest: Ich möchte Staatsanwältin werden! - Wie übrigens 80% meiner weiblichen Kommilitonen. Nach dem Abi habe ich mich an verschiedenen Universitäten für Jura beworben und erneut ein Praktikum beim Anwalt gemacht, um noch einmal "hineinzuschnuppern" und um das halbe Jahr zwischen Abiprüfung und Beginn des Wintersemesters zu überbrücken. Hochmotiviert startete ich ins 1. Semester und habe meine Entscheidung damals keinen Tag bereut. Natürlich gibt es auch Phasen, in denen ich am Studium an sich gezweifelt habe, was aber hauptsächlich mit dem Aufbau des Studiums zu tun hat und weniger mit dem fachlichen Inhalt.

"Der Weg zum Jurastudium: Wer zwei linke Hände hat, studiert am besten die Rechte"



Wie ist mein Studium aufgebaut?
Das Studium ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich aufgebaut. Wir haben keinen Bachelor und Master sondern schreiben weiterhin Staatsexamen. Das juristische Staatsexamen gehört zu den schwierigsten Abschlussprüfungen in Deutschland mit hohen Durchfallquoten - weshalb ich genauso wie alle anderen Jurastudenten aggressiv werde wenn mir vorgehalten wird "Ach ihr lernt ja nur das Gesetz auswendig". Jura brechen unglaublich viele wieder ab und viele Studenten, mit denen ich im 1. Semester begonnen habe und befreundet war, haben ihr Studium abgebrochen und studieren nun etwas anderes.
Unser Notensystem ist auch ganz anders aufgebaut als das der anderen Studiengänge - Es gibt kein 1,0 oder 2,3 sondern Punkt von 0 bis 18 - ähnlich wie in der Schule außer das man mit 9 Punkten schon richtig zufrieden sein kann und zu den Besten gehört.  Bei den großen Übungen hat sich der Durchschnitt bei uns meistens zwischen 3 und 4 Punkten bewegt. Mit 4 Punkten hat man bestanden, weshalb viele das Prinzip "4 gewinnt" fahren. 
Bei uns in Rheinland Pfalz (das ist in jedem Bundesland etwas anders geregelt) geht es in den ersten 3-4 Semestern (je nachdem wie lange man braucht) um das Bestehen des Zwischenprüfung. Es gibt 3 Rechtsgebiete (Öffentliches Recht, Strafrecht und Zivilrecht), in jedem der Rechtsgebiete werden 4 Prüfungen bestanden, von denen zwei mit einer gewissen Punktzahl bestanden werden müssen. Ein Teil (ca 1/3) der Studenten wird so ausgesiebt. Danach geht es an die Große Übungen, ebenfalls eine im Zivilrecht, eine im Öffentlichen Recht und eine im Strafrecht. Die Großen  Übungen setzen sich aus Klausuren und einer Hausarbeit (ca 25 Seiten) zusammen, die in den "Semesterferien" aka vorlesungsfreie Zeit geschrieben wird. Zusätzlich benötigt man noch 2 Grundlagenscheine, eine kleine Hausarbeit und einen Fremdsprachenschein. Wenn man diese Prüfungen geschafft hat, ist man "scheinfrei" und bereit fürs Examen. Bereit? Nein. Denn jetzt geht der "Spaß" erst los und es geht in die Examensvorbereitung, die nur die wenigsten an der Uni absolvieren und die meisten privat, im Repetitorium. Das Repetitorium kostet 90 - 150 Euro im Monat, dauert ein Jahr lang und ist eine Art "private Nachhilfe", die  gefühlt jeder Jurastudent in Anspruch nimmt. Eine private Examensvorbereitung trauen sich die wenigsten zu. Nina Marleen hat das Ganze ganz gut hier in ihrem Post zusammengefasst: "Das Jurastudium ist in Deutschland das einzige Studium, bei dem die Studenten so eine Hilfe in Anspruch nehmen und tief in die Tasche greifen – das sagt einiges über den Schwierigkeitsgrad des Staatsexamens aus."Vor diesem Punkt stehe ich jetzt, im März geht das Repertorium los, ich bereite mich mindestens ein Jahr für mein erstes Staatsexamen vor. 

Anders als im Bachelorstudium sammelt man keine "Credit Points" und hat auf jeden Fall am Ende einen Abschluss in der Hand, sondern es zählt nur das Examen. Das Examen besteht aus insgesamt (mit Schwerpunkt) 8 Klausuren a 5 Stunden und einer mündlichen Prüfung a 3 Stunden. Beim Staatsexamen kann alles abgefragt werden, was man in seinen 4-5 Jahren Studium gelernt hat, die neueste Rechtsprechung und und und.  Und natürlich kann man durchfallen und steht dann nach 4-5 Jahren Studium mit seinem Abiturzeugnis dar.  Ich kann und möchte euch an dieser Stelle keine Horrorgeschichten über das Staatsexamen erzählen, davon ist das ganze Internet voll, ich möchte mich nicht unnötig verrückt machen, obwohl ich weiß, dass eine harte Zeit auf mich zukommt.




Mein absoluter "Lieblingsstudienführer" :) - Jurastudium erfolgreich, hier*



Wie sieht mein Alltag im Rep aus?
Ab März sieht meine Woche (voraussichtlich) folgendermaßen aus. Montags, Mittwochs und Donnerstags werde ich von 8.00 - 12.00 lernen, dann ins Repetitorium fahren wo ich den restlichen Tag ab 13.00 verbringen werde. Dienstags und Freitags werde ich tagsüber zuhause lernen und versuchen, zwischen 7 und 8 Stunden am Tag konzentriert zu lernen - wie ein normaler Bürotag eben. Samstags werde ich im Großen Klausurenkurs an der Universität eine fünfstündige Klausur schreiben - von 9 - 14 Uhr und am Sonntag im besten Fall die Klausur meines Reps, die dann Mittwochabend besprochen wird. "Vorlesungsfreie" bzw repfreie Zeit gibt es quasi gar nicht, soweit ich weiß, eine Woche im Sommer und an den Feiertagen. 

Sind hier noch mehrere Jurastudenten vertreten? Ich würde mich über ähnliche Beiträge sehr freuen! Wenn euch interessiert, wie ich lerne oder ihr andere Fragen habt, freue ich mich sehr, wenn ihr sie mir in den Kommentaren stellt. :)


Hilfreiche Webseiten: Welche Webseiten ich super finde und auf denen ich gerne unterwegs bin, zeige ich euch hier (keine Kooperation oder Affiliate ;))